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The Ring 2

 

The Ring Two, 2005

 
Poster zu 'The Ring 2' kaufen
deutscher Start:2005
Herstellungsland:USA
Regie:Hideo Nakata ("Ringu")
Drehbuch: Ehren Kruger
Darsteller:Naomi Watts, Simon Baker, David Dorfman, Emily VanCamp u.a.
Verleih:

UIP
Genre:

Drama/Horror/Mystery/Thriller
Länge:110 Minuten
FSK: ab 16 Jahren
Website:

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Inhalt:


Nach den schrecklichen Ereignissen begibt sich die Journalistin Rachel Keller (Naomi Watts) mit ihrem Sohn Aiden (David Dorfman) in das kleine abgelegene Städtchen Asheville, wo sie bei der Lokalzeitung einen Job als Reporterin findet. Alles scheint friedlich. Doch als das mysteriöse Videoband nach einem Teenager-Selbstmord erneut auftaucht und kurz darauf Aiden mit unerklärlichen Verletzungen in ein Krankenhaus eingeliefert wird, ahnt Rachel, dass der furchterregende Albtraum, noch nicht vorbei ist!

Kritik:


Zweiter Teil, zweiter Regisseur! Sein Name? Hideo Nakata, kein Unbekannter in der japanischen Filmszene. Neben „Dark Water“, welcher übrigens als Remake dieses Jahr in die Kinos kommt, lies er bereits 1998 in dem japanischen Original „Ringu“ zahlreiche Neugierige das erschütternde Band ansehen und infolgedessen von Samara töten. Nakata legte den Grundstein für die erfolggekrönte dreiteilige Reihe, die sowohl im Fernosten als auch hier, sich an großer Beliebtheit erfreut. Wer wäre also nicht besser qualifiziert als Nakata selbst, um Gore Verbinskis Remake von „The Ring“ aus dem Jahre 2002 fortzusetzen, denn sein Blick für ungewöhnliche Perspektiven und sein Inszenierungsstil sind in „The Ring 2“ ein entscheidendes Kriterium. Die Erwartungen der Fans waren nämlich aufgrund des Erstlings hoch und die Katze bereits aus dem Sack. Fast jeder kennt den Fluch, Samara und ihre Regeln und weil das Drehbuch meinen Ansprüchen nicht nachkommt, gewinnen die Bilder für meine Kritik umso mehr an Priorität, welche Hideo zu erfüllen weiß.

Bild 1 zu The Ring 2
Samara (Daveigh Chase) ist wieder da und hat nichts von damals vergessen.

Ich bin „The Ring“ Fan seit der ersten Stunde des 2002 erschienenen Remakes und seither hab ich die Bücher von Koji Suzuki eins nach dem anderen geradezu verschlungen. Geprägt durch die Bänder und dem Erstling waren dementsprechend die Erwartungen an „The Ring 2“ hoch. Klar war, dass es keine gleichzusetzende Umsetzung der japanischen Reihe sein wird, dennoch erwartete ich einige Parallelen und dieselbe packende Atmosphäre wie drei Jahre zuvor. Doch der Optimismus wurde bereits nach einigen Wochen gebremst als die ersten Details und der Teaser im Internet auftauchten. Nach dem zweiminütigen Einblick kam ich zu dem Punkt: „eindeutig zuviel Action und eine viel zu oft auftauchende Samara“. Und wieder kann mein Lieblingsspruch wieder zum Zuge kommen: „Weniger ist manchmal mehr“. Gänsehaut treibend ist unser Nachthemd Gespenst zwar immer noch, aber je weiter die Geschichte voranschreitet, desto mehr verliert sie an, ich nenn es mal, „Grusel“-Potential, wenngleich ihr letzter Auftritt mir einen kalten Schauer über den Rücken jagte.

Bild 2 zu The Ring 2
Aidan (David Dorfman) gerät ins Visier und wird ständig von Samara terrorisiert.

Schade, dass die Produzenten sich nicht näher an die Bücher hielten, denn die Tatsache das „The Ring 2“ kaum noch was von der ursprünglichen Atmosphäre und Story beherbergt, stimmt mich traurig. Ich kann es selbst kaum glauben, aber der Film hat einfach zuviel Action. Teil eins lebte von den Nachforschungen, der Entdeckungsreise des todbringenden Fluches und der ruhigen Erzählweise. Die Symbiose zwischen den lyrischen Bildern und der grandiosen Soundkulisse erzeugten den Charme von „The Ring“ und den damit verbundenen ganz speziellen Horror im Kopf. Ein bemerkenswerter Fakt, den „The Ring“ und leider nur teilweise „The Ring 2“ beinhaltet und was sie Beide anderen schaurigen Filmen voraus haben. Die dramatische Art des Spannungsaufbaus würde ich geradezu als typisch japanisch bezeichnen, da sie nicht nur in diesen zwei Filmen zu finden ist. Anders als die Holzhammer-Methode entwickelt sich der Thrill Stück für Stück vor den Augen des Zuschauers und deutet bereits zuvor das unausweichlich an. Bestes Beispiel ist, als Samara sich auf den Weg zu Aidan macht, der mit dem Rücken zum TV-Gerät dem Wasser ausweicht. Die Folge, ein unwohliges Gefühl, was zuletzt „The Sixth Sense“ bei mir hervorrief. Dennoch ist die Geschichte ein wichtiger Punkt, den man nicht großartiger Beachtung schenkte und so beschränkt sich „The Ring 2“ zu 80 Prozent auf visuelle Effekte, statt die Geschehnisse auf befriedigende Weise voran zu bringen. Die Anhänger der Bücher können meinen Ärger darüber sicherlich nachvollziehen.

Bild 3 zu The Ring 2
Rachel (Naomi Watts) versucht dem Ganzen ein Ende zu setzen.

Auch im zweiten Akt kämpft sich Naomi Watts als Rachel Szene für Szene in gewohnt glaubhafter Manier von einem Horrorszenario zum nächsten und zerrt David Dorfman , Rachels Sohn Aidan, darstellerisch hinter sich her. Seine darstellerischeren Fähigkeiten weisen nämlich Defizite auf und kommen erst jetzt zu Tage, da seiner Rolle nun mehr Raum gewidmet wurde. Das Argument, er ist noch jung, zählt im hart umgekämpften Schauspielgeschäft nicht. Dafür bewies Haley Joel Osment („The Sixth Sense“,“AI - Künstliche Intelligenz“) oft genug, dass es besser geht. Dorfmans festgefrorene Miene und zweifelhaften Emotionen - die tatsächlich vorkommen - stören ungemein das düstere Ambiente. Glücklicherweise gibt es noch den Soundtrack von Hans Zimmer, der, wie zu erwarten, bravourös jede Szene untermalt und für ordentliche nervliche Angespanntheit sorgt.

Fazit:


„The Ring 2“ kann Verbinskis Remake nicht übertreffen und bleibt für eingefleischte Ring-Fans eine kleine Enttäuschung. Immerhin überzeugen die Auftritte Samaras und die einen und anderen haarsträubenden Augenblicke. Ein Kinogang ist „The Ring 2“ alle mal wert. Bitte keinen dritten Teil! Es wird wohl unmöglich sein, zurück zu Koji Suzukis Bücher zu kehren.
 

Bewertung[?]::

Userbewertung:

Autor:

Tamas

Eingetragen am:

16.04.2005

Aufgerufen:

54788 Mal

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Weitere Kritik:

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