Filmfans online | HOME | |
NEWS |
|
KINO | |
|
|
FILM | |
|
|
|
|
CHARTS | |
|
|
SERVICE |
|
COMMUNITY | |
|
|
Celluloid Dreams | |
|
|
|
KONTAKT | |
|
|
| /TD> |
|
 | Wild Child - Erstklassig zickig |  | | |
Wild Child, 2008 | |
|  |
| deutscher Start: | 2008 | | Herstellungsland: | USA | | Regie: | Nick Moore ("A Good Day for Ted Schmetterling") |
| Drehbuch: |
Lucy Dahl |
| Darsteller: | Emma Roberts , Alex Pettyfer, Kimberley Nixon u.a. | | Verleih: | Univers | | Genre: | Drama/Romanze | | Länge: | 94 Minuten | | FSK:
| ab 6 Jahren |
| Website: | Link aufrufen | | Günstig DVD, Video, Buch oder Soundtrack zu "Wild Child - Erstklassig zickig" | 
|
 |
 |
 |
|
|
Inhalt:
Poppy Moore (Emma Roberts) lebt als reiche, verzogene Göre in L. A. Als ihr Verhalten ihrem Vater (Aidan Quinn) endgültig zu weit geht, schickt er sie auf das Elite-Internat „Abbey Mount“ in England. Poppy ist allerdings nicht der Meinung, sich ändern zu müssen und sorgt stattdessen, wann immer sie kann, dafür, durch schlechtes Benehmen aufzufallen. Der Grund: Sie will zurück nach Amerika! Schließlich kommt es aber doch, wie es kommen muss: Sie findet Freunde in den anderen Internats-Mädels, eine Liebe im Sohn der Rektorin und sogar ein Zuhause im Internat ... |
|
| Kritik:
Was soll man zu „Wild Child“ sagen? Es ist tatsächlich eine typisch amerikanische Teenagerkomödie, die besonders auf junge weibliche Zuschauer zielt. Doch eigentlich stört diese Tatsache niemanden. Mit den vielen Lachern, die der Film unweigerlich hervorruft, fällt es leicht, über die vorhersehbar konstruierte Story hinwegzusehen. Was soll’s?! Wer viel Inhalt sehen möchte, wählt ohnehin einen anderen Film! „Wild Child“ ist eher eine fröhlich-spritzige Lachnummer, die ein wenig Moral vermitteln will, dies aber auf eine primitive kindliche Art tut.
"Aus einer kleinen Zicke ..." Poppy Moore tritt im ersten Teil des Filmes als arrogante Zicke auf, die Emma Roberts (übrigens ist sie die Nichte von Hollywood-Star Julia Roberts) wie auf den Leib geschrieben scheint. Danach wird sie den anderen Mädels allmählich sympathisch und zu einer wahren Freundin. Die ursprünglichen Gründe, aus England zu flüchten, werden zu „Bleibegründen“ und die Mittel, mit denen sie es versuchte, sind plötzlich nur noch Theater. Dem Zuschauer kommt Poppy allerdings schon von Anfang an eher sympathisch, als nervig und arrogant vor. Regisseur Nick Moore lässt hinter die Fassade der Malibu-Barbie blicken und offenbart ihre Verletzlichkeit. Eigentlich kann sie einem mit ihrem scheinbar schönen Leben und den vielen unechten Freunden auch Leid tun. Wahre Freundschaft lernt sie erst im englischen Internat kennen. Auch die vermeintliche Liebe, die sie zu Hause in L. A. kannte, war unecht. Dafür lernt sie in Abbey Mount, was es heißt, richtig verliebt zu sein und von einem Jungen geliebt zu werden. Poppy stellt also einen rebellischen Teenager im Gefühlschaos dar, der in Kombination mit den anderen Figuren des Films für leichte und lustige Unterhaltung sorgt – keine „schwere Kost“, sondern ein Film zum „Fallenlassen“.
"Aus einer kleinen Zicke ..." Besonders charmant, warmherzig und liebenswert tritt die Rektorin von „Abbey Mount“, Mrs Kingsley (Natascha Richardson), auf. Sie nimmt eine Art Mutterrolle ein und gibt Poppy die Regeln und den mütterlichen Halt, den sie kaum kannte, sich aber so sehr wünschte.
Die Witzfigur des Filmes stellt die Schulsprecherin Harriet (Georgia King) dar, die gerne „Miss Wichtig“ spielt und alles für ihren „Rang“ und ihr „Ansehen“ tun würde. Auch der Französisch-Lehrer Mr Nellist (Jason Watkins) macht sich oft genug zum Gespött und sorgt für Lacher.
"Aus einer kleinen Zicke ..." Es lohnt sich, „Wild Child“ im O-Ton zu sehen! Die Synchronisierung ist zwar sehr gut und wirklich überzeugend auf die Charaktere abgestimmt, aber dem englischen Original kann sie bei Weitem nicht das Wasser reichen. Viele Wendungen und Ausdrücke, die die Teenies im Film verwenden, konnten natürlich nicht wortwörtlich ins Deutsche übersetzt werden. So gehen die im Ursprungstext begründeten Jokes unter. An ihre Stelle treten zwar deutsche Wendungen, aber wirkliche Äquivalente können aufgrund der Mundbewegungen meist nicht gefunden werden. Also der Tipp: „Wild Child“ in englischer Sprache anschauen!
Als Bonus kann man einige Kommentare und Erläuterungen der Schauspieler Emma Roberts (Poppy) und Alex Pettyfer (Freddie) zu bestimmten Teilen des Filmes auf der DVD finden. Interessanter wären sicherlich „Deleted Scenes“ gewesen, aber auch das vorhandene Material ist durchaus sehenswert. |
| | Fazit: „Wild Child“ bietet witzig-verrückte Unterhaltung, die dem Zuschauer viele Lacher beschert. Wer sich auf die nicht unbedingt erwachsene Erzählweise und die vorhersehbare Story einlassen kann, wird mit viel Spaß beim Anschauen belohnt. Besonders Mädchen (Kinder, Teenies und alle Junggebliebenen) werden ihre Freude an der Geschichte um Poppy Moore finden und sich köstlich amüsieren! |
|
|
|
|
 | |  |
Eine Vervielfältigung oder Verwendung unserer Kritiken in anderen elektronischen oder gedruckten Publikationen ist ohne unsere ausdrückliche Zustimmung nicht gestattet. Jegliche Zuwiderhandlung bringen wir ohne Wenn und Aber zur Anzeige!
|
|
|
|
Anzeigen:
NEWSLETTER |
Immer auf den neuesten Stand mit CD...
|
|
|
|
VOTE FOR US |
 |
|
|