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The Final Cut - Dein Tod ist erst der Anfang

 

The Final Cut, 2004

 
Poster zu 'The Final Cut - Dein Tod ist erst der Anfang' kaufen
deutscher Start:2005
Herstellungsland:Deutschland/Kanada
Regie:Omar Naim
Drehbuch: Omar Naim
Darsteller:Genevieve Buechner, Robin Williams, Leanne Adachi u.a.
Verleih:

Splendid, WVG Medien
Genre:

Sci-Fi/Thriller
Länge:90 Minuten
FSK: ab 12 Jahren
Website:

Link nicht vorhanden

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Inhalt:


In naher Zukunft wird jedes kleinste Detail im Leben eines Menschen durch implantierte Mikrochips, so genannte ‘Zoë Chips’, aufgezeichnet. Nach dem Tod schneidet Alan Hackman (Robin Williams) alle Erinnerungen zu einem ‘Best-of’-Video für die Hinterbliebenen zusammen. Er ist der beste Cutter bei Zoë Technologies.

Bild 1 zu The Final Cut
Alan Hackman (Robin Williams) ist einer der besten Cutter der Branche.

Als er die Biographie des Firmengründers zusammen schneiden muss, zeigen sich die Risiken dieser Technik. Er wird von einer mächtigen Untergrundorganisation, angeführt von Fletcher (James Caviezel), verfolgt. Diese setzt alles daran, die wertvollen Erinnerungen des Gründers in ihre Hände zu bekommen. Alans Leben und auch das seiner Freundin Delila (Mira Sorvino) sind nicht mehr sicher. Es beginnt ein Wettlauf mit dem Tod, eine atemlose Jagd nach Erinnerungen...

Kritik:


Robin Williams vollzog in den letzten Jahren eine Wandlung, die mir nur bedingt gefiel. Bekannt geworden durch seine liebenswerten Rollen wie in „Patch Adams“, „Mrs. Doubtfire“ oder „Hook“ als Peter Pan, sieht man ihn in letzter Zeit nur noch in, in sich eingekehrten und ernsthaften Personen. Charaktere die seinem offenherzigen Ruf überhaupt nicht gerecht werden und scheinbar auch in Hollywood das Interesse schwinden lassen. Bestes Beispiel ist der mittelmäßige Thriller „Insomnia“ worin er einen Killer mimt. Passt das zu einem Robin Williams? Eher nicht. Auch der hierauf folgende Film „The Final Cut“ schafft es nicht aus der Masse hervorzutreten. Nach zwei Jahren Ruhe um seine Person freute ich mich sehr auf diesen Sci-Fi/Thriller, zumal die Story echtes Interesse bei mir weckte. Als eingefleischter „Outer Limits“-Fan bin ich gerne für Zukunftsspinnereien zu haben. Doch was sich dann in den ca. 100 Minuten entfaltet ist ernüchternd.

Bild 2 zu The Final Cut
Alan schneidet in seiner Arbeit unliebsame Augenblicke heraus.

Dabei beginnt alles recht stimmig und fesselnd: Gedankenaufnahmen, Cutter, Zensur, anschließende Präsentation des zusammen geschnitten Lebens; nur um mal einige Schlagwörter in den Raum zu werfen. Klingt eigentlich gut, oder? „The Final Cut“ wäre es auch geworden, hätte sich Regisseur & Drehbuchautor Omar Naim ausschließlich auf den oben erwähnten Kontext und der daraus bildenden ethischen Frage „Haben wir das Recht dazu in Erinnerungen Fremder rumzuwühlen?“ konzentriert. Es stände einem moralischen Ende und eventuell, auf den Credits starrenden, nachdenklichen Zusehern nichts im Wege. Doch Fehlanzeige! „The Final Cut“ wirft zwar mit ausbaufähigen Anspielungen um sich, ohne aber ansatzweise darauf einzugehen. Wie in etwa der für wenige Minuten angedeutet Missbrauchsverdacht eines toten Clienten gegen dessen eigene Tochter. Das hätte sich gut geeignet, um das sowieso zweifelhafte System ins schwanken zu bringen und die Hauptfigur Alan W. Hakman, ein renommierter Cutter für Gedankengut verstorbener Menschen, in Bedrängnis mit seinem Gewissen zu bringen. Aber stattdessen wird die Suche nach jemanden, den Alan mit einem schrecklichen Erlebnis in seiner Kindheit verbindet, als Brennpunkt der Geschichte auserkoren. Bei aller Liebe zu Robin Williams und seinen Fähigkeiten, aber der Charakter ist zu oberflächlich ausgearbeitet worden und in seinem Verhalten dermaßen einschläfernd, dass dieser Fakt belanglos erscheint, im Gegensatz zu oben erwähnten Beispiel.

Bild 3 zu The Final Cut
Er zieht nicht nur Bewunderung mit seinen Videos auf sich.

Trotz der negativen Aspekte hat „The Final Cut“ aber auch seine magischen Momente. Beispielsweise als Alan seiner Freundin Delila (Mira Sorvino) einen privaten Zusammenschnitt aus seiner Sammlung zeigt, in dem ein alter Mann im Badespiegel zu sehen ist. Mit malerischer Musik unterlegt, sieht man denselbigen vom Greis zum Jungspunt zurückversetzt. Steven Spielberg hätte die Botschaft unsere Vergänglichkeit nicht besser rüberbringen können. Ohnehin ist der Soundtrack eine Stärke des Films und stimmt tiefsinnig zu den richtigen Zeitpunkten. Doch sind derartige Augenblicke an einer Hand abzählbar und täuschen nicht über die trägen Storypassagen hinweg. Wenigstens bieten die Darsteller keinen Anlass zur Beanstandung. James Caviezel (Fletcher) spielt seine Rolle genauso souverän wie Mira Sorvino(Delila) oder Mimi Kuzyk (Thelma).

Fazit:


„The Final Cut“ ist eine bessere „Outer Limits“-Folge und deswegen nicht unbedingt schlecht. Es wurde halt bedauerlicherweise einiges an Potential verschenkt. Sicherlich hat der Film aber schon seine Befürworter gefunden und gegen einmal anschauen spricht auch nichts.
 

Bewertung[?]::

Userbewertung:

Autor:

Tamas

Eingetragen am:

07.04.2005

Aufgerufen:

12576 Mal

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