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The Return

 

The Return, 2006

 
Poster zu 'The Return' kaufen
deutscher Start:2007
Herstellungsland:USA
Regie:Asif Kapadia ("The Warrior")
Drehbuch: Adam Sussman
Darsteller:Sarah Michelle Gellar, Peter O´Brian, Sam Shepard u.a.
Verleih:

Tobis Film
Genre:

Drama/Horror/Thriller
Länge:86 Minuten
FSK: ab 16 Jahren
Website:

Link nicht vorhanden

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Inhalt:


Joanna Mills (Sarah Michelle Gellar) wird seit ihrer Kindheit von furchtbaren Visionen geplagt, in denen sie ein unheimlicher Mann heimsucht, bis es ihr schließlich zu viel wurde und ihre Heimat Texas Hals über Kopf verließ. Mittlerweile ist sie eine erfolgreiche Geschäftsfrau, die sich ganz bewusst einen Auftrag in Texas ergattert, um sich ihrer Vergangenheit endlich zu stellen. Kaum dort angekommen werden ihre psychotischen Anfälle immer intensiver und treten häufiger auf. Zudem muss sie sich mit ihrem zurück gelassenen Leben u.a. mit ihrem Vater (Sam Shepard), der offensichtlich ein entscheidender Faktor für ihren schrecklichen Zustand darstellt, auseinander setzen.

Bild 1 zu The Return
Joanna flüchtet vor dem Mann aus ihren Träumen.

Joanna lernt zunehmend ihre Visionen zu deuten und folgt den Spuren, die sie auf diese Weise erhält. In Folge dessen lernt sie den hinterwäldlerischen Außenseiter Terry Stahl (Peter O´Brian) kennen, der ebenfalls eine schwierige Vergangenheit hinter sich gebracht hat. Mehr und mehr wird Joanna klar, dass ihre Visionen und Terry bzw. dessen tote Frau Michelle (Kate Beahan) unmittelbar miteinander in Kontakt stehen. Ob der gefährliche Mann, den Joanna ständig sieht, nur in ihren Träumen existiert oder real ist, wird sie bald am eigenen Leibe erfahren müssen.

Kritik:


Der Trend in Sachen Horror hat in den letzten Jahren eine eindeutige Richtung eingeschlagen. Fantastische Filme wie „Saw“ oder „The Descent - Abgrund des Grauens“ ebneten den Weg für die sogenannten Terrorschocker, die den Zuschauer vor allem durch alles andere als dezenten Gebrauch von Kunstblut und heftige Spannungspassagen fesseln sollen. „The Return“, der neue Film von „The Warrior“-Regisseur Asif Kapadia, ist allein schon deshalb interessant, weil er konsequent gegen den Strom schwimmt und ausnahmsweise fast ausschließlich den Schwerpunkt auf eine dichte Atmosphäre legt und ohne große Effekthascherei und Terrorpassagen auskommt. Außerdem bietet „The Return“ eine halbwegs neue Idee feil und verbindet geschickt das Slasher-Genre mit Mystery-Elementen und ambitionierten Drama-Einschüben. Als einige Referenzen sind hier z.B. „The Gift- Die dunkle Gabe“, „Dark Water“ oder sogar „The Others“ zu nennen.

Bild 2 zu The Return
Joanna wird ständig von ihrem Kollegen Kurt belästigt.

Tatsächlich hat Kapadias Werk eine derart bedrückende Atmosphäre vorzuweisen, wie man sie schon lange nicht mehr bewundern durfte. Farbfilter kamen hier gleich doppelt und dreifach zum Einsatz. Vor allem die texanische Landschaft wirkt trist und vereinsamt. Wo „The Descent - Abgrund des Grauens“ versuchte ein klaustrophobisches Feeling durch enge Höhlengänge zu erzeugen, geht „The Return“ den genau umgekehrten Weg. Die scheinbar endlosen, menschenleeren Landschaften erzeugen ein Gefühl der Verlassenheit und lassen die Hauptprotagonistin umso zerbrechlicher wirken. Wie ein schutzloses Kind irrt sie, begleitet von einem sensationellen Score von Dario Marianelli, durch die verwüsteten Kulissen auf der Suche nach der Wahrheit. Zwischendurch werden immer wieder teils recht effektive Schocks und kleinere Nervenkitzel-Momente eingeflochten, die sich deutlich am Asia-Horror orientieren. Es sei aber ausdrücklich gesagt, dass „The Return“ weder ein Remake noch sonst irgendein Plagiat darstellt, was mittlerweile leider besonders hervor gehoben werden muss.

