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The Cave

 

The Cave, 2005

 
Poster zu 'The Cave' kaufen
deutscher Start:2005
Herstellungsland:Deutschland/USA
Regie:Bruce Hunt
Drehbuch: Michael Steinberg, Tegan West
Darsteller:Cole Hauser, Lena Heady, Piper Perabo u.a.
Verleih:

Paramount Home Entertainment
Genre:

Abenteuer/Action/Horror/Sci-Fi/Thriller
Länge:93 Minuten
FSK: ab 12 Jahren
Website:

Link nicht vorhanden

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Inhalt:


Rumänien: In den Ruinen einer jahrhundertealten Abtei stößt ein Wissenschaftlerteam auf einen Höhleneingang. Gemeinsam mit einem Höhlentaucherteam (Cole Hauser, Piper Perabo u.a.) steigen Dr. Nikolai (Marcel Iures) und Kathryn Jennings (Lena Heady) hinab in die Tiefe. Dort angekommen erwartet sie ein Höhlensystem von einzigartiger Schönheit. In der Hoffnung ein neues Ökosystem zu entdecken kämpfen sie sich durch die Unterwassergänge und besteigen steile Felswände.

Bild 1 zu The Cave
Die Höhle ist ein echter Blickfang.

Als ein Erdrutsch ihren Ausgang versperrt, entdecken sie tatsächlich ein neues, geschlossenes Ökosystem. Doch hier sind sie alles andere als willkommen. Riesige Kreaturen, das obere Ende der Nahrungskette in diesem System, beginnen das Team gnadenlos zu jagen. Zu allem Überfluss benimmt sich Anführer Jack zunehmend seltsam und Kathryn beschleicht eine schreckliche Vorahnung.

Kritik:


Was zunächst wie an den Haaren herbeigezogener Schwachsinn klingt, erweißt sich doch als teilweise wahr. In den 80ern wurde in Rumänien tatsächlich eine Höhle entdeckt, in der ein komplett neues Ökosystem mit 35 unerforschten Tierarten zu finden war. Diese Kreaturen beschränkten sich allerdings auf Insekten und nicht wie in „The Cave“ auf riesige, alienartige Bestien, mutierte Aale oder Monsterratten. Wobei im vorliegenden Film weniger die Biester, als Parasiten, die Ursache allen Übels sind (aber ich will ja nicht zu viel verraten.) Jedenfalls zuckt einem nach dem Lesen der obenstehenden Inhaltsangabe ein Gedanke durch den Kopf: Man ersetzte die Wissenschaftlergruppe durch 6 Frauen und schon hat man „The Descent - Abgrund des Grauens“. Doch weit gefehlt. Abgesehen von der Kulisse haben „The Cave“ und „The Descent- Abgrund des Grauens“ herzlich wenig gemeinsam. Diesem Vergleich muss und will sich das Regiedebüt von Bruce Hunt gar nicht stellen. Ganz anders sieht es da schon mit „Alien“ aus. In der Gleichsetzung mit jenem Sci-fi-Klassiker schneidet „ The Cave“ gar nicht mal übel ab.

Bild 2 zu The Cave
Vorsicht, Kathryn! Die Viecher können auch schwimmen.

