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Texas Chainsaw Massacre: The Beginning

 

Texas Chainsaw Massacre: The Beginning, 2006

 
Poster zu 'Texas Chainsaw Massacre: The Beginning' kaufen
deutscher Start:2006
Herstellungsland:USA
Regie:Jonathan Liebesman ("Darkness Falls")
Drehbuch: Sheldon Turner, David J. Schow
Darsteller:Jordana Brewster, Taylor Handley, Diora Baird u.a.
Verleih:

Warner Bros.
Genre:

Horror/Thriller
Länge:91 Minuten
FSK: nicht bekannt
Website:

Link nicht vorhanden

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Inhalt:


In den 30ern wird in Texas ein kleiner Junge geboren, der geistig zurückgeblieben und dessen Gesicht aufgrund einer Krankheit furchtbar entstellt ist. Fortan lebt der kleine Tommy Hewitt ein Schattendasein, wird von der Menschheit gehänselt und verschmäht und von der eigenen Familie wie ein Tier aufgezogen.

Bild 1 zu Texas Chainsaw Massacre: The Beginning
Ein freudiges Wiedersehen mit der geliebten Kettensäge.

1969: Der Vietnamkrieg tobt und die beiden Brüder Eric (Matthew Borner) und Dean (Taylor Handley) fühlen sich dazu berufen diesem beizuwohnen, um ihr Land zu verteidigen. Doch bevor der große Abschied ansteht, beschließen sie mit ihren beiden Freundinnen Chrissie (Jordana Brewster) und Bailey (Diora Baird) einen Roadtrip nach Kalifornien zu unternehmen. Als die Vier Texas durchqueren entdecken sie bald eine Verfolgerin auf einem Motorrad und es kommt zu einem Unfall. Ihr Wagen überschlägt sich und Chrissie wird herausgeschleudert. Alex (Cyia Batten), die Verfolgerin, setzt ihr Vorhaben um und versucht nun die verletzten Freunde auszurauben, bis Sheriff Hoyt (R. Lee Ermey) erscheint und Alex kaltblütig und grundlos erschießt.

Bild 2 zu Texas Chainsaw Massacre: The Beginning
Die Ähnlichkeit mit Jessica Biel ist unverkennbar: Jordana Brewster.

Hoyt nimmt Dean, Eric und Bailey fest, um sie zum Hewitt-Anwesen zu bringen. Chrissie, die alles beobachtet hat, nimmt prompt die Verfolgung auf. Sie ahnt nicht in welches Grauen sie sich damit stürzt, denn der Hewitt-Klan stellt sich als gnadenloser Sadistenreigen heraus und es soll nicht mehr lange dauern, bis aus dem bisher noch friedlichen Tom Hewitt (Andrew Bryniarski) der blutrünstige und kettensägenschwingende Leatherface wird.

Kritik:


Es geschah 1974, als sich ein ebenso fieser wie heftiger Angriff auf den Filmmarkt dieser Welt ereignete. Die Kritiker waren entsetzt, befürchteten den Untergang des guten Geschmacks. Die Horrorfangemeinde dagegen tobte, jubelte, weinte vor Glück. „The Texas Chainsaw Massacre“ (dt.: Blutgericht in Texas) feierte seine Uraufführung. Das äußerst billig produzierte Splatterfilmchen spaltete die Welt in Hasser und Liebhaber und strotze nur so vor roher Brutalität, bitter-bösem, schwarzem Humor und schockierendem Surrealismus. Es sollte nicht lange dauern bis sich der Streifen eine riesige Fangemeinde angemetzelt hatte, die bis heute treu geblieben ist. Wer hätte das gedacht? Da lag es auf der Hand ein Remake zusammenzuschustern.

Bild 3 zu Texas Chainsaw Massacre: The Beginning
Sadismus trägt einen Namen: Sheriff Hoyt.

Markus Nispel, unter der Führung von Michael Bay, vollbrachte das Kunststück und trimmte den 1974er Stoff auf Hochglanz, um ihn 2003 auf die Kinoleinwände zu werfen. Das Remake „Michael Bay`s Texas Chainsaw Massacre“ war optisch perfekt durchgestylt, hochspannend, aber wurde von vielen Kritikern völlig zu Unrecht verrissen. Dennoch war eine Fortsetzung sehnlichst erwünscht. Doch warum mit einem Sequel zufrieden geben, wenn ein Prequel doch wesentlich interessanter sein könnte? So begab sich Bay erneut ans Werk, engagierte diesmal Jonathan Liebesman als Regiesseur und beschloss die Anfänge von Leatherface unter die Lupe zunehmen. Das Experiment ist geglückt! „The Texas Chainsaw Massacre: The Beginning“ ist nicht nur erneut nervenzersägend spannend, sondern kann das TCM-Universum auch um einige pikante Details bereichern und Fragen, die im 2003er Remake aufgeworfen wurden, beantworten.

