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 | The Village - Das Dorf |  | | |
The Village, 2004 | |
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| deutscher Start: | 2004 | | Herstellungsland: | USA | | Regie: | M. Night Shyamalan ("The Sixth Sense") |
| Drehbuch: |
M. Night Shyamalan |
| Darsteller: | Bryce Dallas Howard, Joaquin Phoenix, Adrien Brody, Sigourney Weaver, William Hurt u.a. | | Verleih: | Touchstone Pictures | | Genre: | Mystery/Thriller | | Länge: | 108 Minuten | | FSK:
| ab 12 Jahren |
| Website: | Link aufrufen | | Günstig DVD, Video, Buch oder Soundtrack zu "The Village - Das Dorf" | 
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Inhalt:
Das geheimnisvolle Dorf "Covington", irgendwo im Staate Pennsylvania, ist
umschlossen von mystischen Wäldern und total von der Außenwelt abgenabelt,
da es den rund 60 Einwohnern strengstens untersagt ist, die Waldgrenze zu
passieren. Dieses und weitere Gesetze stammen von den Dorfältesten, welche
den Regierungsapparat der kleinen Gemeinde bilden und sollen die Bewohner vor den Übergriffen der im Wald lebenden unheimlichen Gestalten, den sog. „Unaussprechlichen", schützen. Diese mannshohen Wesen reagieren auf allfällige Überschreitung der Grenzen mit unverkennbaren Warnungen, auch die rote Farbe scheint sie besonders anzuziehen, weshalb auch diese verboten ist.
Der Grenzposten des Dorfes "Covington".
Die Jugend des Dorfes verhält sich erwartungsgemäß und zeigt sein Interesse an den Wäldern und der verführerischen Außenwelt. Lucius Hunt (Joaquin Phoenix) ist der festen Überzeugung, dass er im Stande wäre unbeschadet durch die Wälder und in die nächste Stadt zu gehen. Zudem bahnt sich zwischen ihm und Ivy Walker (Bryce Dallas Howard), der blinden Tochter des Bürgermeisters Edward Walker (William Hurt), eine Liebesbeziehung an. Die Ereignisse überschlagen sich jedoch, als plötzlich die "Unaussprechlichen"
das friedliche Treiben des Dorfes stören... |
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| Kritik:
Jeder der nach dem Lesen meiner Inhaltsangabe denkt, dass der Film spannend
und gruselig sein könnte, irrt sich, denn leider ist meine Inhaltsangabe
beinahe spannender und gruseliger als der Film.
Der Wald zieht Lucius Hunt (Joaquin Phoenix) magisch an.
Regisseur und Drehbuchautor M. Night Shaymalan hat sich mit lediglich drei
hochkarätigen Filmen (The Sixth Sense, Unbreakable und Signs) einen Namen in der Filmbranche gemacht und sich in kürzerster Zeit zum erfolgreichsten
Filmemacher des "Mystizismus" erhoben. Seine Filme gründeten zwar alle auf
demselben "einfachen" Konzept, welches eigentlich auch "The Village" zu
Grunde liegt, jedoch vermochte er dieses jeweils in eine spannende und
ausgeklügelte Geschichte zu verfrachten. Worin die anderen Filme
brillierten, ist in "The Village" schlicht inexistent. Die Rede ist von
einem glaubwürdigen Plot und Spannung. Letzteres kommt sehr selten auf und
lediglich zwei kleine Schockmomente wurden eingebaut, was zumindest die FSK
12 erklärt, aber sonst viel zu wenig ist. Die Story, die sich Night
Shyamalan hier aus den Fingern saugt, ist unglaubwürdig, stumpfsinnig und
teils unlogisch. Die berühmte Auflösung am Ende seiner Filme ist hier ein Trauerspiel, und wie schon in den Vorgängern versucht er eine soziale Botschaft zu vermitteln; doch auch dieser Versuch scheitert, weil diese Mischung aus Horrorfilm, Drama und Liebesgeschichte eher Inkonsequenz darstellt.
Ivy Walker (Bryce Howard) ist trotz Ihrer Blindheit sehr eigenständig.
Einige positive Aspekte sind dem Film dennoch zu zuschreiben. Die
Kameraführung und die Beleuchtung setzen die triste Umgebung meist
stimmungsvoll in Szene. Die Score des Films versucht alles, um die
langatmigen Dialoge erträglicher zu machen und "würzt" gegebenenfalls die
Spannungsmomente. Das Set und die Garderobe der Dorfbewohner sind bedingt
unspektakulär, die meisten jedenfalls...
Noah Percy (Adrian Brody) liebt seine Ivy (Bryce Howard).
Der Film wird dem enormen Staraufgebot in keiner Weise gerecht. Die
Leistungen der Schauspieler entsprechen den vorgegebenen Rollen und fordern
ihre Fähigkeiten kaum, außer im Falle Adrien Brody, welcher den geistig behinderten Noah Percy mimt, könnte man von Fehlbesetzung sprechen, was aber an der ihm aufgetragenen Rolle liegt und nicht an seinem schauspielerischem Können. Den Schauspielern merkt man ihre Bemühungen an, der Story zumindest ein bisschen Spannung zu entlocken.
Gelbkäppchen Lucius (Joaquin Phoenix) markiert die Grenze.
M. Night Shyamalan hat zum vierten Mal versucht, nach gleichem Schema einen
Film zu drehen und vergisst dabei die nötige Spannung einzubauen. Die
Schockeffekte sind für einen Film dieser Art unverzichtbar und ich zählte
gerade mal zwei davon. In Shyamalan steckt sicherlich ein großes Potential, jedoch sollte er sein Talent bei seinem nächsten Werk in einem anderen Genre unter Beweis stellen. |
| | Fazit: Dieses Dorf sollte man meiden. Besonders Shyamalan-Fans dürften aufgrund der
hirnrissigen Story und der fehlenden Spannung enttäuscht werden, sogar ein
nächtlicher Waldspaziergang könnte aufregender sein... |
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