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The Dark

 

The Dark, 2005

 
Poster zu 'The Dark' kaufen
deutscher Start:2006
Herstellungsland:Großbritannien
Regie:Fawcett („Ginger Snaps“)
Drehbuch: Simon Maginn (Novelle), Stephen Massicotte
Darsteller:Sean Bean, Maria Bello, Richard Elfyn u.a.
Verleih:

Constantine Film
Genre:

Horror/Mystery/Thriller
Länge:93 Minuten
FSK: ab 16 Jahren
Website:

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Inhalt:


In der Hoffnung, ihre junge Familie wieder zusammenzuführen, fährt die New Yorkerin Adelle (Maria Bello) mit ihrer Tochter Sarah (Sophie Stuckey) nach Wales. Dort lebt ihr Ehemann James (Sean Bean, „Flightplan“) in einem abgelegenen Farmhaus an der Küste. Schon kurz nach der Ankunft erlebt Adelle den schlimmsten Alptraum, den eine Mutter erleben kann: Sarah verschwindet in den dunklen Tiefen des Meeres.

Bild 1 zu The Dark
Adelle (Bello) und James (Bean) suchen nach ihrer verschwundenen Tochter.

Während sich James auf die Suche nach seiner verschwundenen Tochter macht, wird Adelle von Visionen heimgesucht, die ihre schlimmsten Ängste offenbaren. Es stellt sich heraus, dass die Farm eine dunkle Vergangenheit hat, die sich bis in die Gegenwart erstreckt. Als die kleine Ebrill (Abigail Stone) plötzlich auftaucht, spürt Adelle, dass dieses mysteriöse Mädchen weiß, wo ihre Tochter ist. Sie kommt einer alten walisischen Legende auf die Spur, wonach ein Toter dann zurückkehrt, wenn ein Lebender geopfert wird...

Kritik:


Egal ob Giftspinnen, Würgeschlangen, Riesenhaie, Killerkrokodile oder blutsaugende Vampirfledermäuse, das ist jetzt alles kalter Kaffee. Mit „The Dark“ präsentiert uns „Ginger Snaps“-Regisseur John Fawcett nun das endgültig ultimative Horrortier – das gemeine Hausschaf. Aber Spaß beiseite. Natürlich beschäftigt sich „The Dark“ mit walisischen Legenden und in Wales gibt es nun mal jede Menge Schafe. Aber dem Zuschauer diese Viecher, die meistens nur faul in der Gegend rumstehen und Gras fressen, dafür aber um so öfter „mäh“ machen, als wildgewordene Killer zu präsentieren, ist trotzdem kontraproduktiv. Den wenigsten Kinogängern wird der Adrenalinspiegel beim Anblick dieser knuffigen Wollknäuel in die Höhe schnellen. Vielmehr schmunzelt man kurz in sich hinein und ergibt sich dann wieder der einen überkommenden Langeweile.

Bild 2 zu The Dark
Morbiditätsrate: 100%. Tödlicher als jeder Bettvorleger.

Die schaffreien Horrorszenen laufen meist nach dem „Ich hab´ da was klopfen gehört“ Schema ab. Adelle hört ein Geräusch, untersucht dann den nächsten unbekannten Raum der Farm und wird von einem plötzlich hinter ihr Stehenden erschreckt. Wenn nicht gleich beim ersten Mal, hat man spätestens beim Zweiten die immer gleiche Dramaturgie durchschaut. Eine gewisse Steigerung setzt erst in der letzten halben Stunde, die in der Welt der Toten (die durch einen der abartigsten Farbfilter der Filmgeschichte visualisiert wird) spielt, ein.

Bild 3 zu The Dark
Um ins Paradies zu kommen, stürzte sich ein ganzes Dorf über die Klippen.

„Hier kommen die Schafe zum Sterben hin. Hier macht der Schäfer ihnen den Dreck weg. Mit Schaber und Hacke kratzt er ihnen die Hölle aus dem Kopf.“

„The Dark“ schwimmt auf der nur leicht abebbenden Welle der Geistermysteries á la „The Ring“, „The Grudge“ oder „Dark Water“. Auch hier gibt es ein in der Vergangenheit verborgendes Geheimnis, das sich aber nicht durch tödliche Videokassetten oder tropfende Wasserhähne bemerkbar macht, sondern durch Schaf-Stampeden. Wie bei Legenden üblich, ist auch die Geschichte über den „Schäfer“ nicht unbedingt Kleinkind-geeignet. Von einem sektenartigen Massenselbstmord bis zu Heimwerker-Gehirnoperationen wird für das geneigte Horrorherz einiges geboten. Besser aber als zum Beispiel „The Ring“ ist es in „The Dark“ gelungen, einen Zusammenhang zwischen dem Mythos und den Hauptfiguren herzustellen. Alle Konflikte, die im Leben des Schäfers eine Rolle spielten, finden auch bei Adelle, James und Sarah ihre Entsprechung.

Bild 4 zu The Dark
Ein höflicher Film, er zählt die Schafe für den einschlafenden Zuschauer.

Der neben der walisischen Klippenlandschaft größte Pluspunkt ist die für einen Horrorfilm ungewohnt komplexe Familienkonstellation und das damit verbundene Spiel mit Werten und Konventionen. Was in „Die Vergessenen“, in dem Julianne Moore ihren von Aliens entführten Sohn sucht, zu einer billigen Farce verkommen ist, wird in „The Dark“ überraschend gut dargestellt: Der Kampf einer Mutter um ihr Kind. Adelle und James leben getrennt, er in Wales, sie mit ihrer Tochter in den USA. Als ihr eines Nachts nach einer Party im Alkoholrausch die Hand „ausrutscht“ und sie Sarah schlägt, kommt der Stein überhaupt erst ins Rollen. Sarah will von nun an bei ihrem Vater wohnen. Adelle quält ein schlechtes Gewissen, das zusammen mit den walisischen Legenden zum mythischen Hintergrund der Horrorgeschichte verschmilzt. Annwn (walisisch für „Nichtwelt“) ist ihre letzte Chance ihre Fehler wieder gut zu machen und eine gute Mutter zu werden.

Fazit:


„The Dark“ ist ein interessanter „The Ring“-Trittbrettfahrer, dem aber das Wichtigste fehlt: Spannung.
 

Bewertung[?]::

Userbewertung:

Autor:

Christoph

Eingetragen am:

22.12.2005

Aufgerufen:

15350 Mal

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