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The Gravedancers - Ruhe nicht in Frieden!

 

The Gravedancers, 2006

 
Poster zu 'The Gravedancers - Ruhe nicht in Frieden!' kaufen
deutscher Start:2007
Herstellungsland:USA
Regie:Mike Mendez ("Killers")
Drehbuch: Brad Keene, Chris Skinner
Darsteller:Dominic Purcell, Josie Maran, Clare Kramer
Verleih:

Universum Film, Falcom Media Group
Genre:

Horror/Thriller
Länge:95 Minuten
FSK: ab 16 Jahren
Website:

Link nicht vorhanden

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Inhalt:


Es sollte ein unschuldiger Abschiedsgruß für einen verstorbenen Freund werden, als Sid (Marcus Thomas), Harris (Dominic Purcell) und dessen Ex-Freundin Kira (Josie Maran) sich auf der Beerdigung nach vielen Jahren wieder sehen, sich dem Alkohol hingeben und aus Spaß ein Tänzchen auf den Gräbern vollführen. Doch schon bald werden Harris und seine Frau Allison (Clare Kramer) von geisterhaften Erscheinungen heimgesucht. Auch die anderen Beiden erleben übernatürlichen Besuch; Kira landet sogar wegen schweren Verletzungen im Krankenhaus.

Bild 1 zu The Gravedancers - Ruhe nicht in Frieden!
Kein Respekt vor den Toten: Harris, Kira und Sid.

Die Freunde suchen die Parapsychologen Vincent (Tcheky Karyo) und Emma (Martha Holland) auf, die prompt für Aufklärung sorgen. Das Trio hat die Rechnung ohne eine besondere Abteilung des Friedhofs gemacht, in der einst die schlimmsten Unholde beerdigt wurden, deren Zorn sie durch den Tanz auf sich gezogen haben. Nun haben sie die Geister eines kindlichen Pyromanen, einer axtschwingenden Klavierlehrerin und eines sadistischen Vergewaltigers an der Backe kleben, die ihnen nach dem Leben trachten.

Kritik:


Die Gleichung in der Filmlandschaft sowie in allen anderen wirtschaftlichen Bereichen ist einfach. Wer gute Leistungen erbringt, wird früher oder später zu verdientem Ruhm kommen. Wer immer schön gute Filme dreht, wird auch langfristig Erfolg haben. Schwieriger ist es da schon sich mit schwachen Erzeugnissen einen Namen zu machen. Doch selbst hier gibt es einige Exemplare. Uwe Boll...pardon...Dr. Uwe Boll z.B., der sein Publikum immer wieder aufs Neue mit unmöglichen Machwerken malträtiert. Oder auch Mike Mendez dessen bisherige Schaffensphase nicht unbedingt als Glanzleistung der hohen Filmkunst zu bezeichnen ist. Seine Werke „Killers“ und „Convent – Biss in alle Ewigkeit“ waren im betrunkenen Zustand quietschkomisch, aber ansonsten eher ungenießbar. 3 Jahre hat er sich nun für seinen nächsten Streich „The Gravedancers“ Zeit gelassen. 3 Jahre in denen Mr. Mendez eigentlich hätte dazu lernen müssen. Doch Pustekuchen! Was recht ordentlich beginnt, endet abermals in einem cineastischen Desaster. Ab der Hälfte wird „The Gravedancers“ im Minutentakt peinlicher.

Bild 2 zu The Gravedancers - Ruhe nicht in Frieden!
Harris und Allison in Angst und Schrecken.

Dabei geht alles so hübsch los. Durch die flott inszenierte Eröffnungsszene, in der eine junge Dame durch Geisterhand erhängt wird, kann Freund und muss Feind sogar Weiterentwicklung attestieren und Mendez macht eindeutig klar, dass es ihm diesmal ernst ist. Was diese Szene mit dem Rest des Films zu tun hat, erschließt sich im Nachhinein zwar nicht so recht, aber das spielt ja zunächst keine Rolle. Immerhin bekommt man hier soliden Genre-Standard serviert, was in Mendez-Filmen bislang nicht der Fall war. Es geht auch ansehnlich weiter, wenn die Charaktere eingeführt werden, die tatsächlich ein wenig mehr Tiefe haben, als die Protagonistinnen eines Jade-Glam-Shine-Werbeclips. Hauptdarsteller Dominic Purcell („Prison Break“, „Die Fährte des Grauens“) holzt sich zwar durch seine Dialoge und verzichtet von vorneherein auf einen zweiten Gesichtsausdruck und auch die restlichen Ensemble-Mitglieder gewinnen mit dieser Leistung keinen Blumentopf, aber das fällt nur am Rande negativ auf. Auch storytechnisch ist nicht allzu viel zu erwarten. „The Gravedancers“ hat nicht mehr Sinn und Verstand als z.B. sein Kollege „13 Geister“ auch. Zur Überraschung gibt es aber noch einige recht gelungene Schockmomente mit spooky geschminkten Menschen, die die Geister darstellen und für den ein oder anderen Hüpfer sorgen und eine straff gehaltene Dramaturgie, die bis dahin noch recht atmosphärisch daher kommt. Einzig der Tanz auf dem Grab, die große Schlüsselszene des Films, hätte doch deutlich prägnanter inszeniert werden müssen.

