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 | Tricks |  | | |
Matchstick Men, 2003 | |
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| deutscher Start: | 2003 | | Herstellungsland: | USA | | Regie: | Ridley Scott ("Alien") |
| Drehbuch: |
Eric Garcia (Roman), Nicholas Griffin, Ted Griffin |
| Darsteller: | Nicolas Cage, Lynn Ann Leveridge, Sam Rockwell, Alison Lohman, Bruce Altman u.a. | | Verleih: | Warner Bros. Entertainment Inc. | | Genre: | Drama/Komödie | | Länge: | 120 Minuten | | FSK:
| ab 12 Jahren |
| Website: | Link aufrufen | | Günstig DVD, Video, Buch oder Soundtrack zu "Tricks" | 
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Inhalt:
Roy Waller (Nicolas Cage) ist ein ausgezeichneter Betrüger, aber dafür ein Phobiker und Zwangsneurotiker mit vielen Ticks und Macken. Während er Hilfe bei einem Psychiater sucht, plant er nebenher mit seinem Kumpel Frank Mercer (Sam Rockwell) einen großen Coup. Alles würde auch wie gewohnt laufen, wenn nicht plötzlich seine 14jährige Tochter in sein Leben reinschneien würde. Jetzt muss Roy erstmals Verantwortung übernehmen. Überfordert von der erstmaligen Zweisamkeit lässt er sie an der großen Betrugsaktion mitwirken. Doch ist dies die richtige Entscheidung?
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| Kritik:
„Tricks“ greift einige Krankheiten auf unter die mehr Menschen leiden als bekannt. Zum Beispiel der Zwang zur Sauberkeit oder bestimmte Aktionen 4,6,7 usw. Mal zu wiederholen. Doch diese Phobien und Neurosen stehen nicht hauptsächlich im Mittelpunkt der dramatischen Komödie von Ridley Scott, sondern sind eher Mittel zum Zweck. Für einen Action-Regisseur zeichnet der Film überraschend ruhig die Charaktere Roy Waller, der mit Betrügereien erfolgreich sein Leben unterhält, aber trotz des äußerlichen Reichtums im Privaten mehr als einsam ist. Seine daraus resultierenden täglichen „Ticks“ belasten ihn dabei sehr. Nicolas Cage gibt der Rolle trotz der tragisch humorigen Eigenarten von Roy eine gewisse Ernsthaftigkeit. Die gespielte Nervosität ist in jedem Falle gut dargestellt und zeigt einen ungewohnten Anblick des sonst so hartgesottenen Schauspielers. Sein Kollege ist Frank Mercer, verkörpert von Sam Rockwell, der mir sehr gut in Erinnerungen geblieben ist aus „Geständnisse - Confessions of a Dangerous Mind“, dem Regiedebüt von George Clooney. Er passt ideal in die Figur mit seinen anzüglichen Kommentaren und den, für mich, abstoßensten und fiesesten Lächeln das ich kenne. Roys 14jährige Tochter findet einen Platz bei Alison Lohman. Im Grunde ist Ihre Leistung dem Drehbuch gerecht, nur erfüllt die Figur, in meinen Augen, zu viele Klischees einer Pubertierenden, so dass manche Reaktionen schon vorhersehbar sind. Die Geschichte bietet von seinen Wendungen im Prinzip nichts Neues, aber reißt einen mit dem Hauptcharakter Roy Waller gefühlsmäßig dennoch mit. Egal ob er verzweifelt, planlos oder enttäuscht ist. |
| | Fazit: „Tricks“ ist in jedem Fall ein sehenswerter Film, der leider bei den vielen Kinokracher des letzten Jahres untergegangen ist. Ridley Scott beweißt mit diesem Werk, dass er auch mit nicht actionlastigen Genres umgehen kann. |
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