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Tödliche Magie

 

Death Defying Acts, 2007

 
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deutscher Start:2009
Herstellungsland:USA
Regie:Gillian Armstrong
Drehbuch: Tony Grisoni, Brian Ward ("Die Liebe der Charlotte Gray")
Darsteller:Guy Pearce, Catherine Zeta-Jones, Timothy Spall u.a.
Verleih:

Ascot Elite Home Entertainment
Genre:

Drama/Romanze/Thriller
Länge:93 Minuten
FSK: ab 12 Jahren
Website:

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Inhalt:


Leidenschaftlich entlarvt der „Große Houdini“, der berühmteste Entfesslungskünstler seiner Zeit, angebliche übernatürliche Fähigkeiten und Menschen, die sich als Medium ausgeben. Aus diesem Grund setzt er auch ein Preisgeld von 10.000 Dollar für die Wiedergabe der letzten Worte seiner Mutter aus. Dieses Geld wollen die Trickbetrügerin Mary und ihre Tochter Benji sich nicht entgehen lassen. Sie mussten sich bisher mit wenig Geld durchschlagen und mit Darbietungen als exotisches Medium über Wasser halten. Doch als Houdini und Mary aufeinander treffen, kommt es, wie es kommen muss: ihrer beider Pläne geraten ins Wanken.

Kritik:


Die Drehbuchautoren Tony Grisoni und Brian Ward schrieben ein – im wahrsten Sinne des Wortes – fesselndes Buch für einen Film über einen wahren Entfesslungskünstler. Sie verzaubern die Zuschauer mit „Tödliche Magie“ mehr, als es die Vorgänger dieses Speziellen Genres („The Illusionist“ und „Prestige - Die Meister der Magie“) vermochten.

Bild 1 zu Tödliche Magie
"Das ist Harry Houdini, der weltbekannte Entfesslungskünstler ..."

Harry Houdini wurde 1874 geboren und entwickelte sich Ende des 19. Jahrhunderts zu DEM Illusionisten Europas. Er wurde zum größten und bekanntesten Entfesslungs- und Zauberkünstler seiner Zeit. Auch heute ist der Name „Houdini“ noch vielen im Gedächtnis. Dort hinein schrieb er sich mit Kunststücken, wie dem Verschwindenlassen eines Elefanten vom Time Square in London und seinen immer waghalsiger, lebensbedrohlicher und Aufsehen erregender werdenden Entfesslungsmanövern. Er bekam zu seiner Zeit ein mächtiges Presse-Echo, seine Shows waren ausverkauft und er reiste mit namhaften Circus-Unternehmen wie „Circus Busch“. Nicht nur in Europa wurde er zum Showstar, nein, er feierte auch in Russland und den USA Erfolge. Doch er hatte sich noch ein Ziel gesetzt: Er wollte Trickbetrüger, die mit nicht vorhandenen magischen Fähigkeiten prahlten, entlarven.

Genau dieser Mann, Harry Houdini, steht im Mittelpunkt des Filmes „Tödliche Magie“. Doch letztendlich brachte ihn nicht die Magie um. Es war etwas viel Unspektakuläreres …
Bis zu seinem Tod beeindruckt er mit recht spektakulären Auftritten. Noch zwei weitere Personen – zwei weibliche Personen – spielen eine große Rolle im Film: Mary und ihre Tochter Benji, die als „betörende Prinzessin Kali und ihr finsterer Schüler“ und somit als exotisches Medium bekannt sind.

Bild 2 zu Tödliche Magie
"... und das die „betörende Prinzessin Kali und ihr finsterer Schüler“."