Bild 3 zu The Gravedancers - Ruhe nicht in Frieden!
Kira hat Besuch.

Was aber dann passiert, spottet jeder Beschreibung. Sobald die Figuren zur Tat schreiten um ihrem Schicksal zu entgehen, den Friedhof erneut aufsuchen und es an der Zeit ist, das Tempo anzuziehen, entgleitet Mendez einfach alles. Spannung und Atmosphäre, Sinn und Verstand verschwinden in Rekordzeit von der Bildfläche und machen Platz für eine „Haunted House“-Variation der üblen Sorte. Mendez ballert mit schauderhaften 70er-Anleihen um sich (Sarg, der in der Erde versinkt; Geister, die tote Körper in Besitz nehmen), die in dieser Form eher nach Klischee als nach Hommage aussehen und kehrt zu seinen Wurzeln, dem lupenreinen Trash zurück. Desweiteren ist der Regisseur viel zu sehr damit beschäftigt seine Figuren, die mittlerweile sämtliche Charakterzüge verloren haben und nur noch dummes Zeug anstellen, nach und nach, regelrecht beiläufig, ideen- und spannungslos, über die Klinge springen zu lassen, als das er noch eine anständige Dramaturgie zu Stande bringen könnte. Überforderung Deluxe! Spätestens wenn die letzten Überlebenden im abstrusen Showdown vor einem riesigen Gesicht davon fahren, wird das Zwerchfell ungewollt strapaziert. Das ist zwar alles nett getrickst und auch inszenatorisch beherrscht Mendez immerhin mittlerweile das ABC des Filmemachens, aber retten kann das „The Gravedancers“ auch nicht mehr.

Bild 4 zu The Gravedancers - Ruhe nicht in Frieden!
Was für eine Schönheit!

Dabei ist die ultra-trashige zweite Hälfte von „The Gravedancers“ nicht mal das größte Problem dieses Machwerks. Die durchgeknallten Ideen hätten in einem völlig abgehobenen Genre-Streifen gut funktioniert. Das wäre ein hübsch-dämlicher Partyfilm geworden, wie es auch schon „Killers“ und „Convent“ waren. Aber was soll der Zuschauer tun, wenn er zunächst soliden Horror geboten bekommt, der urplötzlich ins Absurde abrutscht? Lachen oder weinen? Oder einfach abschalten, denn mit „The Gravedancers“ wird niemand glücklich, egal ob es nun Freunde des Trashs sind oder Zuschauer, die sich eine Portion Horror zu Gemüte führen wollen. Von beiden Genres ist zu wenig vorhanden, der Spagat, der hier vollführt wird, ist zu gravierend, als das sich noch irgendjemand dafür begeistern könnte. So ist es ausgerechnet die gut gelungene erste Hälfte des Films, die dem Rest das Genick bricht.

Bild 5 zu The Gravedancers - Ruhe nicht in Frieden!
Guck mal! Hinter dir!

Auf dem Fantasy Filmfest gibt es immer irgendwelche Tiefflieger, „The Gravedancers“ gehört 2007 definitiv dazu. Selbst auf dem „After Dark“-Festival in den USA, bei dem er neben lediglich 7 anderen, eher mittelmäßigen Streifen, gezeigt wurde, gehört er zu den Schlechtesten. Dennoch wird Mike Mendez auch mit seinem dritten Machwerk wieder Erfolg ernten, schließlich soll er schon so etwas wie eine Fan-Gemeinde sein eigen nennen. Mit einer erkennbaren Weiterentwicklung wird aber auch in der Zukunft nicht zu rechnen sein. Mike Mendez steht weiterhin für albernen Trash der unschönen Sorte.

Fazit:


Ein gespaltenes C-Picture: eine Hälfte mittelmäßig, die Andere unerträglich.
 

Bewertung[?]::

Userbewertung:

Autor:

Kevin

Eingetragen am:

16.09.2007

Aufgerufen:

14008 Mal

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