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The Jacket

 

The Jacket, 2005

 
Poster zu 'The Jacket' kaufen
deutscher Start:2006
Herstellungsland:USA
Regie:John Maybury ("Genetron")
Drehbuch: Tom Bleecker, Marc Rocco, Massy Tadjedin u.a.
Darsteller:Adrien Brody, Keira Knightley, Kris Kristofferson u.a.
Verleih:

Warner
Genre:

Drama/Fantasie/Thriller
Länge:102 Minuten
FSK: ab 16 Jahren
Website:

Link nicht vorhanden

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Inhalt:


Ex-Soldat Jack Starks (Adrien Brody) leidet seit einem Kopfschuss unter Gedächtnisschwund. Nachdem er an einem Wintertag im Jahre 1992 das Auto eines kleinen Mädchens und dessen offenbar unter Drogen stehenden Mutter repariert hat, wird er von einem seltsamen Freak aufgegabelt, der prompt einen Polizisten während einer Kontrolle erschießt und die Tat Jack in die Schuhe schiebt. Statt hinter schwedische Gardinen zu wandern, wird Jack aufgrund seines Gedächtnisschwundes in eine ominöse Nervenheilanstalt eingewiesen. Dort führt Dr. Becker (Kris Kristofferson) eigenwillige Therapien, unter Verwendung einer Zwangsjacke (daher der Titel) und Schubladen im Leichenschauhausstil, an ihm durch.

Bild 1 zu The Jacket
Gleich geht´s auf Zeitreise!

Doch dies ist sein Glück, denn in der Dunkelheit gefangen bietet sich ihm nun die Möglichkeit 15 Jahre in die Zukunft zu reisen, wo er Jackie (Keira Knightley), das kleine Mädchen von damals trifft. Nachdem die Fakten geklärt sind und sich eine Beziehung zwischen den beiden anbahnt, erfahren sie, dass Jack eigentlich schon vor 15 Jahren in der Klinik gestorben ist (aus unnatürlichen, mysteriösen Gründen). Sie machen sich daran seinen Tod zu verhindern.

Kritik:


Mysteryfilme hatten in den letzten Jahren Hochkonjunktur, nicht zu letzt durch den überwältigenden und berechtigten Erfolg von „The Sixth Sense“. Seither machten sich Horden von Filmemachern daran den genannten Blockbuster zu kopieren oder besser noch einen drauf zu setzen. Dabei orientierte man sich besonders am Horrorgenre. Besser gesagt waren die meisten Mysteryfilme anspruchsvollere, ruhigere Horrorstreifen, die nach wie vor darauf bedacht waren den Zuschauer in Angst und Schrecken zu versetzen. Und alles natürlich tot-schick aufgearbeitet mit tollen Effekten, die meist zum Einsatz kamen, wenn man mal wieder ein Wesen aus dem Jenseits im Stile von Poltergeist nachgestellt werden sollte. Die Konsequenz war, dass sich hinter den schicken Fassaden doch oft nur eine sehr dünne Story versteckte. Von Tiefgründigkeit war nicht wirklich eine Spur (Paradebeispiel: „Gothika“). Anders war da schon „Butterfly Effect“, der zwar auf Filmplakaten und DVD-Covern immer als Mystery-thriller angepriesen wird, aber eigentlich nur ein Drama mit übernatürlichem Einfluss ist.

Bild 2 zu The Jacket
Toll: Keira Knightley als Jackie.

