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Silent Hill

 

Silent Hill, 2006

 
Poster zu 'Silent Hill' kaufen
deutscher Start:2006
Herstellungsland:Frankreich/Japan/USA
Regie:Christophe Gans ("Der Pakt der Wölfe")
Drehbuch: Roger Avary
Darsteller:Radha Mitchell, Sean Bean, Jodelle Ferland u.a.
Verleih:

Concorde Filmverleih
Genre:

Horror/Thriller
Länge:126 Minuten
FSK: ab 16 Jahren
Website:

Link nicht vorhanden

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Inhalt:


Die junge Mutter Rose kann nicht akzeptieren, dass ihre Tochter Sharon an einer tödlichen Krankheit leidet. Gegen den Willen ihres Mannes flüchtet sie mit der Kleinen, um sie von einem Wunderheiler behandeln zu lassen. Auf dem Weg passieren Mutter und Tochter ein Portal, das sie in eine andere Realität, das unheimliche, verlassene Städtchen Silent Hill, führt.

Bild 1 zu Silent Hill
Rose (Radha Mitchell) traut ihren Augen nicht...

Urplötzlich verschwindet Sharon-Rose folgt darauf dem vermeintlichen Schatten ihrer Tochter kreuz und quer durch die verwahrloste Stadt. Spätestens jetzt wird klar: Dieser Ort ist wie kein anderer. Unter der Herrschaft einer grausamen und todbringenden Dunkelheit sind die wenigen menschlichen Überlebenden in der Stadt gefangen. Zusammen mit Cybil – einer Polizistin, die geschickt wurde, um sie und Sharon zurückzubringen- macht sich Rose auf die Suche nach ihrer Tochter. Während sie mehr über die Geschichte von Silent Hill erfährt, muss Rose feststellen, dass Sharon nur eine kleine Figur in einem übergeordneten Spiel ist. Für das Leben ihres Kindes schließt Rose einen Pakt mit dem Bösen und zahlt dafür einen hohen Preis...

Kritik:


Was haben „Tomb Raider“, „Resident Evil“ und „Mortal Kombat“ gemein? Richtig, sie sind allesamt, mehr oder minder gut geglückte, Computerspielverfilmungen, die in den letzten Jahren die Kinoleinwand zieren durften. Ganz so oft wie Comicverfilmungen oder Remakes, zierten sie in der Geschichte des Zelluloids zwar noch nicht die Leinwand, doch von Jahr zu Jahr erhöht sich die Zahl dieser so genannten „Videospiel-Adaptionen“. Das neueste Werk aus dieser Sparte ist „Silent Hill.“ Realisiert wurde die Umsetzung durch den Franzosen Christophe Gans der auch schon den „Pakt der Wölfe“ inszeniert hat. Ausnahmsweise basiert der Film mal nicht auf einer wahren Begebenheit, sondern auf einer, von Konami im Jahre 1999 ins Leben gerufenen, Videospielreihe.

Bild 2 zu Silent Hill
Rose durchschreitet das Tor zu Silent Hill – und dass nicht ohne Folgen.

Die große Frage bei Videospielverfilmungen lautet jedoch meistens, ob es lohnt die Zeit auf sich zu nehmen, um die Vorlage vorher selbst zu erforschen; oder ob es besser ist, sich ohne Vorkenntnisse auf die „zelluloid-gebannte“, virtuelle Welt einzulassen. Bei Spielen wie etwa „Doom“ tut dies sicherlich nicht Not, da in den meisten Fällen eine stupide Ballerorgie einer komplexen Geschichte vorgezogen wird. Ganz anders sieht die Sache jedoch dann aus, wenn der Zuschauer in eine komplizierte, virtuelle Welt katapultiert wird, wie die des Spieles „Silent Hill“. Zumindest vermittelt der Film das Gefühl einer komplexen Geschichte, die – ohne Hintergrundwissen – auf den ersten Blick nur schwer nachvollziehbar zu sein scheint. Es tauchen willkürlich Monster auf, welche den Protagonisten nach dem Leben trachten. Wer sie aber genau sind und was ihre Funktion für das Voranschreiten der Handlung ist, mag dem Dauerzocker der Reihe durchaus bewusst sein, reinen Filmfans hingegen bleibt diese Erkenntnis auch im Anschluss an den Kinobesuch verborgen.

Bild 3 zu Silent Hill
Um Sharon zu retten, muss Rose gegen Kreaturen aus der Hölle kämpfen.

Womit wir auch beim größten, nennenswerten und negativen Kritikpunkt wären: Als teils etwas mainstream-verwöhnter Kinogänger, der vielleicht auch schon den ein oder anderen Happen aus der Independent(-Horror) Ecke kosten durfte, ist es anfangs schwierig, sich in der Welt von „Silent Hill“ so richtig wohl zu fühlen. Für einen anständig blutigen und schockierenden Streifen, bekommt man zu wenige Szenen geboten, die das Adrenalin ansteigen lassen, oder gar Angstmomente hervorrufen. Um jedoch als lineare Mischung aus Thriller und Drama, nach dem Schema „Mutter-sucht-Kind“, durchzugehen, baut die Kerngeschichte von „Silent Hill“ zu sehr auf mystische Aspekte. Daher sollte man ihn am besten als einen Film kategorisieren, der in das Horror-Genre eingereiht werden möchte, aber dabei nicht sonderlich blutig ausfällt und auch als Ausgleich nur spärlich Momente bietet, die dem Begriff „subtiler Horror“ gerecht werden. Der eine oder andere mag mich nach dieser These für gefühlsmäßig abgestumpft halten, aber es hat tatsächlich auch schon Titel gegeben, die mich haben zusammenzucken lassen.

Bild 4 zu Silent Hill
Ein Happy End, oder doch nicht?

Die Inszenierung kann besten Gewissens als sehr gut gelungen bezeichnen. So schlicht er auch gemacht ist, der Wechsel zwischen den Raum- und Zeitebenen, durch gespenstisches Ausblenden des Filmausschnitts bis hin zu völliger Dunkelheit, überzeugt auf ganzer Linie und sorgt weitestgehend für die Aufrechterhaltung der dunklen Grundstimmung. Was dem routinierten Kinogänger vielleicht neu sein könnte, ist die Tatsache, dass weit über das Ende hinaus viele Fragen vorerst offen bleiben werden. Diese lassen sich zwar, anders als bei Donnie Darko zum Beispiel, teilweise beantworten, gleichwohl benötigt ein Nichtkenner der Videospiel-Serie eine Weile, um die Geschichte sowie das auf den ersten Blick sehr verwirrende Ende zu begreifen. Das liegt allerdings dank der Möglichkeit der Internetrecherche noch im Bereich des Machbaren. Abschließend ist zu sagen, dass „Silent Hill“ bis dato eine der besten, oder sogar die beste Videospiel-Adaption ist. Die Story weist zwar hier und da Längen auf und ist vielleicht nicht unbedingt für Leute geeignet, die die Spielvorlage nicht kennen – Fans hingegen kommen mit Sicherheit auf ihre Kosten, aber auch Kinogänger mit dem Hang zu Neuem werden nicht wirklich enttäuscht sein.

Fazit:


Ein visuell überzeugender Vertreter des modernen Horrorfilms, der sich auch in andere Genreregionen vorwagt und hieran zwar nicht durchweg scheitert, sich jedoch damit eventuell ein wenig viel Last auf die Schultern gelegt hat.
 

Bewertung[?]::

Userbewertung:

Autor:

Ralf

Eingetragen am:

17.05.2006

Aufgerufen:

37278 Mal

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Weitere Kritik:

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