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Underworld - Evolution

 

Underworld_ Evolution, 2006

 
Poster zu 'Underworld - Evolution' kaufen
deutscher Start:2006
Herstellungsland:USA
Regie:Len Wiseman ("Underworld")
Drehbuch: Danny McBride, Len Wiseman, Kevin Grevioux
Darsteller:Kate Beckinsale, Scott Speedman, Tony Curran u.a.
Verleih:

Sony Pictures
Genre:

Action/Drama/Fantasie/Horror
Länge:106 Minuten
FSK: ab 16 Jahren
Website:

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Inhalt:


Während der blutige Kampf zwischen den aristokratischen Vampiren und den barbarischen Lycan-Werwölfen ungebrochen weitergeht, versuchen die schöne Blutsaugerin Selene (Kate Beckinsale, „Van Helsing“) und der Halb-Lycan Michael (Scott Speedman, „Dark Blue“) gemeinsam hinter das Geheimnis ihrer seit Jahrhunderten verfeindeten Blutlinien zu kommen.

Bild 1 zu Underworld - Evolution
Selene ist ein Death Dealer. Ihre Aufgabe: Die Ausrottung der Werwölfe.

Dafür müssen sie die alte Fehde, die zwischen ihren Stammbäumen herrscht, bis an ihren Ursprung zurückverfolgen. Ihre Suche führt zu einer finalen Schlacht, die den Krieg zwischen Vampiren und Werwölfen auf immer beenden soll.

Kritik:


Im Jahr 2003 überzeugte das Kinodebüt „Underworld“ von Videoclip-Regisseur Len Wiseman zwar mit einer durchaus interessanten Verquickung von Vampir- und Werwolf-Legenden, war aber wegen seiner bis zur Unkenntlichkeit zerstückelten (ich meine den beliebigen Schnitt und nicht die FSK), schwach inszenierten Actionszenen kaum auszuhalten. Aber die Hoffnung blieb, dass Wiseman in dem zweiten Teil seiner Saga „Underworld: Evolution“ zwar die aufregenden Mythos-Spielereien beibehalten, aber in Sachen Action-Inszenierung etwas zurückhaltendere Pfade einschlagen würde. Zumindest die Eröffnungssequenz, in der die Schlacht zwischen Viktors (Bill Nighy, Der ewige Gärtner“) Vampirarmee und randalierenden Werwölfen in einem mittelalterlichen Dorf im Jahre 1202 gezeigt wird, schließt erstmal nahtlos an die Schwächen des Vorgängers an. Geschwindigkeit und Dramatik wird nur durch übertriebene Nahaufnahmen von sich schnell bewegenden Objekten erzeugt, ob da nun Werwölfe Köpfe abbeißen oder die Tele-Tubbies Fußball spielen, ist für das Empfinden des Zuschauers relativ egal.

Bild 2 zu Underworld - Evolution
Die große Liebe, aber in Zeiten des Krieges ist Glück leicht zerbrechlich.

Aber während der Einblendung der Titel-Sequenz scheint Wiseman einen Sinneswandel vollzogen zu haben. Von nun an bemüht er einen klareren, durchdachteren Stil für seine äußerst brutal-blutigen (die Splatter-Szenen schlagen sowohl in ihrer Intensität als auch visuellen Integration die des Vorgängers um Längen) Auseinandersetzungen. Statt wilde, undurchschaubare Ballereien und hektische Schlachten aneinanderzureihen, folgt er nun bei jeder seiner sehr abwechslungsreichen Actionsequenzen einer konsequenten, eigenständigen Dramaturgie. Hervorzuheben ist hier vor allem der Angriff vom Vampir-Ältesten Marcus (Tony Curran, „Die Liga der aussergewoehnlichen Gentlemen“) auf den Truck, mit dem Selene und Michael zu fliehen versuchen. Immer wieder stößt Marcus auf die beiden herab und jedes Mal wird er mit stärkeren Mitteln zurückgeschlagen. Natürlich ist das wohlbekanntes Hollywood-Terrain, auf dem Wiseman sich hier bewegt, aber zumindest funktionieren diese Szenen im Gegensatz zur Planlosigkeit seiner Eröffnungssequenz einwandfrei. Zu einem echten Highlight entwickelt sich dann auch der ausgiebige, aber immer überschaubare Showdown, in dem unter anderem die Begegnung eines Hinterkopfes mit einem Rotor aus „Indiana Jones – Jäger des verlorenen Schatzes“ zitiert wird.

Bild 3 zu Underworld - Evolution
Verbündeter oder Feind: Corvinus ist für Selene zunächst schwer einzuordnen.

Auch in der Story-Entwicklung beschreitet „Underworld: Evolution“ klarere, aber nicht minder spannende oder komplexe Wege. Durch die Szene im Mittelalter zu Beginn und immer wieder eingeschobene, kurze Rückblicke auf die Geschichte des ersten Teils sind die Konstellation und die Beweggründe der einzelnen Charaktere viel nachvollziehbarer. In „Underworld“ passierte als nächstes immer irgendetwas, das im Nachhinein zwar als nette Idee erschien, aber keiner stringenten Dramaturgie folgte. In „Underworld: Evolution“ ist die nächste Handlung auch nie vorauszusehen, aber immerhin gibt es ein Ziel, auf das der Film zusteuert und das der Zuschauer mit Spannung erwarten kann. So erinnert der Aufbau des Films mit den verschiedenen Parteien, Verbündeten, Nachforschungen und plötzlichen Schauplatzswechseln sehr an einen klassischen Agenten-Thriller, was dem sich mittlerweile arg oft wiederholenden Comic/Fantasy-Genre neuen Atem einhaucht.

Bild 4 zu Underworld - Evolution
Der Finale Kampf: Selene gegen Vampir-Schöpfer Marcus (Tony Curran).

Neben den Actionsequenzen war auch die Liebesgeschichte zwischen Selene und Michael einer der Schwachpunkte von „Underworld“. Für gefühlvolle Szenen war einfach keine Zeit, die Emotionen blieben so unglaubwürdig und das dramatische Potential, das sich vor allem positiv auf die actionreicheren Szenen ausgewirkt hätte, verpuffte einfach. Auch dieses Problem wurde im zweiten Teil ausgemerzt. Das Vampir-Hybrid-Paar bekommt einige romantische Momente und auch wenn Wiseman dabei teilweise über das Ziel hinausschießt, etwas ins kitschige abgleitet, erlebt der Zuschauer dadurch die Kämpfe des Duos um einiges emotionaler und damit auch intensiver. In „Scream 2“ gab es eine legendäre Diskussion über Fortsetzungen, die besser als das Original sind. Neben „Der Pate 2“, „Terminator 2“ und „Das Imperium schlägt zurück“ muss man nun auch „Underworld: Evolution“ in diese Liste einreihen.

Fazit:


„Underworld: Evolution“ ist durchdachter, stielsicherer und damit besser inszeniert als sein Vorgänger. War man nach „Underworld“ nicht unbedingt scharf auf eine Fortsetzung, hat man nun gegen einen dritten Teil nichts mehr einzuwenden.
 

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Userbewertung:

Autor:

Christoph

Eingetragen am:

22.02.2006

Aufgerufen:

35138 Mal

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