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 | The Day After Tomorrow |  | | |
The Day After Tomorrow, 2004 | |
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| deutscher Start: | 2004 | | Herstellungsland: | USA | | Regie: | Roland Emmerich ("Independence Day") |
| Drehbuch: |
Roland Emmerich, Jeffrey Nachmanoff |
| Darsteller: | Dennis Quaid, Jake Gyllenhaal, Emmy Rossum, Dash Mihok u.a. | | Verleih: | 20th Century Fox | | Genre: | Katastrophen/Thriller | | Länge: | 124 Minuten | | FSK:
| ab 12 Jahren |
| Website: | Link aufrufen | | Günstig DVD, Video, Buch oder Soundtrack zu "The Day After Tomorrow" | 
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Inhalt:
In "The Day After Tomorrow", ist der Feind die Natur selbst. Tornados durchpflügen Los Angeles, ein gigantischer Schneesturm erdrückt Neu-Delhi, Hagelkörner in Grapefruit-Größe bombardieren Tokio, und in New-York City fällt die Temperatur an einem einzigen Tag von glühender Hitze auf eisige Kälte. Der Paleoklimatologe (das ist jemand, der die Wetterverhältnisse in der Vergangenheit studiert) Adrian Hall (Dennis Quaid) versucht mit seinen Forschungen die Welt vor der Klimakatastrophe zu retten und gleichzeitig seinen Sohn zu finden, der sich in New York aufhielt, als die neue Eiszeit heranbrach. |
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| Kritik:
Effektmeister und Regisseur Roland Emmerich meldet sich zurück und bringt die Menschheit mal wieder computertechnisch an den Abgrund. Zwar befallen uns nicht nochmal bösartige Aliens, dennoch ist die Alternative keinesfalls angenehmer. Tornados, Hurrikans und Temperaturen weit unter dem Gefrierpunkt nehmen in „The Day after Tomorrow“ den blauen Planet als Geisel. Anhand der immer häufigeren entstehenden Naturkatastrophen, worüber des öfteren diverse Nachrichtenmagazine berichten, und deren zunehmenden Intensität, dachte Emmerich das Ganze einfach mal mit seiner lebhaften Fantasie zu Ende. Dabei herausgekommen ist ein Film mit besorgniserregenden und zum Teil realistischen Bildern, die bei dem einen oder anderen sicher die Alarmglocken läuten lassen. Natürlich denke ich nicht, dass uns bald die Eiszeit vor der Tür steht, aber dass diese Art von Zukunft gar nicht mal so fremd erscheint, zeigen die derzeitigen Geschehnisse auf der ganzen Welt. Emmerich verfolgt mit „The Day after Tomorrow“ sicher nicht nur das Ziel die höchstmöglichen Einnahmen zu erreichen, sondern erinnert uns alle daran wirtschaftliche Interessen in den Hintergrund zurücken und die Umwelt in den Vordergrund zu schieben. Wer soll nämlich das ganze Geld ausgeben, wenn es die Welt, wie wir sie jetzt kennen, nicht mehr gibt?
Da bleib kein Auge trocken, zu sehen Sam Hall (Jake Gyllenhaal).
Nun aber zum Drehbuch das mit keiner neuen Storymasche aufwartet und sich eher an typische Katastrophenszenarien hält. Das heißt, dass wieder nur einer die Gefahr erkennt, doch demjenigen keinen Glauben geschenkt wird bis es zu spät ist.
Realismus ist dem Film fremd. Auch wenn Dennis Quaid ein harter Kerl sein sollte, könnte er in der Rolle des Klimaforschers Adrian Hall nicht mehrere Kilometer zu Fuß zurücklegen. Es herrschen nämlich erhebliche Minusgrade, welche selbst dem Himalaja fremd sind.
Jake Gyllenhaal hätte „The Day after Tomorrow“ meiden sollen. Sein Charakter Sam Hall ist viel zu einfach gestrickt und nimmt dem Schauspieler etwas von seinem Zauber. Hat Gyllenhaal doch viel mehr zu bieten statt eines verliebten Jugendlichen. Zum Beispiel bei nennenswerten Filmen wie „Donnie Darko“ oder „Moonlight Mile“.
New York nach dem katastrophalen Schneesturm.
Aufhänger des Katastrophenfilmes bleiben daher die technischen Effekte, welche aber keine neuen Maßstäbe setzen. Unter den atemberaubenden Szenen fallen die Tornados in Los Angeles inklusive Zerstörungen und das Blitzeis. Den Tiefpunkt bilden die eher animiert wirkenden Wölfe, die eisige Lady Ms. „Freiheitsstatue“ und einige Bilder der gefrorenen Stadt. Das zerstört aber keinesfalls die Glaubwürdigkeit des ausgedachten Szenarios und ich wüsste ohne weitere Recherchen nicht wie man die Darstellung realistischer hätte über die Bühne bringen können. |
| | Fazit: Roland Emmerich schafft es mit „The Day after Tomorrow“ leider nicht seinen bisher besten Actionfilm „Independence Day“ zu toppen. Grund sind die seichten Charakteren und die daraus resultierende mangelhafte Spannung. Fans von Untergangsszenarien kommen aber auf Ihre Kosten! |
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