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The Hitcher

 

The Hitcher, 2007

 
Poster zu 'The Hitcher' kaufen
deutscher Start:2007
Herstellungsland:USA
Regie:Dave Meyers ("Creed: Greatest Hits")
Drehbuch: Eric Red, Jake Wade Wall, Eric Bernt
Darsteller:Sean Bean, Sophia Bush, Zachary Knighton
Verleih:

Universum
Genre:

Action/Horror/Thriller
Länge:83 Minuten
FSK: ab 16 Jahren
Website:

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Inhalt:


Die Semesterferien sind da! Das attraktive Pärchen Grace (Sophia Bush) und Jim (Zachary Knighton) tritt den lange geplanten Roadtrip in den Süden an. Ihre Reise führt sie über die staubigen und vereinsamten Highways New Mexicos. In einer stürmisch-verregneten Nacht überfahren die beiden fast einen Mann (Sean Bean), der mitten auf der Straße steht und offensichtlich aufgrund einer Autopanne in der Wüste liegen geblieben ist. Da Grace jener Typ schon von Weitem nicht sonderlich gesellig erscheint, fahren die beiden weiter und lassen den unheimlichen Kerl im Regen stehen, nicht ahnend, dass bereits an der nächsten Tankstelle ein weiteres Treffen ansteht.

Bild 1 zu The Hitcher
Würden du ihn als Anhalter mitnehmen?

Aus Schuldgefühlen willigt Jim schließlich ein, den mysteriösen, aber scheinbar ganz netten Anhalter ein Stück mitzunehmen. Grace dagegen ist von den charakterlichen Vorzügen des neuen Weggefährten noch immer nicht wirklich überzeugt. Sie soll auf erschreckende Weise Recht behalten, denn nachdem ein kurzer Small-Talk beendet ist, wird der Tramper, der sich John Ryder nennt, zunehmend aggressiver, bis er die beiden Verliebten schließlich mit einem Messer bedroht. Dennoch gelingt es dem Paar den ungeliebten Gast mit vereinten Kräften aus dem Wagen zu schleudern. Doch dieses Unterfangen soll nur der Beginn eines mörderischen Überlebenskampfes sein, denn John Ryder klemmt sich an die Fersen von Grace und Jim und scheint ihnen immer einen Schritt voraus zu sein. Ein blutiger Alptraum nimmt seinen Lauf.

Kritik:


Seit Mitte der 80er haben es Anhalter auf vereinsamten Landstraßen ungemein schwer eine Mitfahrgelegenheit zu ergattern. Schuld ist ein kleiner, dreckiger Genre-Reißer namens „The Hitcher- Der Highwaykiller“ von Robert Harmon, in dem der Jüngling Jim, verkörpert von C. Thomas Howell, eine alptraumhafte Hetzjagd gegen einen psychopathischen Serienkiller, grandios gespielt von Rutger Hauer, austrug. Bis heute ist der ultraspannende Schocker die unangefochtene Spitze der Highway-Horrorthriller. Kein Wunder, dass nun auch diese Genreperle neu aufgelegt wird. Michael Bay und sein „Platinum Dunes“-Team haben sich die Rechte angeschafft und gaben den Stoff in die Hände des Kinodebutanten Dave Meyers, der sich zuvor im Bereich der Videoclips betätigte und bereits namenhaften Künstlern wie Pink, Jay-Z und Missy Elliott stylische Kurzfilmchen um die Hüften geschwungen hat. Letztendlich hat „The Hitcher“ eigentlich alles was ein ordentlicher Thriller braucht, von einer simplen, aber spannenden Geschichte ohne Längen oder sonstigen Störfaktoren, über solide Darsteller, bis hin zur schicken Optik und dennoch stimmt etwas nicht. Es fehlt die Würze!

Bild 2 zu The Hitcher
Grace in den Fängen des wahnsinnigen Serienkillers.