Auf die Handlung muss gar nicht groß eingegangen werden. Wie zu erwarten steigen die Forscher in die Höhle hinab und werden dort angekommen nach dem 10 kleine Negerlein- Prinzip dezimiert. Die tödlichen Attacken der Kreaturen spielen sich zu Beginn im Dunkeln ab, was zur Folge hat, dass die Monster zunächst vom Zuschauer unentdeckt bleiben. Er erkennt nur Umrisse und einzelne Körperteile was später die selbe Wirkung wie bei „Das Relikt“ hat. Die Dezimierung der Charaktere erfolgt weder unglaublich überraschend, noch besonders klischeebeladen. Vieles hat man sich einfallen lassen um die Figuren auch ohne dämonischen Beistand in Gefahr zu bringen. So müssen sie tauchen, klettern und sogar eine Art Wildwasserrutsche bestreiten, um einen weiteren Ausgang zu finden. Dabei kommt es natürlich zu Reibereien untereinander, speziell wegen Häuptling Jack, der das Kommando für sich allein möchte. Der Umstand, das einer der Gruppe von einer Krankheit bzw. einem Parasiten infiziert ist, bleibt nur am Rande. Dieser Teil der Handlung hätte wesentlich mehr ausgearbeitet werden müssen, denn hiermit hätte „The Cave“ noch einmal ordentlich punkten können und die Story wäre um die ein oder andere spannende Situation bereichert worden. Eine Szene gibt es allerdings die im Gedächtnis des Zuschauers haften bleibt. Für dieses Szenario kann sich „Coyote Ugly“-Star Piper Perabo verantwortlich zeichnen. Wenn ihre Figur Charlie nämlich, nach einem waghalsigen Klettersolo, abstürzt und sich an den gewaltigen Felswänden entlang schwingen muss um den Bestien zu entkommen, kann einem schon mal das Herz in die Hose rutschen. 5 Minuten Hochspannung! Schade das der Film danach wieder in sein gutes Mittelmaß zurückfällt.

Bild 3 zu The Cave
Könnte glatt die neue Lara Croft werden: Piper Perabo.

Optisch hat „The Cave“ Einiges zu bieten. Außerhalb der Höhle gibt es tolle, stimmungsgeladene Landschaftsaufnahmen. Unten angekommen kann sich das Publikum an spektakulären Unterwasserfahrten und Bildgewalt in Form der riesigen Höhlen erfreuen. Diese sind auch ganz anders als beim Abgrund des Grauens gut beleuchtet, wodurch zwar keine klaustrophobische Atmosphäre geschaffen, aber dafür die Kulisse eindrucksvoll in Szene gesetzt wird. Die Gestaltung der Monster ist ohne Frage gelungen. Natürlich erinnern diese an „Alien“ oder „Das Relikt“, was will man denn in dieser Hinsicht auch noch neues bieten. Mehr Mühe hätte man sich allerdings bei den Gore-Effekten geben sollen, denn diese sind ungeahnt jungendfreundlich geraten. Oft wird zu früh geschnitten oder der interessante Teil spielt sich im Dunkeln ab. Splatter-Fans kommen bei diesem Streifen nicht auf ihre Kosten.

Bild 4 zu The Cave
Der Haken nützt dir auch nichts, Tyler.

„The Cave“ hat einige kleine Fehler über die man gerne mal hinweg sehen kann. Aber da ist auch ein ganz großer. Nämlich die Charakterzeichnung. Diese bewegt sich irgendwo zwischen belanglos und nicht vorhanden. Die Darsteller bleiben blass, was nicht deren Schuld sondern viel mehr auf das Konto der Dialoge geht. Statt echter Substanz behalten hier über lange Strecken die möchtegerncoolen Sprüche die Oberhand. Folglich wird der Zuschauer emotional von den Charakteren entbunden und kann keinen Zugang zu ihnen finden. Deren Schicksal ist letzten Endes nicht von großer Bedeutung, was die Spannung erheblich mindert. Dabei hat man sich doch einen netten Cast zusammen gesucht und mit Cole Hauser, Lena Heady, Piper Perabo oder „LOST“-Star Daniel Dae Kim einige bekannte Gesichter mit unter Tage. Unterm Strich ist „The Cave“ dann doch nur ein Film im oberen Durchschnitt, der im Vergleich mit „Alien“ zwar bestehen kann, aber keine großen Wellen schlagen wird. Trotz hohem Budget von 30 Mio. $ landet der Streifen umgehend in den Videotheken statt auf den Leinwänden. Aber halb so wild. Für einen Regieneuling ist die Höhle überaus gelungen. Außerdem ist der Aufhänger für einen zweiten Teil gegeben und wenn die Geschichte nun richtig weitergedacht wird, könnte jener auch durchaus vielversprechend ausfallen. Denn vielleicht war „The Cave“ nur die Einleitung zu einer noch spannenderen Geschichte.

Fazit:


Alien“ in der Höhle - frei von Innovation aber spannend.
 

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Userbewertung:

Autor:

Kevin

Eingetragen am:

05.08.2006

Aufgerufen:

20436 Mal

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