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 | The Collector |  | | |
Le Collectionneur, 2002 | |
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| deutscher Start: | 2002 | | Herstellungsland: | Kanada | | Regie: | Jean Beaudin ("The Hunter[TV-Serie]") |
| Drehbuch: |
Jean Beaudin, Chrystine Brouillet (Adaption), Chantal Cadieux |
| Darsteller: | Maude Guérin, Luc Picard, Lawrence Arcouette, Charles-André Bourassa u.a. | | Verleih: | Sunfilm / Tiberius | | Genre: | Thriller | | Länge: | 110 Minuten | | FSK:
| ab 18 Jahren |
| Website: | Link nicht vorhanden | | Günstig DVD, Video, Buch oder Soundtrack zu "The Collector" | 
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Inhalt:
Vor ein paar Jahren entdeckte die Polizei erstmals eine Frau mit fehlenden Körperteilen und in letzter Zeit nehmen Gewalttaten mit ähnlichem Ende zu. Hauptkommissarin Maud Graham (Maude Guérin) zögert nicht lange und stellt erschreckende Parallelen fest. Ihre Ermittlungen verstricken sich immer mehr in die Welt des Killers, bis dieser sie in einem Katz- und Mausspiel verwickelt hat. Es beginnt eine Jagd ums nackte überleben… |
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| Kritik:
Ein paar Körperteile, einen Psychopathen, eine Polizistin und fertig ist der Thriller. Das meint jedenfalls Regisseur Jean Beaudin. Doch hinter dem reißerischen Spruch „Er sammelt Leichenteile wie andere Briefmarken…“ versteckt sich nur ein ideenloser Film. Die DVD Hülle lockt mit Nominierungen, einer „Keine Jugenfreigabe“ Marke und C.J. Goldman als Verantwortlicher für die Special Make Up Effects („Der Knochenjäger“, “Art of War“). Aber Spezialeffekte lassen in einen Thriller nicht die nötige Spannung entstehen, sondern eine intelligente Geschichte. Doch die Motive des Killers sind völlig unverständlich, denn durch eine muskulöse Mutter und ein Tierpräparator entwickelt sich noch lange nicht eine verstörte Persönlichkeit. Weiter negativ zu bewerten ist, dass man leider den Täter in keiner Minute in Aktion mit seinen Opfern sieht und so wird ein Spannungsaufbau von vornherein völlig ausgeschlossen. Nur zum Ende hin ist die Bezeichnung Thriller berechtigt, aber dieses wird ärgerlicherweise schon nach 2-3 Minuten abgewürgt. Jean Beaudin hat sich sichtlich überfordert. Stattdessen das Hauptthema ausgeklügelt entwickelt wird und die Motive besser in die 110 Minuten Laufzeit verwebt werden, schneidet er lieber noch sozialkritische Themen an, die nicht im Geringsten in Verbindung mit dem Serienkiller stehen. Da wäre der 16 Jährige Stricher, der bei der Ermittlerin rein und raus geht, ohne das sie sich genauer für ihn interessiert und der 12 Jährige entlaufene Junge, welcher nach einem Tag eine Freundschaft zu dem Stricher entwickelt als wären sie Brüder. Aber ich kann mir das erklären: scheinbar ist es jemanden aufgefallen, dass es schwer ist eine Singlefrau ohne private Beziehungen unter Druck zu setzen und hat mal eben diese lächerliche Story hingestopft. Mehr sorgfalt beim Drehbuch wäre wünschenswert gewesen. Doch es gibt auch positives zu Berichten. Die Leichen sind recht ansehnlich gestaltet wurden und sind ohne Kamera abschwenken in Szene gesetzt. |
| | Fazit: „The Collector“ ist eine kurzweilige Unterhaltung, aber keine Empfehlung für einen Kauf. Wer einen ähnlichen Film sucht mit besserer Umsetzung findet diesen in „May - Die Schneiderin des Todes“. Ein Review dazu gibt es in unserem Archiv. |
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