Bild 4 zu Texas Chainsaw Massacre: The Beginning
Leatherface hat sein Lieblingsspielzeug auserkoren.

So beginnt „TCM: The Beginning“ logischerweise bei Tom Hewitt´s Geburt. „Das ist das hässlichste Ding, was ich jemals gesehen habe“, gibt Ermey als Hoyt kernig von sich, bevor eine Abblende flogt und die Handlung ins Jahr 1969 (Der Legende nach der Beginn der Mordserie) zu den vier Jugendlichen verlagert wird. Schade, dass die Kindheit und die Pubertät von Tommy ausgespart wurde, jedoch sind Fakten aus dieser Ära zwischen den Zeilen zu erkennen. Neu ist, das „The Beginning“ aus verschiedenen Perspektiven erzählt. „Michael Bay`s Texas Chainsaw Massacre“ funktionierte eindimensional, aus der Sicht der 5 Opfer. In Liebesmans Werk wird sowohl aus der Perspektive der 4 Jugendlichen, als auch aus der Sicht der Hewitts erzählt und das Publikum gewinnt einen wunderbar morbiden Einblick in die skurrile Welt der wahnsinnigen Familie. Des Weiteren erfährt der Zuschauer, dass Leatherface einst einen Job und zwar in der bereits bekannten Fleischfabrik hatte, wie Monty seine Beine verlor und wie Sheriff Hoyt zum „Polizisten“ wurde. Außerdem werden die Familienverhältnisse nun genauer geklärt, wo diese im Vorgänger nur zu erahnen waren. Die spannenden Verfolgungsjagden und Versteckspiele müssen diesmal etwas kürzer treten, stattdessen gibt es heftige Folterszenen, die sich vor „Hostel“ nicht verstecken müssen. Wo Markus Nispel in Sachen Gore noch recht verhalten drehte, in entscheidenden Momenten schnitt, geht Liebesmann ein ganzes Stück gnadenloser an die Tötungen und inszeniert die blutigen Szenen rigoros bis an die Schmerzgrenze. Nichts für schwache Nerven!

Bild 5 zu Texas Chainsaw Massacre: The Beginning
Den Jungs stehen harte Folterungen bevor.

Ansonsten hat sich eigentlich nicht viel geändert. Jordana Brewster („The fast and the furious“, „The Faculty“) tritt die legitime Nachfolge von Jessica Biel an und R. Lee Ermey erweißt sich erneut als der Mann für bitterböse Oneliner und sadistische Höhepunkte. Der gesamte Cast erledigt seine Aufgabe gut. Lob auch an die Make-up-Stylisten, denn diese machen Leatherface nicht nur zum wiederholten Mal zum wohl furchterregendsten Geschöpf das die Leinwand je erblickt hat, sondern unterzogen den Rest der Familie einer gekonnten Verjüngungskur. Es gibt ein freudiges Wiedersehen mit altbekannten Drehorten und auch der Score ist derselbe, wirkungsvolle geblieben. Das Dröhnen der Kettensäge hat nichts an Schrecken verloren. Auch Jonathan Liebesman und Kameramann Lukas Ettlin schaffen es die rauen und schmutzigen Kulissen hervorragend in Szene zu setzen und nebenbei auch sehr kunstvolle, schöne Einstellung in das Gesamtbild mit einzuflechten, wie es Nispel schon getan hat. „Michael Bay`s Texas Chainsaw Massacre“ und „TCM: The Beginning“ wirken somit wie aus einem Guss. Unterm Strich bleibt ein höllisch spannender und sehr aufschlussreicher Horrortrip. Wohl einer der besten Horrorfilme des Jahres, der die TCM-Fangemeinde erneut begeistern wird.

Fazit:


„Texas Chainsaw Massacre: The Beginning“ ist erneut ein heftiger Angriff auf die Nerven des Publikums, der ganz nebenbei das „TCM“-Universum durch interessante Fakten erweitert und entstandene Fragen beantwortet.
 

Bewertung[?]::

Userbewertung:

Autor:

Kevin

Eingetragen am:

23.10.2006

Aufgerufen:

106469 Mal

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