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Turistas

 

Turistas, 2006

 
Poster zu 'Turistas' kaufen
deutscher Start:2007
Herstellungsland:USA
Regie:John Stockwell ("Cheaters")
Drehbuch: Michael Ross
Darsteller:Josh Duhamell, Melissa Georg, Olivia Wilde u.a.
Verleih:

UFA home entertainment
Genre:

Abenteuer/Drama/Horror/Mystery/Thriller
Länge:94 Minuten
FSK: ab 18 Jahren
Website:

Link nicht vorhanden

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Inhalt:


Ja,ja. Solche Urlaubstrips können oft ganz schön stressig sein, vor allem wenn man in ein nicht ganz so reiches Schwellenland reißt und mehr auf Abenteuer als auf Chillen aus ist. So gesehen im neuen Thriller „Turistas“ wo sich drei Mittzwanziger (Josh Duhamel, Melissa Georg, Beau Garrett) nach Brasilien verirrt haben, um die Natur ein wenig zu erkunden. Pech für sie, dass die Fahrkünste des Reisebusfahrers nicht sonderlich fortgeschritten sind und prompt ein Unfall passiert. Zum Glück können alle Insassen aus dem Fenster entfleuchen, bevor sich der fahrbare Untersatz gen Abhang verabschiedet.

Bild 1 zu Turistas
Die Killer haben ihre ersten Opfer gefunden.

Solche Schocks verbinden natürlich und so gesellen sich zu den 3 Amerikanern auch 2 Engländer (Desmond Askew, Max Brown) und eine knackige Portugiesin (Olivia Wilde). Nun schlagen sie sich zu sechst durch die Wildnis, bis sie unverhofft an einem traumhaften Strand inkl. Cocktailbar und brasilianischer Chicas angelangen. Nach einer wilden Partynacht erwachen sie ausgeraubt am Strand und sehen sich jetzt schon in Teufels Küche. Sie ahnen allerdings noch nicht, dass sich in der Gegend auch fiese Organhändler herum treiben, die den attraktiven 6 an die Eingeweide wollen.

Kritik:


Einige Leser werden wahrscheinlich jetzt schon Aufstöhnen, klingt die Story von „Turistas“ nicht nur ein bisschen nach „Hostel“, mit Ausnahme, dass sich die Slowakei in Brasilien verwandelt hat und statt derbe Folterknechte hier kaltblütige Organhändler am Werk sind. Es darf Entwarnung gegeben werden! „Turistas“ ist zwar ideenmäßig nicht sonderlich eigenständig, setzt aber ganz andere Akzente, als Eli Roths Schlachtplatte. In den USA wurde John Stockwells Werk ungerechterweise verrissen, dabei ist „Turistas“ gar nicht schlecht, sondern einfach nur anders als erwartet. Statt einer schwarzhumorigen Metzelorgie, bekommt der Zuschauer hier einen geradlinigen, aber durchaus ambitionierten Thriller, der nur ein paar ganz wenige, aber deftige Gore-Effekte zu bieten hat.

Bild 2 zu Turistas
Noch erfreut sich an Gruppe an vollzähligen Organen.

Bis es dann aber mal los geht, verstreicht schon etwas Zeit. Bis Klatsch und Tratsch, der Busunfall, die Waldwanderung, Ankunft am Strand, Beachvolleyball, Sauf- und Sexorgie abgehackt sind, ziehen schon mal 30-40 Minuten ins Land. Leider scheinen die Macher in diesem ausgedehnten Intro vergessen zu haben, die Charaktere ein bisschen zu zeichnen. Über unsere 6 Helden kann nicht allzu viel in Erfahrung gebracht werden. Dennoch sind diese weit weniger nervig als in den meisten anderen Filmen dieser Sparte. Sie sind die netten Onkel und Tanten von nebenan, was auch schon ein dicker Plus-Punkt darstellt und immerhin wird es während der Einleitung nicht langweilig, da uns Stockwell („Into The Blue“) auch eine dicke Portion nackte Haut seitens der sexy Darstellerriege kredenzt.

