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The Wedding Date

 

The Wedding Date, 2005

 
Poster zu 'The Wedding Date' kaufen
deutscher Start:2005
Herstellungsland:USA
Regie:Clare Kilner (“How to Deal?”)
Drehbuch: Elizabeth Young (Buch), Dana Fox
Darsteller:Debra Messing, Dermot Mulroney, Holland Taylor u.a.
Verleih:

Universum Film
Genre:

Komödie/Romanze
Länge:90 Minuten
FSK: ab 0 Jahren
Website:

Link nicht vorhanden

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Inhalt:


Zur Hochzeit ihrer Halbschwester Amy (Amy Adams, „Catch Me If You Can“) in London hat sich die New Yorkerin Kat Ellis (Debra Messing, „...und dann kam Polly“) einen ungewöhnlichen Plan ausgedacht: Sie wird ihrer Familie ihren neuen Freund Nick (Dermot Mulroney, „About Schmidt“) präsentieren – was jedoch niemand weiß: Der gutaussehende Frauenschwarm wird von Kat für seine Begleitdienste teuer bezahlt.

Bild 1 zu The Wedding Date
Kat (Messing) will ihren Exverlobten Jeffrey (Sheffield) eifersüchtig machen,...

Da ihr Ex-Verlobter Jeffrey (Jeremy Sheffield, „Creep“) Trauzeuge ist, möchte sich Kat nicht die Blöße geben, als „Noch-Single“ bei der Hochzeit zu erscheinen. Mit dem höchst attraktiven Nick plant sie ihren Ex eifersüchtig zu machen und gar am Ende zurückzuerobern. Doch es dauert nicht lange bis Kat und Nick mehr verbindet, als nur gebuchte Dienstleistungen...

Kritik:


Wenn Hollywood-Produzenten einen Film mit dem Wort „Wedding“ betiteln, hoffen sie auf Assoziationen mit romantischer Liebe und großen Gefühlen. Aber womit hat der kritische Kino-Gänger zu rechnen? 1997 überraschte P. J. Hogans „My Best Friends Wedding“ („Die Hochzeit meines besten Freundes“) mit der mutigen Charakterisierung der von Julia Roberts gespielten Hauptfigur, die immerhin auf recht unterhaltsame Weise versuchte, die Hochzeit zweier sich wirklich Liebender zu verhindern und trotzdem die Sympathien auf ihrer Seite hatte. Nebenbei spielte Dermot Mulroney auch hier schon das männliche Objekt der Begierde. Nur ein Jahr später folgte mit Frank Coracis „The Wedding Singer“ („Eine Hochzeit zum Verlieben“), der vor allem mit dem überraschend charmanten Paar Drew Barrymore und Adam Sandler punkten konnte, ein Komödien-Highlight der 90er. Aber mit dem Beginn des neuen Millenniums ging es dann mit den Wedding-Filmen rapide bergab. 2001 kam mit Adam Shankmans „The Wedding Planner“ („Wedding Planner“) die Kino-Schlaftablette des Jahres und der Karriere-Tiefpunkt der ansonsten unterschätzten Jennifer Lopez. Aber kaum dachte man, schlechter geht es eigentlich nicht mehr, folgte 2003 mit „American Wedding“ („American Pie – Jetzt wird geheiratet“) von Jesse Dylan der Wedding-Schrott überhaupt. War der Fäkalhumor im ersten Teil noch progressiv, war er hier nur noch überflüssig und ärgerlich.

Bild 2 zu The Wedding Date
..., deshalb mietet sie sich den gutaussehenden Callboy Nick (Mulroney),...

„Wedding Date“ wird seinem Titel und seinem Jahrtausend leider gerecht. Das potenzielle Traumpaar Debra Messing - Dermot Mulroney scheitert auf ganzer Linie. Sie gibt die unsichere mittdreißiger Karrierefrau ohne Erfolg in der Liebe mit solcher Hektik, dass man als Mann bestenfalls Angst bekommt und schreiend davonrennt. Er stolziert als abgeklärter Guru für alle Lebenslagen ohne erkennbare Charakterisierung durch die Hochzeits-Szenerie, bietet sich so nur als feuchter Traum für alle Frauen und solche die es werden wollen an, eine Identifikation oder gar mitfühlen ist aber kaum möglich. Eine nachvollziehbare Entwicklung von der finanziellen Verabredung hin zur großen Liebe kann man bei einer einfachen romantischen Komödie nicht verlangen, man will als Zuschauer von einem solchen Film die Liebe auch nicht erklärt bekommen, man will nur weiter an sie glauben. Aber es gibt nicht einmal diesen einen magischen Moment, in denen das Paar stolpert, sich tief in die Augen sieht und seine tiefen Gefühle füreinander erkennt, stattdessen sind die Beiden irgendwann plötzlich ineinander verknallt - wenn man nicht gut genug aufpasst, könnte man es fast verpassen.

Bild 3 zu The Wedding Date
…, aber aus der geschäftlichen Transaktion wird plötzlich so was wie Liebe.

Die Romantik ist verpatzt, kommen wir nun zum lustigen Teil. Kats Familie wird uns als Best-Off-Verwandten-Freak-Show der Komödien-Historie präsentiert. Eine anzügliche, meist betrunkene Mutter, eine laszive kleine Schwester, die sich unerwartet in die Moral in Person verwandelt und eine sexbesessene Cousine torkeln von Dinnerpartys über den Junggesellenabschied zur Hochzeit. Die Sex-Witzchen, die sie dabei reißen, sind so unschmutzig, dass sie selbst für prüde, englische Aristokraten unglaubwürdig erscheinen. Neben den sehr angezogenen Anzüglichkeiten erstreckt sich der Humor nur noch auf eine Handvoll Gags über die kleinen Unterschiede zwischen Engländern und Amerikanern – soll heißen, die Insulaner fahren auf der linken Seite. Eine Tatsache, die bei genauerer Betrachtung natürlich pervers und verachtenswert ist (!Achtung!: Ironie), aber beim tausendsten Sehen zeigen sich doch langsam erste Abnutzungserscheinungen. Viele Szenen mögen sich auf dem Papier ja ganz lustig angehört haben, ob sie dann aber durch das schlechte Timing der Regisseurin, die uncharmanten Darsteller oder die uninspirierte deutsche Synchro zunichte gemacht wurden, dürfte dem Zuschauer im Endeffekt relativ egal sein. Natürlich kann man sich im Kino mehr Zeit nehmen als im Fernsehen, aber die Gags einer einzelnen Folge „Will & Grace“ auf volle 90 Minuten zu verteilen, ist einfach keine gute Idee.

Fazit:


Bestenfalls die 08-15-Romanze für zwischendurch, aber auch dafür gibt es eigentlich zu viele andere Filme mit einer erheblich höherer Wirkstoffkonzentration.
 

Bewertung[?]::

Userbewertung:

Autor:

Christoph

Eingetragen am:

28.09.2005

Aufgerufen:

38716 Mal

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