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 | Shaun of the Dead |  | | |
Shaun of the Dead, 2004 | |
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| deutscher Start: | 2004 | | Herstellungsland: | Großbritannien | | Regie: | Edgar Wright ("Spaced [TV-Serie]") |
| Drehbuch: |
Simon Pegg, Edgar Wright |
| Darsteller: | Simon Pegg, Nick Frost, Kate Ashfield, Dylan Moran u.a. | | Verleih: | UIP | | Genre: | Horror/Komödie | | Länge: | 96 Minuten | | FSK:
| ab 16 Jahren |
| Website: | Link aufrufen | | Günstig DVD, Video, Buch oder Soundtrack zu "Shaun of the Dead" | 
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Inhalt:
Shaun (Simon Pegg) ist 29 Jahre alt und unglücklich. Tagsüber arbeitet er als Verkäufer in einem Londoner Elektronikgeschäft, die Abende verbringt er im "Winchester Pub". Seine Freundin Liz (Kate Ashfield), ebenfalls 29, ist auch frustiert - über Shauns Lethargie. Dann sind da noch Shauns WG-Genosse Ed (Nick Frost), ein Drogendealer, und sein Freund Pete (Peter Serafinowicz), ein ehemaliger Kommilitone.
Ihr aller Leben wird urplötzlich drastisch verändert, als sich in London eine unheimliche, tödliche Seuche ausbreitet, die Menschen als Zombies wiederauferstehen lässt. Da erwacht sogar Shaun aus seiner Lethargie... |
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| Kritik:
Oh je mit dieser Kritik finde ich sicherlich wenig, mir freundlich, gesinnte Leser, aber „Shaun of the Dead“ ist meiner Meinung nach ziemlich überbewertet. Eventuell liegt es daran, dass mir nicht wirklich alle Kult-„Zombie“-Filme bekannt sind oder gibt es zu viele Zuschauer mit flachen Humor? Vielleicht waren auch einfach meine Erwartungen zu hoch, aber ich kann diese britische Horrorparodie einfach nicht gut heißen. Mal davon abgesehen krankt das Drehbuch an der Unentschlossenheit, welche Filmgattung es denn nun verwenden will. Quasi ein schlingender roter Faden. Der Anfang beginnt ordentlich und baut den Nährboden auf, woran die Witze später zehren, bildet die Charakteren aus, soweit sie gebraucht werden, und gibt den erwarteten Startschuss für die Seuche. Selbst die Schnitte sind wirklich innovativ und lassen vorerst keine Langeweile aufkommen.
Und jetzt die Hände in die Höh` !
Doch ab „Winchester“ fragte ich mich, ist dass jetzt eine Komödie oder ein ernster Horrorfilm? Man wird regelmäßig ausgebremst und bekommt nicht die Chance sich auf Comedy einzustellen. Traurige Momente und die letzten Minuten sind da nicht wirklich hilfreicher. Regisseur und Drehbuchautor Edgar Wright vergreift sich völlig im Genre und konfrontiert den Zuschauer mit dramatischen Szenen. Wer soll denn da bitte noch lachen, wenn jemand sein Familienmitglied erschießen soll oder ein Gruppenmitglied die Gedärme herausgerissen bekommt? Nein, hier schreibt kein Weichei! Ich hab mich selbst bei Monthy Python schlapp gelacht, besonders bei „Der Sinn des Lebens“,und jeder weiß dass die Jungs keine zimperlichen Gags produziert haben, aber der Film mutiert zum Schluss in einen reinen Splatterfilm und der ernste Ton trägt nicht unbedingt zur Komik bei. Ach ja, wieso stand an der Kinokasse FSK 16? Sind die Herren blind? Unfähigkeit pur seitens der Behörden, aber man ist ja nichts mehr anderes von denen gewohnt.
Shaun (Simone Pegg) und seine Mannschaft räumen auf.
Die Witze setzen auf grundlegende Wissens in Punkto Splatter-Filme, aber für mich waren die meisten nicht wirklich überragend, vielleicht weil mir die alten Streifen nicht alle bekannt sind. Da ich aber nicht einfach so urteile, informierte ich mich ausgiebig über die Anspielungen und ehrlich gesagt, der Film würde dadurch kein Stück spaßiger ausfallen. Eher nur ein „Das kenn ich doch woher“-Schmunzeln hervorrufen. Die Situationskomik ist und bleibt dürftig. Wenigstens gibt es hier und da was zum grinsen, wenn Shaun (Simon Pegg) zum Beispiel verschiedene Pläne zur Flucht ausarbeitet oder effektive Mordwaffen (Schallplatten) ausgepackt werden. Jedoch richtig lachen konnte ich bei keinem der Gags, dafür sind sie einfach zu flach.
Ein Freund in allen Lebenslagen, mehr oder weniger. Rechts: Ed (Nick Frost)
Besonders gefallen hat mir Shaun, verkörpert von Simon Pegg und sein bester Freund Ed (Nick Frost), obwohl seine „coole“ Art irgendwann ausgereizt war. Shauns Gesicht amüsiert jedenfalls als Quelle für wortlose Aussagen. Das Gegenteil ist seine Mutter, ihre naive Art ist eher störend als witzig, und der hochnäsige David, gespielt von Dylan Moran, dessen kontraproduktiven Aussagen ich eh jede Minute erwartete.
Gut gelungen sind die Untoten selbst, sei es darstellerisch oder durch Ihre überzeugenden Masken. Auch die Effekte können sich sehen lassen. |
| | Fazit: „Shaun of the Dead“ ist für mich zwar unterhaltsam gewesen, aber keine überragende Komödie. Ich möchte das „mich“ extra betonen, denn jeder sollte dieses Werk für sich entdecken, vor allem die Anhänger der „Z“-Fraktion. |
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