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The Door in the Floor - Die Tür der Versuchung

 

The Door in the Floor, 2004

 
Poster zu 'The Door in the Floor - Die Tür der Versuchung' kaufen
deutscher Start:2004
Herstellungsland:USA
Regie:Tod Williams ("The Adventures of Sebastian Cole")
Drehbuch: Tod Williams
Darsteller:Kim Basinger, Jeff Bridges, Elle Fanning u. a.
Verleih:

Tobis Home Entertainment, Universum Film
Genre:

Drama
Länge:107 Minuten
FSK: ab 12 Jahren
Website:

Link nicht vorhanden

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Inhalt:


In einem verträumten Küstenort auf Long Island lebt eine scheinbar harmonische kleine Familie: Kinderbuchautor und Illustrator Ted Cole (Jeff Bridges), seine schöne Frau Marion (Kim Basinger) und ihre kleine Tochter Ruth (Elle Fanning). Doch der Schein trügt. Die Ehe steckt nach einem tragischen Verkehrunfall und dem Tod ihrer beiden Söhne in einer Krise. Marion kann ihre Tochter nicht lieben, Ted hat eine Affäre nach der anderen und Ruth … die Kleine ist vernarrt in die Fotos ihrer verstorbenen Brüder, mit denen sie redet und ohne die sie nicht einschlafen kann. Erst als der 16-jährige Eddie (Jon Foster) für einen Sommer ein Praktikum bei Ted absolviert, kann Marion ihr Tief ein wenig überwinden...

Kritik:


Der „KulturSPIEGEL“ wählte unter dem Titel „Große Kinomomente – Die schönsten Filme für zuhause“ 50 einzigartige Filmproduktionen aus, die er dann in Zusammenarbeit mit Universum Film und Tobis Home Entertainment am 3. April 2009 veröffentlichte. „The Door in the Floor“ ist einer dieser Filme und er hat dieses Prädikat wahrlich verdient.

Einzigartig wird der schwierige Stoff „Witwe für ein Jahr“ von John Irving durch Regisseur und Drehbuchautor Tod Williams umgesetzt. Die Verfilmung zeigt den Inhalt des ersten Drittels des Romans und wirft somit die Frage auf, was wohl danach passiert.

Man kann „The Door in the Floor“ durchaus als „schwere Kost“ bezeichnen, die sicherlich nicht den Geschmack jedes Zuschauers trifft. Die vielen Gefühle, Emotionen wirken teilweise erdrückend und verwirrend. Der Zuschauer muss selbst konstruieren, Bilder interpretieren und zwischen den Zeilen der Dialoge lesen. Die Geschichte wird zwar erzählt, aber es bleibt so viel offen, dass der Zuschauer empfinden MUSS, um zu verstehen. Aber genau das macht diesen Film aus, er lebt von den Emotionen, die er auslöst! Das Gefühlskarussell dreht sich immer schneller, die Trauer und Verzweiflung, die Sackgasse, in der die Charaktere stecken, wird immer deutlicher. Am Ende kann es nicht mehr gut gehen…

Bild 1 zu The Door in the Floor
"Was steckt wirklich hinter der Beziehung zwischen Marion und Eddie..."

Wieder einmal sind die Schauspieler in großem Maße gefordert. Neben Kameraführung und Musik haben sie den größten Anteil am Empfinden und Wahrnehmen des Filmes. Ihr Können entscheidet über Authentizität, Verständnis und Toleranz. Hier hatte Kim Basinger die schwierigste Aufgabe. Sie musste Marion Cole so darstellen, wie es deren psychischer Zustand verlangte: sie ist verletzlich und in sich gekehrt, geistig sowie seelisch nicht mehr an ihren Körper oder ihre Familie gebunden, nach dem schrecklichen Verlust ihrer Söhne nicht mehr sie selbst und nicht mehr zur geistigen Reife im Stande. Marion tut oder lässt Dinge nicht mit böser Absicht – sie ist so, wie sie ist, weil sie den Unfall, ihre vermeintliche Schuld nicht überwinden kann. Ihrem Mann macht sie Vorwürfe, weil er anscheinend besser darüber hinweg gekommen ist und ihre Tochter Ruth kann sie nicht lieben, weil sie Angst hat, wieder verletzt zu werden. Kim Basinger verkörpert all dies in einer einzigartigen Weise! Sie lässt den Zuschauer mitleiden, nachfühlen. Dann kommt Eddie. Eine Rettung für Marions Seele? So scheint es erst, doch dann ist es wiederum nur eine Verbindung mit der Vergangenheit…

Besonders die kleine Elle Fanning berührt als Ruth die Herzen. Wie muss es sein, ein solches Verhalten der Eltern als Kind mitzubekommen. Ruth selbst lebt teilweise schon wie ihre Mutter in der Vergangenheit und klammert sich verbissen an die Bilder ihrer Brüder. Sie hält Erinnerungen wahr, die nicht ihre eigenen sind. Ihr Schicksal geht besonders durch die beeindruckende Schauspielerei von Elle Fanning sehr nahe. Eine starke Leistung, diese Emotionen schon im Kindesalter so darstellen zu können!

Bild 2 zu The Door in the Floor
"… und was bedeutet sie für die kleine Ruth und ihren Vater?"

Jeff Bridges und Jon Foster lockern ein wenig die gespannte Situation auf: Bridges, der charmant und spitzbübisch sein kann, dann aber wieder als Ekel auftritt und Foster, der den Realitätsbezug einbringt. Eddie ist der einzige Hauptcharakter, der von außen kommt. Er erlebt ausschließlich eine Episode seines Lebens dort bei und mit den Coles. Er ist kein Teil der Familie und hat keinen Anteil am Schicksalsschlag.

Ein großes Lob an Regisseur und Produzenten für diese grandiose Besetzung!

Als Bonus gibt es bei der „Große Kinomomente“-Version ein 12-seitiges Booklet, das über Hintergründe informiert. Dieses zu lesen ist bei einem solchen Film sicherlich ratsam.

Fazit:


„The Door in the Floor“ ist ein emotional sehr tiefgehender Film, der auf dem Roman „Witwe für ein Jahr“ von Oscar-Preisträger John Irving basiert. Der Zuschauer muss sich in die Charaktere hineinversetzen, um die Handlung zu verstehen. Es ist wahrlich kein Film zum „Abschalten“. Demzufolge ist er auch nicht jedermanns Sache, aber durch die eindrucksvolle Umsetzung des Stoffs durchaus sehenswert und für „Nachdenkliche“ ein absolutes „Muss“.
 

Bewertung[?]::

Userbewertung:

Autor:

Kathi

Eingetragen am:

28.06.2009

Aufgerufen:

5857 Mal

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