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Venom - Biss der Teufelsschlangen

 

Venom, 2005

 
Poster zu 'Venom - Biss der Teufelsschlangen' kaufen
deutscher Start:2006
Herstellungsland:USA
Regie:Jim Gillespie ("D-Tox")
Drehbuch: Flint Dille, John Zuur Platten, Brandon Boyce
Darsteller:Agnes Bruckner, Jonathan Jackson, Laura Ramsey u.a.
Verleih:

Buena Vista
Genre:

Horror/Thriller
Länge:83 Minuten
FSK: ab 18 Jahren
Website:

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Inhalt:


In einer kleinen Stadt irgendwo in der Nähe der Sümpfe von Louisiana: Eine Voodoo-Priesterin hat es sich zur Aufgabe gemacht das Böse aus den toten Seelen von Mördern und anderen Übeltätern zu melken, damit diese ihre ewige Ruhe finden. Dieses konzentrierte Übel transferiert sie dann in den Körper von Schlangen, die insgesamt 13 an der Zahl sind.

Bild 1 zu Venom - Biss der Teufelsschlangen
Eden (r.) und ihre Freunde sind in Angst und Schrecken.

Als sie ihre bösen Tierchen nun gezwungenermaßen umsiedeln möchte, kommt es zu einem Autounfall, die Schlangen kommen frei und töten den etwas seltsamen, aber doch netten Trucker Ray. Dieser kehrt als blutrünstige Bestie zurück und weil Eden und ihre Freunde das Pech haben ihm über den Weg zu laufen, beginnt für die Teenager ein brutaler Kampf um Leben und Tod.

Kritik:


War das nicht schön, als junge Mädels wie Neve Campbell, Jennifer Love Hewitt oder Sarah Michelle Gellar durch die Nacht hopsten, auf der Flucht vor einem mörderischen Maskenmann, der den Damen ans Leder wollte? Das „Scream“ und „Ich weiß was du letzten Sommer getan hast“ einen riesigen Hype auslösten ist mittlerweile schon 10 Jahre her (wie die Zeit vergeht!). Die Zeiten sind vorbei als jeder Filmstudent ein paar Freunde zusammen trommelte, sich eine Kamera besorgte und ein gruseliges Kostüm überwarf, mit variablem Tötungswerkzeug auf seine Kumpanen los ging und dieser filmische Erguss dann in den hintersten Regalen der Videotheken dieser Welt landete. Zum Glück muss man sagen. Denn nach „Düstere Legenden“ von 1997 kam bestenfalls nur noch Durchschnittskost. Ebenfalls hat es sich für die Filmemacher erledigt einfach ein Sprüchlein wie „so spannend wie Scream“ auf die Filmplakate ihrer neusten, schlechten Werke zu drucken und die Teens somit dazu zu zwingen, wie die Bekloppten ins Kino zu rennen. Ein Vergleichsfilm für „Scream“ und Konsorten braucht nun wirklich niemand mehr. Trotzdem können sie es einfach nicht lassen einen abermaligen Versuch zu starten das Slasher-Genre zu reanimieren.

Bild 2 zu Venom - Biss der Teufelsschlangen
Cic-cic weiß was ihr bevor steht.

2006 erwartet uns nun ein neuer Film von diesem Kaliber: Venom. Beim Blick aufs DVD-cover springt einem natürlich zu nächst mal der Titel ins Auge. Gleich danach der alberne, deutsche Zweittitel der da lautet: Biss der Teufelsschlangen. Da fühlt man sich doch gleich wieder in die cineastische Prähistorik zurückversetzt wo Horrorfilme noch kunstvolle Namen wie „die lebenden Leichen des Dr. Mabuse“ trugen. Aber das soll ja zunächst nichts heißen. Positiv ist anzurechnen, dass Jim Gillespie (Ich weiß was du letzten Sommer getan hast) die Aufgabe des Regisseurs an sich riss und Kevin Williamson (Scream 1-3) einer von 3 Produzenten ist. Dann kann man ja gespannt sein. Also DVD reinschieben, PLAY drücken und los geht das Gemetzel.

