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The Da Vinci Code - Sakrileg

 

The Da Vinci Code, 2006

 
Poster zu 'The Da Vinci Code - Sakrileg' kaufen
deutscher Start:2006
Herstellungsland:USA
Regie:Ron Howard ("Das Comeback")
Drehbuch: Dan Brown (Buch), Akiva Goldsman
Darsteller:Tom Hanks, Audrey Tautou, Ian McKellen u.a.
Verleih:

Sony Pictures
Genre:

Drama/Mystery/Thriller
Länge:148 Minuten
FSK: ab 12 Jahren
Website:

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Inhalt:


Alles beginnt beginnt mit einem spektakulären Mord im Louvre. Das Opfer: der Direktor des Museums, Jacques Saunière. Capitaine Bezu Fache verdächtigt Robert Langdon, den amerikanischen Symbolologen.

Bild 1 zu The Da Vinci Code - Sakrileg
Sophie geht den hinterlassenen Zeichen auf die Spur...

Der entdeckt am Tatort geheimnisvolle Hinweise, die der Ermordete kurz vor seinem Tod inszenieren konnte. Gemeinsam mit Sophie, Saunières Enkelin, begibt er sich auf die ebenso rätselvolle wie gefährliche Spur eines jahrhundertealten Geheimnisses und einer Organisation, die alles unternimmt, um dieses Geheimnis zu schützen...

Kritik:


Dan Browns kontrovers diskutierter, über 48 Mio. mal verkaufter Roman, bei dem sich Kritiker und Fans bis heute nicht einig sind, ob er nun eigentlich ein ernstzunehmender Umgang mit Historie oder einfach nur überdurchschnittlich spannende Bahnhofslektüre ist. Eine Hollywood-Verfilmung von dem oscarprämierten Regisseur Ron Howard mit einem Budget von über 125 Mio. Dollar, besetzt mit der absoluten Creme de la Creme der internationalen Schauspiel-Garde, alle versammelt um US-Megastar Tom Hanks in der Hauptrolle. Publikumswirksame Anfeindungen von allen Seiten – vor allem der Vatikan und der radikale Orden Opus Dei fühlen sich schon vorab auf den Schlips getreten. Dazu kommt eine gewaltige Medienkampagne, die es nahezu unmöglich macht, auch nur eine Nachrichtensendung, eine Wissensshow oder ein Boulevardmagazin zu Ende zu sehen, ohne dabei auf einen Beitrag über geheime Codes oder die Reaktionen der katholischen Kirche zu stoßen. Aber was ein aufregender Abenteuerspielplatz für alle Soziologen, Theologen und Medienforscher ist, lässt den gemeinen Kinozuschauer unerwartet kalt: Ohne das ganze Drumherum bleibt von Howards Bestsellerverfilmung „The Da Vinci Code – Sakrileg“ nicht mehr als ein nur mäßig spannender, äußerst schwach inszenierter Versuch eines religiösen Thrillers, der mit dem angepriesenen Kino-Highlight des Jahres nichts zu tun hat.

Bild 2 zu The Da Vinci Code - Sakrileg
Langdon bei dem Versuch eines der größten Rätsel der Menschheit zu lösen.

Egal, ob man Browns Roman nun für intelligent oder überkonstruiert hält, auf jeden Fall hat er die Qualität, dass er mit seinen detailverliebten, aber dennoch nie langatmigen Beschreibungen der Schauplätze im Kopf des Lesers ein visuelles Feuerwerk abfeuert. Und selbst der Phantasieloseste hätte sich nach Browns Schilderungen wohl noch spannendere Bilder ausgedacht als Regisseur Ron Howard („Das Comeback“, „A Beautiful Mind“, „Apollo 13“). Mit seinen historisch möglichst korrekt nachgestellten, aber immer wieder in der gleichen, meist düsteren Weise fotografierten Szenarien kann er den Zuschauer nur kurz begeistern, denn die sich ständig wiederholende Optik wirkt viel zu schnell ermüdend – wobei die Spielzeit von immerhin über 2 ½ Stunden auch nicht gerade über die Ideenarmut hinwegtröstet. Dazu passt auch, dass man die beiden an sich aufregenden und vielseitigen Städte London und Paris selten so uninspiriert in einen Film integriert gesehen hat. Und welcher Teufel Howard geritten hat, als er die zahlreichen Rückblenden gedreht hat, die meist die Geschichte der Tempelritter zum Thema haben und visuell wie ein Gemälde wirken sollen, wird wohl für immer sein Geheimnis bleiben – zumindest erinnern sie mehr an eine Sonntag-Morgen ARD-Bibelproduktion als an ein Kunstwerk.

