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Wächter der Nacht (Nochnoi Dozor)

 

Night Watch (Nochnoi Dozor), 2004

 
Poster zu 'Wächter der Nacht (Nochnoi Dozor)' kaufen
deutscher Start:2005
Herstellungsland:Rußland
Regie:Timur Bekmambetov ("Day Watch")
Drehbuch: Timur Bekmambetow, Sergei Lukyanenko (Buch)
Darsteller:Konstantin Khabensky, Wladimir Menschow, Valeri Zolotukhin u.a.
Verleih:

20th Century Fox
Genre:

Action/Fantasie/Horror/Mystery/Sci-Fi/Thriller
Länge:114 Minuten
FSK: ab 16 Jahren
Website:

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Inhalt:


Im Moskau von heute tobt seit eh und je ein niemals endender Kampf zwischen Licht und Dunkelheit, in dem es keine Sieger gibt. Also entschloss man sich für einen Waffenstillstand. Das Licht herrscht nun über den Tag und die Dunkelheit über die Nacht. Die jeweiligen Wächter sorgen für die Einhaltung dieses Vertrags. Die Wächter der Nacht vertreten das Licht und sind eine Art Seher oder Formwandler, die Wächter des Tages sind Vampire, Hexen und andere Sagengestalten.

Bild 1 zu Wächter der Nacht
Anton entdeckt den Wirbel der Verdammnis.

Doch Schreckliches bahnt sich an, wie auch eine alte Prophezeiung besagt: Ein Auserwählter soll kommen, der das Gleichgewicht der Mächte zum wanken bringt und der Dunkelheit den Sieg verschafft, die dann über die nichts ahnende Menschheit herfällt. Dies will Anton, ein Wächter der Nacht, und seine Gefährten um jeden Preis verhindern. Doch als Anton auf Vampirjagd einer jungen Frau, umgeben von einem Wirbel der Verdammnis (sie weiß allerdings nichts von ihrem Glück), begegnet, scheint sich die Prophezeiung zu erfüllen. Die Lage scheint aussichtslos.

Kritik:


„Die russische Antwort auf den Herrn der Ringe“ wird auf dem Cover der DVD erwartungserweckend geworben. Da fallen einem sofort zwei Dinge ein: Zum einen sind unsere östlich-lebenden Freunde nicht gerade bekannt für gute Filme. Oder kennt jemand einen super bekannten, international erfolgreichen, russischen Film? Ich jedenfalls nicht. Aber das soll ja zunächst nichts heißen. Zum anderen ist ein Vergleich mit dem Herrn der Ringe reichlich weit hergeholt und unvorsichtig. Wer stellt sich schon gerne zum direkten Vergleich mit einem der ganz großen Kino-Meilensteine des neuen Jahrtausends? Obwohl einige Parallelen nicht von der Hand zu weisen sind. Beides sind Fantasy-Filme, Beides sind Trilogien, Beides sind Buchverfilmungen und Beide schildern den Kampf zwischen Gut und Böse bzw. Licht und Dunkelheit. Doch natürlich gibt es auch ein paar Dinge, die einen direkten Vergleich auf keinen Fall zu lassen. Die Aufmachung zum Beispiel ist in „Wächter der Nacht“ um einiges zeitgenössischer, nicht zu letzt weil dieser in der Gegenwart spielt und nicht in einer Fantasiedimension, wo alle irgendwie mittelalterlich aussehen und reden.

Bild 2 zu Wächter der Nacht
Vielleicht ein Verwandter von Chucky?

Tatsächlich liegt beim Wächter ein Hauch von „Underworld“ vor, was Optik und „Coolness“ angeht. Die Handlung ist natürlich um einiges cleverer und durchdachter und auch die Charaktere sind weitaus liebevoller und unklischeehafter ausgearbeitet. Allen voran der etwas unbeholfene Anton, dessen Lebensweg als Intro dient, indem recht amüsant dargestellt wird, wie er seine übernatürlichen Kräfte entdeckt. Als Abziehbild für Anton wählte man wohl einen typischen Junkie. Unzufrieden mit sich und der Welt. Kein Bock auf Nix und mit den Nerven am Ende. Und vor allem reichlich überfordert mit seinem Job als Wächter der Nacht. Ein typischer Antiheld und doch schrecklich sympathisch.

Bild 3 zu Wächter der Nacht
Anton (Konstantin Khabensky) und Partnerin Olga.

