title=
Filmfans online
HOME
NEWS
KINO
FILM
CHARTS
SERVICE
COMMUNITY
Celluloid Dreams
KONTAKT
 /TD>


Kritik suchen erweiterte Suche

0-9 A B C D E F G H I J K L M N O P Q R S T U V W X Y Z

The Number One Girl

 

The Number One Girl, 2005

 
Poster zu 'The Number One Girl' kaufen
deutscher Start:2006
Herstellungsland:USA
Regie:Luc Campeau ("Extreme Ops")
Drehbuch: Douglas W. Miller
Darsteller:Tony Schiena, Viennie Jones, Lisa McAllister u.a.
Verleih:

ems
Genre:

Action/Drama/Thriller
Länge:84 Minuten
FSK: ab 18 Jahren
Website:

Link nicht vorhanden

Günstig DVD, Video, Buch oder Soundtrack zu "The Number One Girl"
DVD zu 'The Number One Girl' kaufen
Musik zu 'The Number One Girl' kaufen Musik zu 'The Number One Girl' kaufen Buch zu 'The Number One Girl' kaufen
 

Inhalt:


Liebe Leser, im Normalfall würdet ihr hier eine kurze Inhaltsangabe des zu kritisierenden Films lesen können. Leider lässt sich etwas, was die Bezeichnung „Handlung“ verdient in „The Number One Girl“ nicht mal mit der Lupe finden. Irgendwie geht es um einen Actionstar namens Joey Scalini (Tony Schiena), der mit einem Mafiaboss namens Dragos Molnar (Viennie Jones) befreundet ist. Letzterer lädt dann Ersteren als Juror zu einer Misswahl ein, wo er dann die Auswahl, unter den willigen Frauen hat. Allerdings gibt es 4 Ausnahmen, die Dragos für sich beansprucht. Dumm nur, dass Joey sich in Dragos Nr. 1 verguckt, nämlich in die titelgebende Tatjana. So entwickelt sich die prunkvolle Misswahl zu einer blutigen Kampfarena.

Kritik:


Das war´s! Das Rennen um den schlechtesten Film des Jahres ist hiermit offiziell beendet. „The Number One Girl“ von Luc Campeau hat seine Kontrahenten meilenweit hinter sich gelassen, die Ziellinie frühzeitig durchbrochen und nimmt nun diese äußerst zweifelhafte Trophäe entgegen. Selten gibt es Filme die nahezu alles falsch machen, was nur falsch gemacht werden kann, doch dieses Machwerk hat das Kunststück mit Leichtigkeit vollbracht. Von der Story, über die Darsteller und die Kameraführung, bis hin zum Score ist tatsächlich alles hoffnungslos verhunzt. Ein Paradebeispiel der filmischen Inkompetenz. Wozu ist dieser Streifen also zu gebrauchen? Als Vorführmittel, wie man einen Film nicht machen sollte? Als Schlafmittel? Als Foltermethode? Es gibt wahrscheinlich viele Verwendungszwecke für dieses grottige Ding, das als Film bezeichnet werden möchte. Allerdings ist kein einziger davon auch nur ansatzweise positiv.

Bild 1 zu The Number One Girl
Vom Fußballer zum grottigen Schauspieler: Tony Schiena.

Sage und schreibe 60 Minuten geschieht hier absolut nichts (und das bei einer Gesamtlaufzeit von 84 Minuten, davon sind noch ca. 5 Minuten Abspann abzuziehen), jedenfalls nichts, dass so interessant wäre, dass es sich lohnt gegen das Sandmännchen anzukämpfen. Viele hirnrissige Gespräche werden geführt und die gesamte Palette an untalentierten Möchtegernschauspielern als ihre charakterlosen Figuren eingeführt. Die Schauspieler tragen tatsächlich einen großen Teil dazu bei, dass der Streifen dermaßen in die Hose gegangen ist. Allen voran die beiden Hauptdarsteller Tony Schiena und Viennie Jones. Ex-Fußballer Schiena hat das schauspielerische Potenzial eines Pornodarstellers. Was da natürlich gut passt ist, dass er im Laufe der Geschichte mal eine oder gleich zwei der Miss-Kandidatinnen flach legen darf. Ein paar mehr dieser Szenen und diese etwas expliziter und „The Number One Girl“ wäre ein Porno, alles andere bewegt sich ja bereits qualitativ auf diesem Niveau. Noch schlimmer hat es den Zuschauer mit Vinnie Jones als Molnar erwischt. Dieser Herr hat die schauspielerische Präsenz eines Baumstamms und ähnlich starr ist auch seine Mimik und Gestik. Kaum zum glauben das in seiner Biographie Filme wie „Bube, Dame, König, grAs“ oder „X-Men 3“ zu finden sind.

Bild 2 zu The Number One Girl
Wenn er doch so gut schauspielern, wie posieren könnten.

