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Subhuman

 

Shelf Life, 2004

 
Poster zu 'Subhuman' kaufen
deutscher Start:2006
Herstellungsland:Kanada
Regie:Mark Tuit ("Curiously Dead")
Drehbuch: Mark Tuit
Darsteller:William MacDonald, Bryce McLaughlin, Courtney Kramer u.a.
Verleih:

McOne
Genre:

Horror
Länge:90 Minuten
FSK: ab 18 Jahren
Website:

Link nicht vorhanden

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Inhalt:


Die meisten Menschen halten Martin (William Macdonald) für einen Psychopathen, denn immer wieder tischt er seinem Umfeld die Geschichte von blutsaugenden Parasiten auf, die sich in normalen, scheinbar unschuldigen Passanten eingenistet haben und auf die er nunmehr 2 Jahre Jagd macht. Als er mal wieder dieser Tätigkeit nachgeht, wird er von einem jungen Pärchen, Ben (Bryce Mclaughlin) und Julie (Courtney Kramer), angefahren. Pflichtbewusst wie sie sind, nehmen sie den verletzten Martin zu sich nach Hause mit, nachdem dieser die Fahrt ins Krankenhaus verweigert hat.

Bild 1 zu Subhuman
Ob Martin da einen Mensch oder einen Vampir getötet hat?

Sobald dann Martins Drogenvorrat vernichtet ist, kommt es zu Reiberein und der „Jäger“ gibt mal wieder seine Vampiranekdote zum Besten. Das Pärchen schenkt ihm selbstverständlich keinen Glauben, tut seine bedeutungsschwangeren Worte stattdessen als die Wahnvorstellungen eines Junkies ab. Spätestens als Martin versucht ihnen klar zu machen, dass auch sie selbst in akuter Lebensgefahr schweben, beginnt Julie zu zweifeln und fordert Beweise. Die kann sich Martin nur nicht aus den Fingern saugen und so macht er einen Vorschlag: Während sie neue Rauschmittel besorgen, wartet er auf seine Genesung, um dann wieder auf die Jagd zu gehen. Als Julie eben diesen Auftrag erfüllen möchte, trifft sie einen jungen Arzt, der sie umgehend über Martins Geisteszustand unterrichtet. Er sei aus der Klapsmühle entflohen und mit Hilfe von ihr und Ben sollte es kein Problem sein ihn wieder einzufangen. Julie sieht sich zwischen den Fronten hin und her gerissen. Wem soll sie nun glauben?

Kritik:


Wie lautet das Geheimrezept für einen guten Film bzw. Horrorfilm? Man nehme eine exzellente Idee, die zu einem gutdurchdachtem Drehbuch weiterverarbeitet werden kann, eine Hand voll akzeptabler Schauspieler, ein paar Päckchen Kunstblut, eine Brise ordentliche Kameraführung, Beleuchtung und Schnitttechnik, ein netter Score, der für Atmosphäre und Spannung sorgen soll, rühre das ganze gut durch, 15 Minuten in den Backofen, fertig ist der Mac Horrorschocker. Denkste! So einfach ist das ganze nämlich nicht, wenn die alles entscheidende Grundzutat nicht vorhanden ist, auf die alles aufgebaut ist, denn wenn man nicht gerade ein „Blair Witch Project“ dreht, hängt alles von einem ab: Geld, Geld und noch mal Geld. Sicherlich ist „Subhuman“ mit einigen Attributen aus der Rezeptur ausgestattet. Z.B. ist eine einigermaßen ansprechende Idee vorhanden. Doch das nützt alles nichts, wenn der nötige Zaster sich nicht auf dem Bankkonto befindet, um das alles auch schön in Szene zu setzen.

Bild 2 zu Subhuman
Diese Szenen machen leider nur ein Viertel des Films aus.

Mit einem winzigen Budget von $ 250.000 ist Regisseur und Drehbuchautor Mark Tuit schlecht bedient. Dennoch hat er sichtlich Schweiß und Tränen fließen lassen, um „Subhuman“ doch noch einigermaßen hin zu biegen. Leider vergebens. Der Film leidet unter seinen geringen Mitteln und jeder kleinste Funken Genialität wird vom B-Movie-Loch verschluckt. So bekömmlich manche Szene auch sein mag, es bleibt ein bitter-billiger Beigeschmack. Einen großen Teil hierfür trägt die Aufmachung bei. Das jeder Mensch eine schicke Hollywoodoptik dem hier gezeigten videoartigen Billiglook vorziehen würde, steht außer Frage. Selbst wenn tatsächlich die ein oder andere sehr hübsche Einstellung geboten wird, versinken diese letztendlich doch im No-Budget-Allerlei. Erschwerend kommt hinzu, dass ein Score so gut wie nicht vorhanden ist. Atmosphärisches Gebrumme sowie generelle musikalische Untermalung sind eine Rarität in „Subhuman“. Was die Handlung angeht, kommen Splatter-fans nicht wirklich auf ihre Kosten. Zwar fliegen immer mal wieder abgetrennte Köpfe umher und das Blut spritzt gegen alles was nicht bei 3 auf dem Baum ist (das selbstverständlich derb übertrieben, wie es sich gehört), aber die Szenen sind dann doch zu selten, um den Blutdurst von echten Gorefans zu sättigen.

