title=
Filmfans online
HOME
NEWS
KINO
FILM
CHARTS
SERVICE
COMMUNITY
Celluloid Dreams
KONTAKT
 /TD>


Kritik suchen erweiterte Suche

0-9 A B C D E F G H I J K L M N O P Q R S T U V W X Y Z

Saw

 

Saw, 2004

 
Poster zu 'Saw' kaufen
deutscher Start:2005
Herstellungsland:USA
Regie:James Wan
Drehbuch: James Wan, Leigh Whannell
Darsteller:Tobin Bell, Cary Elwes, Danny Glover, Ken Leung u.a.
Verleih:

Kinowelt
Genre:

Krimi/Horror/Thriller
Länge:103 Minuten
FSK: ab 18 Jahren
Website:

Link aufrufen

Günstig DVD, Video, Buch oder Soundtrack zu "Saw"
DVD zu 'Saw' kaufen
Musik zu 'Saw' kaufen Musik zu 'Saw' kaufen Buch zu 'Saw' kaufen
 

Inhalt:


Zwei Männer erwachen in einer kargen Kellerzelle aus ihrer Ohnmacht, mit Ketten an gegenüber liegende Wände gefesselt. In der Mitte liegt eine übel zugerichtete Leiche. Nach und nach werden den beiden Fremden Hinweise zugespielt, die ihnen angeblich den Weg in die Freiheit oder einen elenden Tod weisen sollen. Aus diesem sparsamen Szenario entwickelt James Wan einen panischen Wettlauf mit der Zeit, dessen klaustrophobische Enge durch Rückblenden und einer parallelen Storyline über einen obsessiven Cop auf der Suche nach dem Jigsaw-Killer aufgebrochen wird.

Kritik:


Die Filmgattung Horror erlebt einen erneuten Aufschwung: nach dem französischen Filmhit "High Tension" folgt „Saw“ aus den Tiefen der kranken menschlichen Fantasie. Nicht wirklich neu, aber sensationell inszeniert, verwirklichten zwei bis dato unbekannte Personen ein perfides Spiel auf Zelluloid. Die Rede ist von Autor Leigh Whannell und Regisseur James Wan, der mit einer Fortsetzung 2005 uns hoffentlich weiterw grauenvolle Momente bescheren wird. „Saw“ revolutioniert nicht das Genre, aber nutzt im Gegensatz zur Konkurrenz gekonnt das Repertoire des Schreckens aus. Sicherlich sind hier und da Stilelemente kopiert worden, nur eben nicht ideenlos verwendet! Beispielsweise die beengende Situation eines „The Cube“ oder dreckige Sets aus David Finchers Meisterwerk „Sieben“. Alles findet sich eingebettet in einem packenden Skript wieder und das ist wahrlich wie eine Madroschka. Jede abgelaufene Minute enthüllt weitere Fakten über die Gefangenen, den Psychopathen „Jigsaw“ oder bereits vollzogene Taten.

Bild 1 zu Saw
Jigsaws Ideenreichtum kennt keine Grenzen.

Quälen ließen sich Leigh Whannell (Adam) und Cary Elwes (Dr. Lawrence Gordon) in einer, sanft gesagt, heruntergekommenen Toilette. Auch wenn Whannell im Film nicht direkt ein Glücksgriff gelingt (Insider!), war es ein guter Schachzug in dem Independent Streifen mitzuwirken. Sein Name ist jetzt nämlichen verdienterweise einigen Leuten ein Begriff. Eher schlecht schneidet dagegen „Hot Shot“-Star Cary Elwes ab. Totale Fehlbesetzung wäre zu hart gesagt, aber richtig überzeugend ist sein Schauspiel nicht, eher lieblos mimt er Dr. Lawrence Gordon. Von einem Akteur seines Formats und Erfahrungsschatzes hätte ich facettenreichere Emotionen erwartet, zumal sich die Geschichte hauptsächlich um ihn dreht. Danny Glover taucht ebenfalls wie Elwes endlich wieder mal aus der Versenkung Hollywoods auf und präsentiert sich dem Zuschauer als Detective David Tapp. Zwar eine Nebenrolle, dafür aber keinesfalls unbedeutend. Leider lässt sie wenig Raum für großartige Entfaltungen. Die zu Gesicht bekommene Performance vermag ich aber als gut zu bezeichnen.

Bild 2 zu Saw
Adam (Leigh Whannell) wäre lieber in seinem Bett aufgewacht.