Nachdem also eine Stunde dazu genutzt wurde den zentralen und einzigen Zwist der Handlung möglichst einschläfernd aufzubauen, nämlich den Streit zwischen Scalini und Molnar, wobei ein guter Filmemacher für dieses Unterfangen höchstens ¼ der von Campeau benötigten Zeit gebraucht hätte, wird es Zeit für den großen Showdown. Wenn der dann wenigstens ein Kracher wäre. Aber Pustekuchen! In albernen Kämpfen, so schlecht choreographiert, dass die Prügeleien von Buffy und Xena wie wahre Kunstwerke dagegen aussehen, muss Scalini gegen fünf ach so gefährliche Gegner antreten und manchmal sieht es sogar so aus, als würde unser geliebter Held verlieren. Danach geht es dann zum finalen Kampf gegen Molnar, der besiegt werden muss, damit Scalini die „Schlampe“ (Originalfilmzitat) mit nach Hause nehmen darf. Wie man in dieses Nichts von Handlung auch Logiklöcher einbaut, ist mir ein Rätsel. Ein Beispiel: Vor dem Gebäude stehen eine ganze Menge Monitore, wo das brutale Geschehen auf dem Catwalk beobachtet werden kann. Nachdem der Kampf dem Fernsehteam etwas zu blutig gerät, stellen sie die Live-Übertragung ein. Seltsam ist nur, dass nachdem die Übertragung abgebrochen wurde, die Prügelei weiterhin vom Publikum vorm Gebäude begutachtet wird (???). Irgendwie kann man Campeau nicht mal einen Vorwurf machen, denn das Drehbuch ist so grausig, dass man den Autor am liebsten mit seinem eigenen Machwerk ersticken möchte. Warum das Ganze ab 18 sein muss versteht auch niemand, denn in Filmen ab 12 hat man schon Schlimmeres gesehen.

Bild 3 zu The Number One Girl
Unsere langweilige Bildauswahl passt sich nahtlos an den Film an.

Doch das Finale ist nicht mal der Tiefpunkt. Die ausführliche Vorstellung der Misswahl, die sich in der ersten Stunde ereignet, zwängt sich mühelos unter der ameisenhohen Qualitätsmesslatte hindurch. Hier latschen die Wannabe-Schönheitsköniginnen temperamentlos über den Catwalk, führen ein sinnbefreites Tänzchen vor und auch ein Talentwettbewerb für die Talentlosen darf natürlich nicht fehlen. Hierfür schnappen sich einige ein Mikrophon und quälen das Publikum mit ihren Britney Spears-mäßigen Singstimmen. Die Liedchen die geträllert werden, sind so grauenvoll, als hätten sich Dieter Bohlen und Ralph Siegel zusammengetan, um diese Schreckenswerke zu komponieren. Ohnehin sehen die Mädels so aus, als würden sie ihrem Verdauungstrakt regelmäßig mit dem Finger im Hals einen kleinen Streich spielen. Scheint fast so als wäre Campeau Ähnliches widerfahren. Nur dass er das Ergebnis nicht den Abfluss hinuntergespült hat, sondern als seinen neuen Film „The Number One Girl“ präsentiert. In diesem Sinne: Guten Appetit!

Fazit:


90 Minuten eine Wand anzustarren, ist interessanter und noch dazu weniger ärgerlich. (1 Filmklappe ist die Mindestwertung. Ich hätte gerne weniger gegeben.)
 

Bewertung[?]::

Userbewertung:

Autor:

Kevin

Eingetragen am:

06.09.2006

Aufgerufen:

6472 Mal

Diskutiere über "The Number One Girl" im Forum

Weitere Kritik:

keine vorhanden


Eine Vervielfältigung oder Verwendung unserer Kritiken in anderen elektronischen oder gedruckten Publikationen ist ohne unsere ausdrückliche Zustimmung nicht gestattet. Jegliche Zuwiderhandlung bringen wir ohne Wenn und Aber zur Anzeige!




SEITENSUCHE

Web auf CD (lokal)
Anzeigen:
UMFRAGE

Welcher Film aus Mai 2009 gefiel dir am besten?

Simons Geheimnis
17 Again
Der Womanizer
Last House on the Left
Der Junge im gestreiften Pyjama
Zwölf Runden
Nachts im Museum 2
Illuminati
A Boy
Public Enemy No. 1 - Todestrieb
WIR sind Papst!
Ichi - Die blinde Schwertkämpferin
Star Trek
My bloody Valentine 3D
anderer Film

Ergebnis
Archiv
Umfrage vorschlagen
NEWSLETTER
Immer auf den neuesten Stand mit CD...

E-Mailadresse:
eintragen
austragen

VOTE FOR US
MovieNation.de - One Passion, One Nation! - Topliste

zum Seitenanfang
| • Hinweise zum Datenschutz | • Nutzungsbedingungen | • © 2003-2009 Celluloid-Dreams.de |
Sitemap 1 2 3 4
Blu-ray Filme Filmering.at Cineclub.de Bollywoodsbest.de Bolly-wood.de Filmfacts.de Movie-Infos.de Regiecut.de DVD Beilagen DVDimHeft.de