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 | Taking Lives - Für dein Leben würde er töten |  | | |
Taking Lives, 2004 | |
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| deutscher Start: | 2004 | | Herstellungsland: | USA | | Regie: | D.J. Caruso ("The Salton Sea") |
| Drehbuch: |
Michael Pye (Novelle), Jon Bokenkamp |
| Darsteller: | Angelina Jolie, Ethan Hawke, Kiefer Sutherland, Olivier Martinez, Gena Rowlands u.a. | | Verleih: | Warner Home Video | | Genre: | Thriller | | Länge: | 103 Minuten | | FSK:
| ab 16 Jahren |
| Website: | Link aufrufen | | Günstig DVD, Video, Buch oder Soundtrack zu "Taking Lives - Für dein Leben würde er töten" | 
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Inhalt:
Special Agent Illeana Scott zählt zu den Top-Profilern des FBI, weil sie sich nie auf die üblichen Fahndungsmethoden verlässt, wenn es darum geht, sich in das kranke Hirn eines Mörders zu versetzen. Oft genug hilft nur noch ihr intuitiver, unkonventioneller Ansatz, wenn die Polizei bei der Identifizierung von Tätern in eine Sackgasse gerät.Im kanadischen Montreal versuchen die Beamten des Morddezernats vergeblich, die Motive eines raffinierten Serienmörders zu ergründen - eher widerwillig bitten sie schließlich um Hilfe von außen: Auftritt Agentin Scott.
Ein sexy Agent mitten in den Ermittlungen - Special Agent Illeana Scott.
Durch präzise Analyse entwickelt sie eine Theorie: Der chamäleonartige Killer ist ein "Identitätsräuber": Er eignet sich das Leben seiner Opfer an, schlüpft in ihre Rolle.
Die Beamten stehen unter großem Druck - sie müssen den konturlosen Killer schnellstens dingfest machen. Allerdings macht sich Agentin Scott mit ihrem unorthodoxen Vorgehen bei dem örtlichen Polizeiteam keine Freunde - die Detectives fühlen sich von ihren unheimlichen Fähigkeiten bedroht. Äußerlich wirkt sie völlig kaltblütig - was darüber hinwegtäuscht, dass sie sich ihrer Sache mit großer Leidenschaft widmet. Und am effektivsten arbeitet sie sowieso allein.
Illeana ist ein Meister ihres Fachgebiet und sehr gefragt.
Doch dann wirft sie eine unerwartete, sehr komplizierte Liebesaffäre aus dem Gleis: Bald beginnt die engagierte Spezialistin an ihrem sonst so ausgeprägten Instinkt zu zweifeln. In der fremden Stadt ist Agentin Scott ganz auf sich gestellt, niemandem kann sie trauen. Plötzlich wird sie unentrinnbar in eine grausige Spirale aus Verdachtsmomenten hineingezogen - mit Schrecken stellt sie fest, dass es in diesem Fall auch um sie selbst geht. |
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| Kritik:
In „Taking Lives“ wechselt Angelina Jolie ihre hautengen „Tomb Raider“-Klamotten gegen züchtige Ermittlerkleidung. Doch keine Panik Männer, der Erotikfaktor bleibt und die Gewöhnung an ihre ernsthafte Rolle der Profilerin Illeana Scott ist nicht allzu problematisch. Damit Jolie jedoch nicht allein dasteht, hilft ihr die Kamera bei der Definition des Charakters. Zahlreiche Nahaufnahmen von Ihrer Umgebung und sich selbst bei Verhörungen, verleihen der Figur Kompetenz und betonen Scotts Sinn für Details. Ein Rätsel bleibt mir Kiefer Sutherland kurzer Auftritt, dem eine Hauptrolle besser gestanden hätte. Wieso er sich für 2-3 Sätze hergab ist mir unbegreiflich, eine Verschwendung ist es aber alle mal.
Angelina Jolie lässt wie immer nichts anbrennen...
Das Skript zum Film ist ein kleines Ärgernis. Dabei bietet „Taking Lives“ viele nette Ansätze, um Spannung aufzubauen, geradezu den Zuschauer zu schocken. Der Anfang ist ein wunderbares Beispiel dafür, beginnt dieser sehr malerisch und lässt einen glauben, man hat die falsche DVD eingelegt, bis es zu einer harten Szene kommt. Doch leider ist der Ablauf ab Filmmitte völlig offensichtlich und das Drehbuch ziert sich, die Lösung bis zum Schluss zurückzuhalten. So fällt die Spannungskurve und Regisseur D.J. Caruso versucht durch kleine Schreckmomente den Zuschauer am Ball zu halten.
Kiefer Sutherland ist irgendwie in den falschen Film geraten. Neue Ideen sucht man vergebens, stattdessen wird sich nach bewährten Killerverhaltensweisen gerichtet. Am Ende sammelt „Taking Lives“ aber noch mal Punkte, denn es wurde endlich sinnvoll das Liebesgeplänkel für ein scheinbar absurdes Ende genutzt. Quasi ein Rettungsanker in Not. Musikalisch fiel mir der Song zu Anfangs auf, dessen Titel mir leider nicht bekannt ist. Er führt einen wunderbar in den Kontrast zu der späteren schnellen und unerwarteten Brutalität. |
| | Fazit: Regisseur D.J. Caruso ist nach dem überraschend guten Film „The Salton Sea“ einen Schritt zurückgegangen. „Taking Lives“ ist trotz netter Momente nur ein gewöhnlicher Thriller. |
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