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Superman Returns

 

Superman Returns, 2006

 
Poster zu 'Superman Returns' kaufen
deutscher Start:2006
Herstellungsland:Australien/USA
Regie:Bryan Singer ("X-Men 2")
Drehbuch: Jerry Siegel, Joe Shuster, Bryan Singer, Michael Dougherty, Dan Harris
Darsteller:Brandon Routh, Kate Bosworth, Kevin Spacey u.a.
Verleih:

Warner Bros.
Genre:

Abenteuer/Action/Fantasie/Sci-Fi
Länge:154 Minuten
FSK: ab 12 Jahren
Website:

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Inhalt:


Superman (Brandon Routh) stammt von einem Planeten, den es schon lange nicht mehr gibt – er ist bei Adoptiveltern auf der Kent-Farm in Kansas aufgewachsen. Der junge Kal-El erhält den Namen Clark Kent, und obwohl er unter Menschen lebt, ist er keiner von ihnen: Er hat die Fähigkeit, außergewöhnliche Dinge zu vollbringen, von denen Menschen nur träumen können. Doch um unter ihnen nicht aufzufallen, muss er ein Doppelleben führen: Vom sanftmütigen und unauffälligen Clark Kent verwandelt er sich nur dann in den „Mann aus Stahl“, wenn ihn ein Hilferuf aus der Welt erreicht.

Bild 1 zu Superman Returns
Supermen Returns – ganze fünf Jahre war der stählerne Held verschwunden.

Inzwischen sind allerdings schon fünf lange Jahre vergangen, seit Superman spurlos verschwunden ist – alle Katastrophen musste die Welt ohne seine Hilfe bewältigen. In seiner Abwesenheit ist die Kriminalitätsrate in Metropolis und anderswo angestiegen – und zwar auch ohne die Zerstörungswut eines Lex Luthor (Kevin Spacey), der gerade erst aus dem Gefängnis entlassen wurde und sich vornimmt, Supermans Überlegenheit für seine eigenen finsteren Zwecke zu nutzen. Lois Lane (Kate Bosworth), Starreporterin des Daily Planet, ist Supermans große Liebe. Doch nachdem Superman ohne ein Wort verschwunden ist, hat sie ein neues Leben begonnen. Ihr Artikel „Warum die Welt auch ohne Superman auskommt“ brachte ihr sogar den Pulitzer-Preis ein. Heute hat Lois ganz andere Dinge im Kopf: Sie ist mit dem Neffen des Chefredakteurs Richard (James Marsden, „Alibi - Ihr kleines schmutziges Geheimnis ist bei uns sicher!“) verlobt und kümmert sich um ihren kleinen Sohn.

Bild 2 zu Superman Returns
Clarkes Ziehfamilie und der berühmteste Briefkasten der Filmgeschichte.

Lange Zeit hat Superman seine Bestimmung im Universum gesucht – jetzt kehrt er auf die Kent-Farm zurück, denn hier lebt die einzige Familie, die er als seine eigene kennt. Sein Schicksal ist mit Metropolis verbunden, und es reicht nur ein Blick in Lois’ Augen aus, um zu erkennen, dass dieser Ort mit seinen unvollkommenen, aber letztlich doch aufrichtigen Menschen, seine wahre Heimat ist. Und weil Lex seinen Plan schon Stunden nach Supermans Rückkehr umsetzt, braucht die Welt ihren Retter dringender denn je...

Kritik:


Um das Regieruder des ersten „Superman“-Films seit neunzehn Jahren zu übernehmen, hat Brian Singer („Die üblichen Verdächtigen“, „X-Men 2“) den dritten Teil seiner „X-Men“-Trilogie an Kollegen Brett Ratner abgegeben. Eine nicht sofort einleuchtende Entscheidung: Immerhin hätte Ratner, der eher als solider Handwerker denn als großer Visionär bekannt ist, das einfache „Gut gegen Böse“-Schema des „Superman“-Franchise zugesprochen. Und auf der anderen Seite hat Singer schon bei den ersten beiden „X-Men“-Verfilmungen bewiesen, was er mit den ausgesprochen komplexen, hochpolitischen Vorlagen alles anzufangen versteht. Nun ist zwar alles anders, aber nicht unbedingt schlechter gekommen: Ratner hat mit „X-Men: Der letzte Widerstand“ den bisher besten Blockbuster 2006 abgeliefert, weil er neben den ansehnlichen Effektschlachten nie die ambitionierten Wurzeln der Comics vergessen hat. Und Singer verpulvert sein auf 170 Mio. Dollar geschätztes Budget nicht nur für Bombast-Szenarien, sondern liefert mit seiner unerwartet vielschichtigen „Superman“-Variante auch den einzigen großen Film dieses Sommers ab, der mit den „X-Men“ mithalten kann.