Bild 3 zu Turistas
Auch die Höhlen sind für einen Blickfang gut.

Danach wird es aber erst richtig interessant, wenn nun endlich die Ersten dran glauben müssen, 2 No-Names die wir sowieso schon als erste Opfer fest im Plan hatten. Von nun an beginnt „Turistas“ seinen Spannungspegel stetig zu steigern. Unser Sextett macht sich auf die Jagd nach ihrem gestohlenem Hab und Gut, erhalten Hilfe vom Brasilianer Kiko, der ihnen Unterschlupf gewährt und sie zu einer prächtigen Lagune führt. Hier erreicht „Turistas“ seinen inszenatorischen Höhepunkt und eine weitere Stärke kristallisiert sich heraus: Die unfassbar schönen Naturaufnahmen. Speziell die Lagune und der dazugehörige Höhlentauchgang ist ein Blickfang sondergleichen und auch die Wälder und Strände strahlen in den schönsten Farben. Für Bildästhetiker sind allein schon diese Aufnahmen ein guter Grund sich den Streifen anzuschauen.

Bild 4 zu Turistas
Der grandiose Unterwasser-Showdown.

Im letzten Drittel zieht Stockwell ungemein an, wenn die Gefahr der Organhändler endlich akut wird. Hier darf dann sogar mal der Ausdruck fallen, den man in den letzten Jahren eher selten gehört hat: Höllisch spannend!!! Neben einer Gefangennahme und dem folgenden Ausbruch, gibt es wilde Hetzjagden und Schießereien. Als Highlight ist hier der leider etwas unübersichtlich gefilmte Unterwasser-Showdown zu nennen, wo die Gefahr der Killer noch durch mangelnden Sauerstoff deutlich verstärkt wird. Die Goreszenen sind die meiste Zeit eher verhalten, neben kleineren Schocks wie abgehackten Fingern und einem herausgestochenen Auge, erlauben sich die Macher nur einen echten Reißer, der nachhaltig in Erinnerung bleibt. Hier dürfen wir zu sehen, wie eine junge Dame betäubt, aufgeschlitzt und dann feinsäuberlich einige Organe entnommen werden. Damit ist dann auch die FSK-18-Freigabe gesichert. Es besteht sogar die Möglichkeit, dass diese Szene für die reguläre, deutsche Kinofassung entschärft wird, wie zuletzt bei „Saw 3“ und „Texas Chainsaw Massacre: The Beginning“.

Bild 5 zu Turistas
Sonne, Strand und nackte Haut.

Mangels Ideenlosigkeit kassiert „Turistas“ noch ein paar Minus-Punkt, die den Gesamteindruck aber nur geringfügig stören. Man hätte sich nur gewünscht, dass der gesamte Film die atmosphärische und spannende Intensität der zweiten Hälfte inne hätte. Die erste ¾ Stunde plätschert etwas belanglos und austauschbar vor sich hin und auch die Charakterzeichnung ist verbesserungswürdig. Darüber hinaus ist „Turistas“ besonders denen zu empfehlen, die an „Hostel“ zu viel Gewalt und schwarzen Humor und zu wenig Spannung zu bemängeln hatten, aber auch anderweitig werden Horror- und Thrillerfans auf ihre Kosten kommen. Momentan läuft „Turistas“ auf dem Fantasy Filmfest und ein Einzug in die allgemeinen Kinos ist nur eine Frage der Zeit.

Fazit:


Interessanter „Hostel“-Nachahmer, der viel weniger wert auf graphische Gewalt, als auf Spannung, Atmosphäre und atemberaubende Naturaufnahmen legt.
 

Bewertung[?]::

Userbewertung:

Autor:

Kevin

Eingetragen am:

13.04.2007

Aufgerufen:

14995 Mal

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