Bild 3 zu Venom - Biss der Teufelsschlangen
Die Sumpflandschaft bietet eine tolle Atmosphäre.

Schnell wird klar, dass „Venom“ viel mehr an „Halloween“ als an seine Teen-schocker-kollegen aus den 90er erinnert. Die Frage „wer ist der Mörder?“ ist nicht relevant und Killer Ray ähnelt mit seiner monströsen Stärke Michael Myers und geht auch ebenso brutal an sein blutiges Werk. „Venom“ hat in Sachen Gore-Effekte doch einiges zu bieten, so wird z.B. das Gesicht einer jungen Dame von einem Dampfstrahler verunstaltet (leider zu früh geschnitten), Gliedmaßen fliegen durch die Gegend, Kunstblut spritzt umher und ab und an wird mal eine Brechstange durch einen Körper gerammt. Nett, aber man hat schon Schlimmeres gesehen (ich mag nur an die Augen-szene in „Hostel“ erinnern). Was die Figuren angeht, sehen diese zwar mal wieder wie Modells aus, enden aber letztendlich nicht völlig stereotyp, denn man gab sich Mühe den einen oder anderen Kniff in die Charakterzeichnung einzubauen. So ist einer der Freunde Rays Sohn und eine Andere die Enkelin der Voodoo-Priesterin. Das von Anfang an klar ist wer überlebt und in welcher Reihenfolge die Jungs und Mädels geschlachtet werden ist natürlich ärgerlich, mindert aber nicht den Unterhaltungsfaktor. Dennoch reichen diese Charaktere noch lange nicht an unsere 90er-Helden heran, denn diese sind aus diversen Gründen noch in guter Erinnerung oder sogar noch im Geschäft, während die Darsteller aus „Venom“, vielleicht unberechtigt, wieder in der Versenkung verschwinden werden.

Bild 4 zu Venom - Biss der Teufelsschlangen
In Venom geht es blutig zu.

Zwei Dinge heben den Schocker zumindest ein wenig von seinen Gefährten ab. Zum einen weiß die Sumpflandschaft von Louisiana atmosphärisch durchaus zu überzeugen und auch optisch erweißt sich ein einsames Haus im Sumpf (der Hauptort des Films) und dessen Umgebung mit all dem Gestrüpp und dem Nebel als Glücksgriff. Eine gekonnte Schnitttechnik, speziell wenn Ray ins Bild tritt, gute Kameraführung und ein paar effektive Schocksequenzen treiben das Spannungsbarometer knapp über den Durchschnitt hinaus. Des Weiteren wirkt der Einfall Ray mit Voodoozaubern zu bekämpfen bzw. fernzuhalten gar nicht dumm. Zwar wurde diese Idee dreist bei „der geheime Schlüssel“ eingeklaut, aber wen interessiert das? Hauptsache es ist unterhaltsam. Letztendlich bietet „Venom“ nichts gänzlich Neues und wird erfahrene Zuschauer kaum schockieren oder überraschen aber immerhin unterhalten können. Durch die hochwertige Optik schafft er es mit Leichtigkeit in die Top 10 der besten Teen-Schocker, was allerdings bei der schwachen Konkurrenz nicht besonders schwierig ist. Zum Schluss bleibt der obligatorische Hinweis auf einen zweiten Teil natürlich nicht aus, was nicht ärgerlich wäre, aber auch alles andere als nötig oder sehnlichst erwünscht.

Fazit:


Ein Fest für Slasher-Fans! Für alle anderen nur optisch durchgestylter, überdurchschnittlich brutaler Mittelmaßhorror.
 

Bewertung[?]::

Userbewertung:

Autor:

Kevin

Eingetragen am:

05.08.2006

Aufgerufen:

11285 Mal

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