„Wächter der Nacht“ vermischt mehrere Handlungsstränge zu einer großartigen Geschichte: Das Schicksal Antons und seine Beziehung zu seinem Sohn; die Suche nach der „Verdammniswirbel-Frau“, deren Leben und Nachbarschaft noch genauer unter die Lupe genommen wird; Das Vampirpärchen, speziell das Mädchen, dass den jungen Yegor töten will; Die Oberbösewichte die eigentlich gar nicht als solche realisiert werden; und als kleine Nebenhandlung noch die Freundschaft zwischen Anton und seinem Vampirnachbarn, die für reichlich Diskussionsbedarf sorgt. Der eigentliche “Star“ des Streifens sind jedoch die Effekte, wenn man realisiert dass für den Film nur ein winziges Budget zur Verfügung stand. Regisseur Timor Bekmambetov schafft es seine Miniproduktion wie eine unglaublich teure Hollywoodproduktion strahlen zu lassen und bietet dem Zuschauer Special Effects, die er so noch nie gesehen hat (allen voran die Sache mit der Schraube vom Flugzeug!!!). In manchen Szenen mag man an „Hollow Man“ denken, in der Busszene gar an Harry Potter. Teure Vorbilder also. Und mindestens genauso innovativ umgesetzt, mit einem Budget, dass nicht mal 1/10 der genannten Produktionen entspricht. Mag vielleicht auch daran liegen, dass die Produktionskosten in Russland um einiges billiger sind. Wie auch immer. Daumen hoch dafür.

Bild 4 zu Wächter der Nacht
Yegor (Dmitry Martynov) wird vom Zwielicht verschlungen.

Hier dürfte sowieso jeder auf seine Kosten kommen, denn „Wächter der Nacht“ vollführt einen eleganten Spagat durch so ziemlich jedes Genre. Es gibt Lacher, geschickt gesetzte Schocksequenzen, starke Spannungsmomente und auch ein bisschen Blut, Action, dramatisch-melancholische Momente und alles verfeinert mit, wie gesagt, beeindruckenden Effekten. Als einziger Minuspunkt wäre anzurechnen, dass der Streifen ab und an in Erklärungsnot gerät. Zu viele Fragen bleiben unbeantwortet. Damit ist nicht die Haupthandlung gemeint. Schließlich kommen ja noch zwei Teile. Es sind vielmehr die kleinen Nebensächlichkeiten. Das Grundkonstrukt auf das der Film aufgebaut ist. Hier muss sich der Zuschauer einfach zu viel selbst herleiten (was hat es zum Beispiel mit dem ominösen Zwielicht auf sich?). Die Beziehung zwischen Wächter der Nacht und Wächter des Tages wird nicht eindeutig geklärt und was sie denn nun sind schon gar nicht. Bisschen Nachdenken schadet ja in der Regel nicht, aber das ist leider zu viel des Guten. Viel besser wäre gewesen einfach noch 10 Filmminuten an die, mit 109 Minuten ohnehin nicht voll ausgereizte Spielzeit dran zu hängen und hier die ein oder andere Erklärung abzugeben. Wie dem auch sei. Jedenfalls hat sich Hollywood höchstpersönlich daran gemacht den zweiten Teil „Wächter des Tages“ auf die Leinwand zu bringen. Da kann man wohl einiges erwarten. Wer solange nicht warten kann, dem sei die 2 Disc Special Edition des 1. Teils ans Herz gelegt. Als besonderer Bonus gibt es hier eine Vorschau auf den Nachfolger.

Fazit:


Trotz kurzweiliger Erklärungsnot ist „Wächter der Nacht“ ein Fantasy-Abenteuer der Extraklasse, mit einer cleveren Story, tollen Effekten und sehenswerter Optik. Hier besteht kein Bedarf sich hinter Genrekollegen wie dem „Herrn der Ringe“ zu verstecken. Im Gegenteil: Der Streifen hat gute Chancen ähnlichen Kultstatus zu erreichen und das russische Kino ins internationale Rampenlicht zu rücken, wie es bereits „The Ring“ mit Japan getan hat. Jetzt bleibt nur noch sehnsüchtig auf Teil 2 und 3 zu warten.
 

Bewertung[?]::

Userbewertung:

Autor:

Kevin

Eingetragen am:

25.05.2006

Aufgerufen:

16376 Mal

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