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Van Helsing

 

Van Helsing, 2004

 
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deutscher Start:2004
Herstellungsland:USA
Regie:Stephen Sommers ("Die Mumie")
Drehbuch: Stephen Sommers
Darsteller:Hugh Jackman, Kate Beckinsale, Richard Roxburgh, David Wenham u.a.
Verleih:

Universal
Genre:

Action/Fantasie/Horror
Länge:132 Minuten
FSK: ab 12 Jahren
Website:

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Inhalt:


Tief in den Bergen der Karpaten liegt das geheimnisvolle Land Transylvanien, eine andere Welt in der das Böse jederzeit präsent ist, wo Gefahren gleich nach Sonnenuntergang lauern und wo Monster die Bewohner in der Nacht die Form von Ungeheuern annehmen.

In „Van Helsing“ kehren Dracula, Frankensteins Monster und der Wolf Man aus der Dunkelheit zurück. Denn Dr. Abraham van Helsing, der größte Vampirjäger aller Zeiten, hat ihnen den Kampf angesagt. Er bricht Ende des 19. Jahrhunderts zu einer düsteren Jagd nach Osteuropa auf. Tochter Anna begleitet den unerschrockenen Wissenschaftler. Und sie müssen nicht lange warten, bis sich die unheilvollen Nachtgestalten zum atemberaubenden Duell stellen ...

Kritik:


Ich hätte nach dem Flop „Die Liga der außergewöhnlichen Gentlemens“ nicht gedacht, dass die nächste Produktion ein Treffen der übernatürlichen Charaktere noch mal versiebt, aber Hollywood überrascht einen ja für gewöhnlich immer wieder aufs Neue. Also wurde erst gar nicht aus Fehlern gelernt, sondern gleich die nächsten bekannten Figuren aus der Sparte Horror ins Rennen geschickt. Das Ganze musste wohl in einer Geschwindigkeit geschehen sein, dass doch auf halbem Wege das Drehbuch verloren gegangen ist. Einen unterhaltsamen Plot sucht man jedenfalls bei „Van Helsing“ vergebens. Die Freude auf einen ultimativen Kinokracher schien wohl zu groß und dementsprechend fiel auch die Enttäuschung aus. So werden in Actionmanier gestandene Horrorgestalten wie Graf Dracula, Frankenstein oder Mr. Hyde ohne wenn und aber als Witzfiguren für kurzweilige Unterhaltung verheizt. Sagte ich Unterhaltung? Verzeihung, ich meine natürlich Langeweile.

Es kann doch nicht ernsthaft sein, das Gruselwesen, dessen Wurzeln weit in die Literatur - und Filmgeschichte reichen, so lächerlich dargestellt werden. Ich habe jedenfalls keinen Graf Dracula erwartet, der eher an Lord Helmchen aus „Space Balls“ erinnert oder Frankenstein, den ich am liebsten nur getröstet hätte. Außer dem Intro, der viel versprechend in S/W als Huldigung an alte Horrorstreifen beginnt, ist jede Filmminute in „Van Helsing“ mit hirnloser Action voll gestopft, dass es dem Zuschauer spätestens nach einer Stunde schon aus den Ohren quirlt. Von etwas Tiefgang ist da keine Spur zu sehen, dabei hat jeder der gezeigten Charakteren durchaus eine Geschichte zu erzählen, die bis heute jeden Menschen begeistern konnte. Selbstverständlich kann nicht alles von vorne noch mal aufgerollt werden, doch einfach nur mal das wichtigste herauszufiltern und als Rückblende zu zeigen hätte mit Sicherheit nicht geschadet. Stattdessen warf man einfach die gesamten Geschichten in einem Topf und rührte kräftig um, dass daraus resultierende Ergebnis kann einfach keinem gefallen… .

Die Effekte geben „Van Helsing“ den Rest. Zwar wird im Laufe des Filmes nicht mit Erotik gegeizt, aber wer will heutzutage noch solch künstlich wirkende Monster sehen, wenn sie denn nicht aus einem Animationsfilm entsprungen sind? Auch bedeutet Quantität nicht gleich Qualität, denn auch ich hatte irgendwann genug von dem ständigen Blinken, Blitzen und Explodieren. Ein Trost ist wenigstens die Besetzung mit Hugh Jackman in der Rolle des Monsterjägers Van Helsing und die diesmal rassig wirkende Kate Beckinsale als unterstützende Kraft Anna Valerious. Die Schauspielerriege zeigt aber mal wieder das sie kein Garant für gute Unterhaltung ist. Bei Referenzen wie „X-Men“ und „Underworld“ hätte sich das Publikum doch etwas mehr erhofft.

Fazit:


Stephens Sommers sollte „Van Helsing“ ganz schnell unter dem Teppich kehren. Nach Filmen wie „Das Dschungelbuch“ oder „Die Mumie“ war das ein Schuss in den Ofen!
 

Bewertung[?]::

Userbewertung:

Autor:

Tamas

Eingetragen am:

19.10.2004

Aufgerufen:

8296 Mal

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