Mit der einzigen, nennenswerten Abwandlung vom Original, begeht Drehbuchautor Jake Wade Wall („Unbekannter Anrufer“) einen dramaturgischen Fehler. Die Vorlage lebte vom Zweikampf naiver Jüngling gegen mordende Bestie. Der Hauptprotagonist Jim sah sich in der schier unendlichen, verstecklosen Wüstenlandschaft, ganz auf sich allein gestellt, mit einem übermächtigen Gegner konfrontiert, der überall und auch nirgendwo zu sein schien. Da nun 2 Personen als Hauptfiguren etabliert werden, sind diese nicht ganz allein, haben zumindest sich selbst, womit ein Teil der beklemmenden Atmosphäre verloren geht. Ansonsten hat sich nicht viel geändert. Die beiden Hauptfiguren hetzen nach einer kurzen Einleitung von Etappe zu Etappe, wo der Hitcher immer wieder auf sie wartet oder sie einholt. Jede Auseinandersetzung mit dem Antagonisten scheint sich immer gefährlicher und blutiger zu gestalten. Auch hier schafft es der Widersacher, die beiden Helden unter Mordverdacht zu stellen, womit auch bald die Polizei hinter ihnen her ist. Die Geschichte wird angenehm flüssig und temporeich erzählt, die Spannungsschraube wird kontinuierlich angezogen und zahlreiche Terrorpassagen und deftige Gore-Effekte fesseln das Publikum an den Kinositz. Das auch hier wieder einige Ungereimtheiten überwunden werden müssen, ist wirklich nichts Neues. Wer sich daran noch immer stört, sollte sich grundsätzlich von Horror fern halten.

Bild 3 zu The Hitcher
Ein Augenschmaus der Extraklasse: Sophia Bush als Grace.

Auch inszenatorisch kann Dave Meyers größtenteils punkten. Zwar fangen seine hochstilisierten Bilder die beklemmende Wüstenatmosphäre nicht optimal ein, sind aber sehr hübsch an zu sehen. Tolle Schnitte und spektakuläre Kamerafahrten zeugen von inszenatorischer Raffinessen. Schon die erste Einstellung, wo ein Hase auf den Highway hoppelt und von einem LKW überrollt wird, beweist, dass Meyers mehr als irgendein 08/15-Regisseur ist. Sean Bean („Silent Hill“), als Hitcher, hat zwar nicht die schauspielerische Kragenweite, um an Rutger Hauers markante Performance heranzureichen, gibt aber dennoch eine passable, zweckdienliche Leistung ab. Das Heldenpärchen hat natürlich mit den eher substanzlosen Rollen zu kämpfen, wobei speziell die bildhübsche Sophia Bush („Rache ist sexy“) alles aus ihrer Figur herausholt. Ihr Kollege Zachary Knighton, in seiner ersten Hauptrolle, bleibt dagegen manchmal etwas zu blass.

Bild 4 zu The Hitcher
Die erste Begegnung im strömenden Regen.

Was „The Hitcher“ wirklich fehlt, ist echte Konsquenz und der Mut, die abgetretenen Genrepfade zu verlassen und einfach mal mit wirklich radikalen Wendungen zu verblüffen, wie es z. B. Alexandre Aja mit seinem „The Hills Have Eyes“-Remake getan hat. Meyers Werk ist zwar spannend, aber schockt nicht, unterhält zwar die gesamte Laufzeit über, aber nicht darüber hinaus. Ständig hat man das Gefühl, dass hier mehr drin gewesen wäre, wenn man nur gewollt hätte. Erst gegen Ende stellt sich halbwegs Terrorstimmung ein. Unter diesen Umständen wird es „The Hitcher“, ohne individuelle Note, schwer haben nachhaltig aus dem Remake-Allerlei hervor zu stechen. Außerdem zielt Meyers Inszenierung etwas zu stark auf die breite Masse ab. So frönt er sehr häufig seiner Liebe zur Musik und nutzt jede Möglichkeit seine Bilder mit dem Sound von beliebigen Bands zu untermalen. Das mag zwar hip sein, aber nicht besonders zweckdienlich. In einer wirklich grandios inszenierten Verfolgungsjagd wird durch unpassenden, musikalischen Background eher die Stimmung eines übertriebenen Actionreißers statt packende Thriller-Atmosphäre heraufbeschworen.

Bild 5 zu The Hitcher
Jim und Grace sind mit den Nerven am Ende.

Letztendlich muss man Platinum Dunes („Michael Bay`s Texas Chainsaw Massacre“, „Amityville Horror“) bescheinigen, dass sie es auch diesmal geschafft haben, gelungene Horrorkost abzuliefern. „The Hitcher“ ist gerade deshalb interessant, weil er, als einer der wenigen Schocker der letzten Zeit, ganz ohne Leerlauf auskommt, selbst wenn mehr als einmal angucken eher weniger drin ist. Gute, spannende Unterhaltung für knapp 90 Minuten. Nicht mehr, aber auch nicht weniger.

Fazit:


Handwerklich guter Horrorschocker, der durch einen starken Spannungsbogen durchgehend unterhält, aber letztendlich nichts Neues geschweige denn Außergewöhnliches bietet.
 

Bewertung[?]::

Userbewertung:

Autor:

Kevin

Eingetragen am:

16.02.2007

Aufgerufen:

17941 Mal

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