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Mr. & Mrs. Smith

 

Mr. & Mrs. Smith, 2005

 
Poster zu 'Mr. & Mrs. Smith' kaufen
deutscher Start:2005
Herstellungsland:USA
Regie:Doug Liman ("Die Bourne Identität")
Drehbuch: Simon Kinberg
Darsteller:Brad Pitt, Angelina Jolie, Elijah Alexander u.a.
Verleih:

Kinowelt Filmverleih
Genre:

Abenteuer/Action/Komödie/Romanze/Thriller
Länge:120 Minuten
FSK: ab 12 Jahren
Website:

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Inhalt:


John (Brad Pitt) und Jane Smith (Angelina Jolie) leben als Durchschnittsbürger in einem Durchschnittsvorort und führen eine todlangweilige Durchschnittsehe. Aber jeder hat ein Geheimnis, für das der andere töten würde: Mr. und Mrs. Smith sind ebenso hoch bezahlte wie hoch effiziente Killer. Und sie arbeiten für konkurrierende Unternehmen.

Bild 1 zu Mr. & Mrs. Smithn
Der Weihnachtseinkauf bei der amerikanischen Durchschnittsfamilie Smith.

Aufregung kommt ins Eheleben von Mr. und Mrs. Smith, als sie den Auftrag erhalten, einander umzubringen… Damit geht der Spaß richtig los. Denn Mr. und Mrs. Smith setzen ihre erstaunlichen Fähigkeiten ein, um ihre Ehe dem ultimativen Härtetest zu unterziehen.

Kritik:


In der ersten Szene sieht man Jane und John beim Eheberater, sie diskutieren über ihre Beziehungsprobleme, ihr nicht vorhandenes Sexleben (eine amüsante Vorstellung für den Zuschauer, der je nach Geschmack Jolie/Pitt wohl keine Nacht unangerührt ließe). Würden da nicht zwei der größten Hollywood-Stars unserer Zeit vor uns sitzen, könnte man denken, man sei in eine Independent-Komödie geraten. Betrachtet man die Karriere des Regisseurs Doug Liman scheint die Idee auch gar nicht so abwegig. Nach der unbekannten Thriller-Komödie „Getting In“ machte er sich mit den Independent-Produktionen „Swingers“ und „Go“ einen Namen, bevor er mit „Die Bourne Identität“ auch im Mainstream den Durchbruch schaffte. Aber schon wenige Minuten später ist jede Unabhängigkeit der kühlen Berechnung gewichen: Autor Simon Kinberg („xXx2 - The Next Level“), der dieses Drehbuch als Abschlussarbeit an der Columbia University geschrieben hat, versuchte die amerikanische Komödie mit der Hong Kong Pistol-Opera zu kreuzen. Diese an sich mutige Idee wurde von den Produzenten eiskalt zu Nichte gemacht, die anstatt auf eine waghalsige Inszenierung lieber auf die finanzielle Zugkraft eines Star-Vehikels zu setzen scheinen.

Bild 2 zu Mr. & Mrs. Smithn
So stellt sich der Society-Experte Jolies lockere Freizeitbekleidung vor.

Mr. Perfect Brad Pitt, der trotz “Fight Club” und Scheidung von Jennifer Aniston sein Saubermann-Image behalten hat, trifft auf Mrs. Kontrovers Angelina Jolie, die ihre Sado-Maso-Storys aus Billy Bob Thornton – Zeiten nicht loswird, egal wie viele arme Kinder sie auch adoptiert. Pitt pendelt in seiner Karriere immer wieder zwischen zwei Rollen hin und her, Frauenheld mit kurzen Haaren oder Frauenheld mit langen Haaren. In „Mr. & Mrs. Smith“ hat er kurze Haare, versucht aber zumindest in Ansätzen gegen sein Traummann-Profil anzukämpfen, nicht nur indem er dieses selbstironisch auf die Schippe nimmt, sondern auch durch handfesten Körpereinsatz: Er tritt auf die (nicht ganz) wehrlos auf dem Boden liegende Jolie mit aller Kraft ein. Jolie hingegen macht auf Gardinen anbetende, biedere Hausfrau und versucht mit langen brünetten Locken und Blümchen im Haar ihre nicht vorhandenen spanischen Wurzeln zu betonen.

Bild 3 zu Mr. & Mrs. Smithn
Es wäre auch zu viel des Guten, wenn das Weib auch noch kochen könnte.

Neben der geballten Star-Power von Pitt und Jolie bleibt auf der Leinwand nicht mehr allzu viel Platz für anderes und so erfüllen die Nebenfiguren auch nur den Zweck, alibimäßig einen letzten Rest Geschichte auf die Leinwand zu bringen. Vince Vaughn wohnt als Pitt´s Killer-Kumpane noch bei seiner Mami, mehr gibt es über ihn nicht zu sagen - nicht sehr lustig, dafür aber umso überflüssiger. Interessanter ist da schon der erste Auftritt von Adam Brody, dem jungintelektuellen Comicfan aus der Erfolgsserie „O.C., California“ (die auch von Regisseur Doug Liman kreiert wurde), in einer großen Hollywood-Produktion. Er spielt Benjamin Danz, einen Hämpfling mit dem passenden Codenamen „Tank“, der sowohl von Mr. als auch Mrs. Smith über den Jordan geschickt werden soll.

Bild 4 zu Mr. & Mrs. Smithn
O.C. Schnuckelchen Adam Brody als „The Tank“.

Die reichlichen Action-Sequenzen liegen irgendwo zwischen einer Superhelden-Comicverfilmung, „Stirb Langsam“ und „James Bond“. Anstatt aber auf die Spannung zwischen den beiden Eheleuten zu setzen, versucht Regisseur Liman mit Over-The-Top-Inszenierung und High-Tech-Waffen auf Nummer sicher zu gehen. Folge sind unterkühlte Baller-Orgien ohne eigenen Stil, bei denen sich der Zuschauer meist nicht ganz im klaren darüber ist, wer eigentlich auf wen schießt und selbst das Überleben der Hauptfiguren interessiert nicht – viel lieber möchte man wissen, ob sich die beiden über die Farbe für die neuen Gardinen endlich einig werden. Die romantischen Elemente fallen viel zu schnell unter den Tisch, vielmehr ist der Humor mit dem aus typischen Buddy-Movies wie „Leathal Weapon“ zu vergleichen. Beim Duo Pitt/Jolie bedeutet das eine Menge verpasster Chancen. Hinzu kommt, dass der Höhepunkt des Films, der ultimative Showdown des Rosenkrieges, bei dem ein ganzes Haus sukzessive auseinander genommen wird, schon nach der Hälfte der Laufzeit stattfindet. Ein dramaturgischer Fehlgriff, der die zweite Hälfte des Films ausgelutscht und überflüssig erscheinen lässt.

Fazit:


„Der Rosenkrieg“ inszeniert alá John Woo. Anspruchslose, temporeiche Action-Comedy mit zwei gut aufgelegten Hauptdarstellern, die sich leider zu oft in überflüssigen technischen Spielereien verliert und so größtenteils merkwürdig unterkühlt wirkt.
 

Bewertung[?]::

Userbewertung:

Autor:

Christoph

Eingetragen am:

07.06.2005

Aufgerufen:

36619 Mal

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