Bild 3 zu The Da Vinci Code - Sakrileg
Silas (P. Bettany) tut alles daran, dass Jahrtausedene alte Geheimnis zu hüten.

Auch die auf dem Papier überragende Cast bleibt weit hinter den Erwartungen zurück, nur Ian McKellen („X-Men: Der letzte Widerstand“) gibt den undurchsichtigen Sir Leigh Teabing auf gewohnt hohem Niveau. Tom Hanks („Terminal“, „Der Polar Express“) hingegen, der es normalerweise wie kein anderer versteht, überdimensionale Hollywood-Heldenrollen und große Schauspielkunst zusammen zu bringen, hat dieses Mal soviel zu damit zu tun, seine elend langen Erklärungen bedeutungsschwanger direkt in die Kamera aufzusagen, dass ihm zu mehr gar kein Raum bleibt. Seine Partnerin Audrey Tautou („Mathilde - Eine große Liebe“) scheint mit den Dimensionen der Produktion Probleme zu haben und bleibt komplett blass – auf ihre wichtigste Szene, in der ihr die Lösung des Da Vinci Codes offenbart wird, hat das Publikum der Pressevorführung sogar mit einem fast mitleidigen Lachen reagiert. Paul Bettany („Dogville“, „Master and Commander: Bis ans Ende der Welt“) scheint, nachdem er sich zuletzt auch in „Firewall“ mit Harrison Ford als eiskalter Bösewicht versuchte, eigentlich die perfekte Besetzung für den Albino-Killer-Mönch Silas. Aber wo er die Gebrochenheit dieser Figur angemessen porträtiert, da schafft er es doch nie, wirklich erschreckend rüber zu kommen – seine Selbstgeißelungen wirken hingegen sogar leicht lächerlich. Die restliche Cast um Jean Reno („Das Imperium der Wölfe“) als zwielichtiger Polizist Fache, Jürgen Prochnow („Alone in the Dark“) als gieriger Banker Vernet und Alfred Molina („Spider-Man 2“) als rücksichtloser Bischof Aringarose ist sogar kaum der Rede wert: Alle Figuren deuten zwar durchaus interessante Facetten an, haben aber keine Zeit, sie auszuspielen.

Bild 4 zu The Da Vinci Code - Sakrileg
Beherbergt das "Musée du Louvre" etwas wertvolleres als die Mona Lisa?

Ein weiteres großes, spannungstötendes Problem von „The Da Vinci Code – Sakrileg“ ist, dass es Drehbuchautor Akiva Goldsman („Batman Forever“, „I, Robot - Ein Mann sah es voraus“) nicht gelungen ist, Browns verzweigte Geschichte in eine funktionierende Filmdramaturgie zu pressen. So läuft der Film in etwa so ab: Ein zu langer, uninspiriert gefilmter Dialog – eine kurze Actionsequenz – ein zu langer Dialog – eine kurze Actionsequenz – usw. usw.. Und da es dabei weder wirkliche Höhepunkte noch richtige Erholungspausen gibt, bleibt der Film durchgehend auf dem gleichen, sehr tief liegenden (Ent-)Spannungsniveau. Für Kenner des Romans kommt noch erschwerend hinzu, dass der Film nicht eine einzige visuelle oder thematische Überraschung für sie bereithält. So ist er für sie lediglich – wie bei so vielen Literaturverfilmungen - eine uninteressante, absolut unspektakuläre Wiederholung des Lese-Erlebnisses. Und am Schluss ärgert man sich dann, dass man sich mal wieder von einer uninspirierten Hollywood-Verfilmung sein schönes Buch hat kaputtmachen lassen.

Fazit:


Ron Howards „The Da Vinci Code – Sakrileg” ist weit davon entfernt, das erwartete Kino-Highlight des Jahres zu sein. Vielmehr ist er nur ein unterdurchschnittlich spannender, uninspiriert inszenierter Hollywood-Thriller.
 

Bewertung[?]::

Userbewertung:

Autor:

Christoph

Eingetragen am:

17.05.2006

Aufgerufen:

20136 Mal

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