„Thema verfehlt“ könnte man nun auch zu „The Jacket“ sagen, den die Macher selbst als Mysterythriller oder gar Psychothriller bezeichnen. Als solcher versagt der Streifen auf ganzer Linie. Natürlich gibt es typische Elemente. Eine düstere Atmosphäre, durch ruhige Kameraführung und blasse Farben, speziell innerhalb der Klinik; wilde Schnitte, mit Einschüben aus der Vergangenheit, während der Zeitreisen; Blitze; klaustrophobische Szenarien; und das Geheule und Gewimmer von Hauptdarsteller Adrien Brody, während er in der Dunkelheit eingeschlossen ist. Ist zwar alles nichts Neues, hat sich aber in den letzten Jahren als effektiv erwiesen. Es sollte verstörend wirken. Tut es aber nicht wirklich und spannungstechnisch bleibt „The Jacket“ weitgehend hinter seinen vermeintlichen Genrekollegen zurück. Da endet ein Vergleich mit dem „Butterfly Effect“ doch um einiges positiver. Als Mysterydrama weiß der Film vollkommen zu überzeugen, denn gerade in den emotionsgeladenen Momenten hat „The Jacket“ seine Stärken und diese Szenen sind es auch die den Film aus der Mittelmäßigkeit retten. Und auch in Sachen Logik ist das Drama dem Schmetterlingseffekt überlegen. Ungereimtheiten werden vermieden und alles wird eindeutig und logisch dargeboten. Diese Tatsache muss dann wirklich mal gelobt werden, da dieser Umstand heutzutage eben nur selten der Fall ist.

Bild 3 zu The Jacket
Alle wissen, dass Jack (Adrien Brody) nicht in die Anstalt gehört.

Das größte Lob meinerseits erhalten jedoch eindeutig die Darsteller. Man ahnt es zunächst nicht, da der Film eine doch ziemlich unbekannte Independentproduktion ist, aber er ist gespickt mit einer Fülle von ganz großen Persönlichkeiten. Allen voran Hauptdarsteller Adrien Brody. Der hat als Pianist, im gleichnamigem Drama ja bereits bewiesen, dass er ein großartiger Schauspieler ist und wurde für diese Leistung mit zahlreichen Auszeichnungen, unter anderem den Oscar für den besten Hauptdarsteller belohnt. Auch hier brilliert er wieder. Er spielt seine Rolle Jack meist ruhig und zurückhaltend, um dann den ein oder anderen Gefühlsausbruch oder Nervenzusammenbruch zu erleiden. Ebenfalls mit von der Partie, die entzückende Keira Knightley ( mit Oscarnominierung für „Stolz und Vorurteil“). Die beweist mal wieder als vom Leben enttäuschte Kellnerin Jackie, dass ihre Stellung als einer der talentiertesten Jungstars vollkommen berechtigt ist. Den männlichen Lesern sei gesagt, dass sie hier sogar das ein oder andere Mal nackte Tatsachen sprechen lässt.

Bild 4 zu The Jacket
Jackie (Keira Knightley) geht auf Spurensuche.

In weiteren Rollen überzeugen Kris Kristofferson als geheimnisvoller Arzt Becker und Daniel Craig (Ja! Das ist der neue Bond!) als durchgeknallter Insasse, der zu Jacks Kumpel avanciert. Auch die großartige Jennifer Jason Leigh lässt sich mal wieder bewundern. Die legt nicht nur wie zu erwarten eine starke Performance hin, sondern eröffnet auch mit ihrer Rolle Dr. Beth Lawrenson eine interessante Nebenhandlung. Sie versucht nämlich Bubaque, den autistischen Sohn einer Freundin, zu heilen. Durch Jacks Hilfe, der ihr die nötigen Infos aus der Zukunft beschafft, gelingt dies auch.
Dies ist wie gesagt nur einer unter zahlreichen gefühlvollen Momenten mit dem „The Jacket“ auftrumpft. Was es nun mit dem Titel und den Namen (The Jacket, Jack, Jackie) auf sich hat, sei mal dahin gestellt (ich muss ja auch nicht alles wissen). Bleibt nur noch die Frage, ob es denn jetzt auch ein Happyend gibt? Aber das findet ihr besser selbst heraus.

Fazit:


ACHTUNG!!!! Thrillerfans kommen NICHT auf ihre Kosten. Wer aber ein tiefgründiges, atmosphärisches Drama mit tollen Darstellern und einer gut durchdachten Story sehen möchte, kann hier beherzt zugreifen.
 

Bewertung[?]::

Userbewertung:

Autor:

Kevin

Eingetragen am:

25.05.2006

Aufgerufen:

16254 Mal

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Weitere Kritik:

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