Bild 3 zu Subhuman
Sieht nicht gut aus für Julie.

Man muss sich „Subhuman“ so vorstellen: Ein Bettler, mit nichts als billigem Fusel und ein paar Cent, die er sich in der letzten Woche mühevoll zusammengeschnorrt hat, in der Tasche, spielt Poker. Die ihm im Vorfeld ausgeteilten Karten sehen gar nicht mal so übel aus. Ein paar Asse sind dabei. Die Kontrahenten erhöhen den Einsatz. Subhuman, der Bettler, lacht sich schon ins Fäustchen und ist sich sicher, dass er diese Runde gewinnen dürfte. Doch nach einem ernüchterndem Blick vor sich, muss er feststellt, dass seine gesamte Kohle bereits flöten gegangen ist. Wohl oder übel muss er aussteigen und das ein oder andere Ass unausgespielt lassen. Die Asse verhalten sich folgendermaßen: Nach den grottigen ersten 20 Minuten von „Subhuman“ geht es, nachdem die 3 Hauptprotagonisten am Schauplatz des Geschehens, nämlich die Wohnung des Pärchen, angekommen sind, steil bergauf. Die Figuren liefern sich teilweise wirklich originelle, nahezu philosophische Wortgefechte über die Existenz von Vampiren und den Drogengebrauch von Martins Seite, um seinen „Job“ überhaupt irgendwie zu überstehen. Zwar werden Zuschauer die auf Fleisch und Blut aus sind gedanklich abschweifen, alle anderen werden diesen Teil des Films allerdings gar nicht mal so uninteressant finden. Diese 15 Minuten Gespräch hätten dann auch schon ausgereicht, um dem Streifen eine gewisse Tiefe zu verleihen. Nun wäre es Zeit, um die Messer zu wetzen und los zulegen. Doch dafür fehlt leider das Geld. Statt „teuere“ Splatterszenen am laufenden Band zu bieten, muss Tuit seine Laufzeit immer mal wieder mit dialoglastigen, billigeren Sequenzen überbrücken, die meist so aussehen, dass Martin sich mit einer Art Mentor in einer Kneipe trifft und dort Geschichten über Gott und die Welt austauscht. Das ist dann zu viel des Guten. Nach und nach geht das ganze dann aber fließender zu und gegen Ende bekommt der Zuschauer dann doch noch seine lang ersehnte Blutorgie.

Bild 4 zu Subhuman
Vom Spießer zum Schlächter: Ben.

Die Frage, ob Martin nun ein verrückter Junkie oder tatsächlich ein Dämonenjäger ist, wäre ein fantastischer Kniff gewesen, wenn das Publikum nicht von Anfang an wüsste, auf welche Seite es sich zu schlagen hat. Dennoch machen die Schauspieler ihre Sache verhältnismäßig gut. William MacDonald überzeugt als mit allerhand drogenhantierender Einzelgänger und Courtney Kramer als Juli mimt den Wandel von der zweifelnden Unschuld zum BuffyV gekonnt. Einzig und allein Bryce McLaughlin als Ben bleibt bis einige Minuten vor Schluss hölzern, aber für erstklassige Schauspieler war eben auch kein Cent mehr da. So kann man „Subhuman“ letztendlich gar keinen Vorwurf machen, denn die Macher haben vieles rausgeholt und vieles aus Kostengründen eben drin gelassen. Mit einem Millionenbudget wäre das ganz sicher was geworden. Doch was hier in der Theorie wie ein Full House aussieht, ist letztendlich doch nur ein klappriges Hundehüttchen.

Fazit:


„Subhuman“ bietet einige gute Ansätze, die allerdings wegen Geldmangel scheitern.
 

Bewertung[?]::

Userbewertung:

Autor:

Kevin

Eingetragen am:

16.09.2006

Aufgerufen:

8479 Mal

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Weitere Kritik:

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