Guy Pearce stellt diesen überheblichen und dennoch so faszinierenden Mann dar, wie es kein anderer gekonnt hätte. Catherine Zeta-Jones glänzt in der weiblichen Hauptrolle, ist verführerisch und geheimnisvoll wie eh und je. Doch auch Saoirse Ronan und Timothy Spall spielen sehr authentisch, die ihnen zugedachten Charaktere. Man könnte meinen, Spall würde hinter so manchem Star unserer Zeit stehen. Er verkörpert diesen berechnenden Mann im Hintergrund. Saoirse Ronan stellt das Gegenteil dar. Sie spielt das kleine unschuldig und fröhlich wirkende Mädchen, das in Wirklichkeit so viel mehr ist. Sie ist sehr klug und pfiffig, sieht bereits genau alle Zusammenhänge, weiß, was sie will und wie sie es bekommen kann. Sie muss überdies noch viel mehr tragen, als man ihr körperlich ansieht.

Nach einer Einleitung durch die Voice-Over (Benji erzählt die Geschichte) wird der Zuschauer gleich mit einer Darbietung des „Großen Houdini“ begrüßt. Dann wieder erzählt Benji von ihrem Leben, das sie gemeinsam mit ihrer Mutter führt. Dieser Wechsel zieht sich durch den gesamten Film. Vielleicht stört manchen Zuschauer diese teilweise naive, kindliche Erzählweise, doch diese gibt dem Film eine Persönlichkeit und Wärme.

Der Zuschauer wird allerdings nicht nur von der Voice-Over, sondern vor allem von den vielen beeindruckenden Bildern und der spannungssteigernden Hintergrundmusik in den Film hinein gezogen. Die Musik ist immer genau auf die Gefühle ausgerichtet, die der Zuschauer spüren soll, wenn er eine bestimmte Szene sieht. Es spielen Streicher, die immer schneller, lauter und intensiver das Thema wiederholen. So bereiten sie den Zuschauer auf die nächste Szene, das Spannende, Erschreckende, Unvorhersehbare vor. Bei der Filmmusik wird fast ausschließlich auf Instrumental-Vorträge zurückgegriffen. Die Übermittlung der Stimmung und Gefühle ist zweifellos der Grund dafür. Der Zuschauer soll sich nicht mit dem Text der Lieder identifizieren, sondern mit den Gefühlen, die sie in ihm hervorrufen.

Bild 3 zu Tödliche Magie
"Eine wortwörtlich magische Liebe!"

Durch die eindrucksvollen, aufwendigen Bilder, die scheinbar tatsächlich im frühen 20. Jahrhundert aufgenommen wurden und den Bezug zu Houdini fühlt sich der Zuschauer in eben diese Zeit zurück versetzt. Magie und Wissenschaft hatten damals noch einen ganz anderen Stellenwert. Genau das übermittelt der Film und inspiriert den Zuschauer dazu, sich in diese Zeit und an diesen Ort fallen zu lassen: in das Edinburgh, Anfang des 20. Jahrhunderts.

Faszination und Spannung ziehen durch den Film, verschlagen dem Zuschauer so manches Mal den Atem. Wenngleich manche Situation auch etwas zu lang gezogen ist, schürt die Stille und Langsamkeit der Erzählweise doch die Aufmerksamkeit und das Interesse des Zuschauers. Als dann die zarte Liebe zwischen Mary und Harry Houdini dazu kommt, fiebert der Zuschauer mit und will, dass die beiden ihre Chance nutzen. Treue und Vertrauen spielen eine Rolle, aber auch Verrat und Geldgier sind ein Thema. Was am Ende siegt? Wahrscheinlich ist das nicht einmal der Punkt. Viel wichtiger ist die Entwicklung der Charaktere während des Films. Der Weg ist das Ziel, wie man so schön sagt.

Fazit:


Interessanter Thriller um Magie im Allgemeinen und die Magie der Liebe im Speziellen. „Tödliche Magie“ überzeugt durch sehr charmante Darsteller, den Bezug zur Realität und große Gefühle, die spannungsvoll inszeniert wurden. Manchmal etwas in die Länge gezogen und sehr kindlich erzählt, wirkt der Film trotzdem warm und authentisch.
 

Bewertung[?]::

Userbewertung:

Autor:

Kathi

Eingetragen am:

28.06.2009

Aufgerufen:

5480 Mal

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