Bild 3 zu The Return
Auch Spiegel bringen Hinweise ans Licht.

Auf überraschende Finten hat Asif Kapadia ganz bewusst verzichtet. Diese hat „The Return“ kaum nötig, denn die Ausgangssituation und die immer mehr preis gebenden Visionen sorgen für genügend Mysterien um den Film durchgehend interessant zu halten. Für einen sehr ruhigen Streifen ist „The Return“ angenehm kurzweilig. Was die Wahnvorstellungen an geht, hat sich Kapadia sehr geschickt angestellt. Diese Sequenzen werden weder optisch noch musikalisch angekündigt, sondern schließen sich nahtlos an die Realität an. Der Zuschauer kann sich nie wirklich sicher sein was nun echt und was nur Fantasie ist, da er sich ausschließlich auf die Wahrnehmung von Joanna verlassen muss. Somit entsteht einige Verwirrung was noch mehr Lust auf den Showdown und die Auflösung macht. Letztere fährt Kapadia zwar nicht im großen „The Sixth Sense“-Stil auf, ist aber schlüssig und setzt einen würdigen Punkt. Anders als bei den meisten guten Horrorfilmen wird der Zuschauer hier nicht aufgewühlt, sondern in melancholischer Stimmung entlassen. Physische Action hat „The Return“ kaum zu bieten, was sicherlich ein Punkt wäre, den man hätte besser machen können, um die Spannung etwas zu fördern und die Bedrohung deutlicher zu machen. Ein unterschwelliger Nervenkitzel schwingt allerdings in fast jeder Szene mit, da Joannas Visionen zu jeder Zeit an jedem Ort auftreten können.

Bild 4 zu The Return
Die Visionen führen oft zur Selbstverstümmelung.

Sarah Michelle Gellar hat sich neulich beschwert, dass es in Hollywood nur wenige gute Rollen für Frauen gibt. Mit ihrer Joanna hat sie allerdings eine gefunden. Für einen Mysterthriller ist diese Figur sehr vielschichtig, schwankt ständig zwischen tougher Powerfrau und verängstigter Schönheit. Ms. Gellar schlägt sich ausgesprochen gut, schafft es den Film problemlos alleine zu tragen und vollzieht eine riesige Steigerung zu ihren letzten Auftritten wie z.B. in „Der Fluch - The Grudge“. Mit den restlichen Figuren sieht es dann aber schon schlechter aus, was weniger an den Schauspielern als an der Charakterzeichnung liegt. Die Rolle des Terry geht noch in Ordnung, obwohl Peter O´Brian nicht alle Facetten dieser Figur transportieren kann. Die restlichen Figuren wirken sehr beliebig in den Plot hineingepresst und erhalten keine wichtige Funktion. Diese hätten mehr Spielzeit erhalten müssen, um vor allem den dramatischen Teil der Geschichte mehr hervorzuheben, wie es in „Dark Water“ gut geklappt hat. Speziell Joannas Vater wäre noch sehr ausbaufähig gewesen.

Bild 5 zu The Return
Der mysteriöse Terry ist der Geschäftsfrau ein Rätsel.

Dass „The Return“ trotz aller Stärken zur Zeit auf Ablehnung des Publikums stößt, liegt vor allem an der ungünstigen Vermarktung. Der Trailer sowie das Filmplakat erwecken den Eindruck eines reißerischen Horrorstreifens, was Kapadias Werk definitiv nicht ist. Außerdem setzt der Film ein gewisses Feingefühl voraus, um die starke Atmosphäre zu erfassen, womit er besonders den Zuschauern, die sich nur noch an möglichst ausgedehnten Metzeleien erfreuen können, nicht empfohlen sei. Der Verdacht liegt natürlich nahe, dass es „The Return“ ohne Sarah Michelle Gellar gar nicht erst in die Kinos geschafft hätte, da er eben nicht die Kriterien des blutrünstigen Mainstream-Publikums erfüllt. Wer allerdings einen spannenden, anspruchsvolleren Myster-Thriller ohne laute Effekte, Blut oder Terrorpassagen genießen möchte, kann bedenkenlos eine Kinokarte einlösen.

Fazit:


„The Return“ ist ein stiller, geschickt inszenierter Mystery-Thriller, der eine beklemmende Atmosphäre versprüht, aber leider etwas zu wenig Wert auf seine verschiedenen Figuren legt.
 

Bewertung[?]::

Userbewertung:

Autor:

Kevin

Eingetragen am:

30.01.2007

Aufgerufen:

8078 Mal

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