Bild 3 zu Superman Returns
Hat eine komplette Perückensammlung im Schrank - Bösewicht Lex Luthor.

Schon mit dem Vorspann verrät Singer seine Herangehensweise an die „Superman“-Verjüngungskur: Sowohl das musikalische Thema als auch die hereinzischenden Titel sind nah an das 78er Original angelehnt, aber durch etwas mehr Tempo und einen Flug durch animierte Galaxien ein wenig aufgepeppt. Und genau dieses Prinzip der vorsichtigen Erneuerung durchzieht auch den gesamten übrigen Film. Die Beziehung zwischen Lois Lane und Superman/Clarke Kent ist dieselbe wie immer, erhält aber durch Lanes Ehemann und ihren Sohn noch eine zusätzliche, extrem konfliktträchtige Ebene hinzu. Der trockene Humor, der auch in früheren Umsetzungen schon immer eine Rolle gespielt hat, ist hier noch ein Tick schwärzer (vor allem in der Szene mit den niedlichen kannibalischen Hunden). Und die Special Effects – vor allem wenn es darum geht, „Superman“ fliegen zu lassen – haben hier natürlich eine ganz andere Qualität als noch vor 28 Jahren, sind aber dennoch nicht in erster Linie darauf angelegt, möglichst real, sondern vielmehr comichaft-gezeichnet auszusehen. Eine mehr als gelungene Frischzellenbehandlung, die die Wurzeln der Vorlage aber niemals verrät.

Bild 4 zu Superman Returns
Nur die Auflage zählt – das Journalistenteam des Daily Planet.

Die einzige wirkliche Schwäche von „Superman Returns“ bleibt so die Besetzung des vorher noch unbekannten Brandon Routh. Mag sein zurückhaltendes Spiel in der Rolle des Clark Kent gerade noch funktionieren, wirkt er als Superman eher wie ein L´Oreal-Posterboy und damit genauso kontur- und emotionslos wie sein Latexumhang. Viel besser passt da schon Kate Bosworth („Blue Crush“, „Beyond the Sea“) als Starreporterin Lois Lane, die die Verrissenheit zwischen ihrer Liebe zu Superman auf der einen und Mann und Kind auf der anderen Seite weit über das für eine Comicverfilmung übliche Maß hinaus auszufüllen versteht. Ein echter Leckerbissen ist auch Kevin Spacey („American Beauty“, „K-Pax“) als wunderbar zynischer Supergangster Lex Luthor. Statt an absolute Bösewichte wie zum Beispiel Carmine Falcone in „Batman Begins“ knüpft er mit seinem trockenen Humor eher an solche comictypischeren Figuren wie Jack Nicholsons Interpretation des Jokers an.

Bild 5 zu Superman Returns
Alte Liebe rostet nicht! Superman und die mittlerweile verheiratete Lois Lane.

Superman ist vor fünf Jahren, also ausgerechnet um die Geschehnisse des 9/11 herum verschwunden. Lois erhält ihren Pulitzerpreis für den Artikel „Warum die Welt auch ohne Superman (und damit auch ohne Weltpolizei) auskommt“. Die Kristallkonstellationen auf Luthors neuerschaffenem Kontinent erinnern stark an die Trümmerhaufen nach dem Einsturz des World Trade Center. Und Superman schafft es gerade noch, ein abstürzendes Flugzeug nur wenige Meter über einem vollbesetzten Baseballstadion abzufangen. Dafür, dass Superman in seinen Anfangszeiten öfter einfach mal über den großen Teich geflogen kam, um in Europa ein paar Nazis krankenhausreif zu schlagen, sind die zahlreichen politischen Anspielungen, gerade wenn man den vor allem im Vergleich zur „X-Men“-Reihe doch sehr simplen moralischen Charakter der Comics beachtet, in Singers Vision angenehm subtil, aber dennoch offensichtlich genug verpackt.

Fazit:


„Superman Returns“ ist der neben „X-Men: Der letzte Widerstand“ einzige Sommerblockbuster 2006, der nicht nur mit pompösen Sets und übertriebenen Effektschlachten aufwartet, sondern auch einfach als wirklich guter Film durchgehen würde.
 

Bewertung[?]::

Userbewertung:

Autor:

Christoph

Eingetragen am:

09.08.2006

Aufgerufen:

11900 Mal

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