„Saw“`s Ruf eilt ihm zurzeit voraus, enthält aber einen Fehler in Punkto Gore. Aufgetischt werden eigentlich weniger Gedärme oder Blutorgien, sondern ausschließlich Kopfkino. Das Drehbuch zerrt von den Perversionen der verschiedenen Spiele. Die Überwindung Schmerzen in Kauf zu nehmen, ein Mitmenschen auszuweiten, also allgemein gesagt Konflikte zu schaffen, die die eigene Moral mit dem starken Drang zu Überleben gegenüber stellen, machen den Film aus. Indirekt bewegen tut das Publikum, denke ich, eher zweitrangig das Problem der Opfer, sondern wie die eigene Reaktion in der Situation wäre. Die Antwort ist weitaus schockierender als die gezeigten Bilder.

Bild 3 zu Saw
Alltäglich, in dieser Situation eigentlich ein Geschenk Gottes: das Handy.

Davon abgesehen ist neben den brutalen Fallen die Erzählart ein unverzichtbarer Aspekt in „Saw“. Häppchenweise werden die Hintergründe und Motive über jede Figur serviert, mehrere Parallelen gezogen ohne ins schleudern zu geraten. Mag sein, dass alles ziemlich durchkonstruiert wirkt und man in der Realität nicht wirklich so minuziös planen kann, aber anders würde der Film nicht funktionieren. Wer sich darüber mokiert, verdirbt sich nur selbst den Spaß.
Als Gradwanderung ist Leigh Whannell und James Wans Weg hinsichtlich des Umgangs mit den Figuren zu bezeichnen. Wieso? Weil sie während der anderthalb Stunden den Hauptcharakteren langsam die Sympathie entziehen und „Jigsaw“ gar christliche Motive aufdrücken. Das Risiko, dass das Publikum den Bezug zu Adam und Lawrence verliert, ist hoch, lässt aber seltersamerweise auf der anderen Seite etwas Verständnis für den Psychopathen aufkeimen.

Bild 4 zu Saw
Die Chance zu überleben besteht, aber nur unter grauenhaften Bedingungen.

Der grüne Farbfilter in den einzelnen Quälaktionen ist ideal gewählt worden. Grün assoziiert Natur und der damit verbundenen Freiheit. Betrachtet man dann die Gegensätzliche Farbe Rot, also das Blut, entsteht eine wirklich kranke und klaustrophobische behaftete Szenerie. Die bizarre Fratze, welche statt des wahren Gesichts des Täters, an seine Stelle tritt, rundet das Ganze ab. Nettes Gimmick in Richtung Captain Spaulding aus „Haus der 1000 Leichen“.

Fazit:


Liebe Horror und Thriller-Fans, nutzt die Gunst der Stunde und schaut Euch dieses Werk* im Kino an.

*Ist um ca. 2 Minuten geschnitten wie die US-Kino-Version, ändert aber nichts am Härtegrad. Wer dennoch beim ersten Mal schauen alles sehen möchte, muss auf die deutsche DVD warten bzw. momentan auf die US-DVD zurückgreifen. (Quelle: Kinopla.net)
 

Bewertung[?]::

Userbewertung:

Autor:

Tamas

Eingetragen am:

06.02.2005

Aufgerufen:

301174 Mal

Diskutiere über "Saw" im Forum

Weitere Kritik:

keine vorhanden


Eine Vervielfältigung oder Verwendung unserer Kritiken in anderen elektronischen oder gedruckten Publikationen ist ohne unsere ausdrückliche Zustimmung nicht gestattet. Jegliche Zuwiderhandlung bringen wir ohne Wenn und Aber zur Anzeige!




SEITENSUCHE

Web auf CD (lokal)
Anzeigen:
UMFRAGE

Welcher Film aus Mai 2009 gefiel dir am besten?

Simons Geheimnis
17 Again
Der Womanizer
Last House on the Left
Der Junge im gestreiften Pyjama
Zwölf Runden
Nachts im Museum 2
Illuminati
A Boy
Public Enemy No. 1 - Todestrieb
WIR sind Papst!
Ichi - Die blinde Schwertkämpferin
Star Trek
My bloody Valentine 3D
anderer Film

Ergebnis
Archiv
Umfrage vorschlagen
NEWSLETTER
Immer auf den neuesten Stand mit CD...

E-Mailadresse:
eintragen
austragen

VOTE FOR US
MovieNation.de - One Passion, One Nation! - Topliste

zum Seitenanfang
| • Hinweise zum Datenschutz | • Nutzungsbedingungen | • © 2003-2009 Celluloid-Dreams.de |
Sitemap 1 2 3 4
Blu-ray Filme Filmering.at Cineclub.de Bollywoodsbest.de Bolly-wood.de Filmfacts.de Movie-Infos.de Regiecut.de DVD Beilagen DVDimHeft.de