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 | Robots |  | | |
Robots, 2005 | |
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| deutscher Start: | 2005 | | Herstellungsland: | USA | | Regie: | Chris Wedge ("Ice Age") |
| Drehbuch: |
Lowell Ganz, Babaloo Mandel |
| Darsteller: | Michael Herbig (Stimme), Sarah Connor (Stimme), Oliver Kalkofe (Stimme) u.a. | | Verleih: | 20th Century Fox | | Genre: | Animation/Familienfilm/Fantasie/Komödie/Sci-Fi | | Länge: | 91 Minuten | | FSK:
| ab 0 Jahren |
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Inhalt:
Rodney Copperbottom (Philipp Moog/Ewan McGregor), jugendlicher Roboter und Sohn eines Tellerwäschers, will Erfinder werden. Nach einem ermutigenden Werbespot des „größten Roboters“ Bigweld (Wolfgang Völz/Mel Brooks) entschließt er sich in Richtung Hauptstadt Robot City aufzubrechen, um seinen Traum zu verwirklichen. Die Ernüchterung folgt auf den Fuss, Bigweld wurde von seinem arroganten Stellvertreter Ratchet (Oliver Kalkofe/Greg Kinnear), der die Welt von „überflüssigem„ Altmetall befreien will, abgesägt, und so wird Rodney von Türsteher-Kasper Tim (Ben) nur veralbert, aber nicht zu seinem Idol vorgelassen.
Zumindest oberflächlich eine glänzende Stadt – das bombastische Robot City.
So eröffnet Rodney zunächst eine Roboterwerkstatt für Arme, in der die Altmodelle vor der Schrottpresse bewahrt werden um sich dann mit seinen Freunden Fender (Michael Herbig/Robin Williams), einem körperteilverlierenden Loser, Cappy (Sarah Connor/Halle Berry), hinter der sowohl Rodney als auch Ratchet her sind, und Piper, Fenders aufgeweckte kleine Schwester, aufzumachen, den Bösewicht und seine hinterhältige Mutter (Hans Werner Olm/Jim Broadbent) zu bezwingen. |
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| Kritik:
„Von den Machern von Ice Age“ steht als Werbespruch auf den Filmplakaten. Dieser hat wohl eher eine abschreckende Wirkung auf den potentiellen Besucher, als dass er ihn in den Kinosaal zieht. Die Geschichte um ein wolliges Mammut, einen Tiger mit Säbelzähnen und ein Faultier, die in grauer Vorzeit angesiedelt war, musste mit einer oberflächlichen Moral und eindimensionalen Slapstick-Einlagen auskommen, und kam so nicht über das Niveau einfachster Unterhaltung, die einen gerade so vor dem Einschlafen bewahrte, hinaus. Hinzu kam eine zu übertriebene Synchronisation, allen voran konnte sich Otto Walkes nicht zurückhalten, die dem Film die letzten Sympathien raubte. Aber es gibt sie wirklich: Menschen, die aus Fehlern lernen und sich weiter entwickeln. Einer der wenigen ist Regisseur Chris Wedge, der sich über seinen neuen Film „Robots“ mehr Gedanken gemacht zu haben scheint. Der Humor ist nicht mehr nur in der physischen Einwirkung auf die Figuren, sondern auch innerhalb der Charaktere selbst angelegt, die einfache Moral angenehmer, aber trotzdem tiefgehender, Gesellschafts- und Zivilisationskritik gewichen.
Gerade angekommen und schon eine Menge Fragen – unser Held Rodney.
Schon die Anfangssequenz, in der uns die Kindheit des Helden Rooney näher gebracht wird, überzeugt mit mehr kreativen Einfällen, als der Vorgänger sie in neunzig Minuten hatte. So erfahren wir, dass man Roboterbabys erst macht, nachdem man sie bekommen hat und dass das Abtragen von Teilen älterer Geschwister sich bei Robotern nicht nur auf Kleidung beschränkt. Und die Ideen werden auch später nicht weniger: Die Maschinen müssen, übertriebener Terrorangst sein dank, durch den Metalldetektor und bedenkt man, welche Flüssigkeit statt Blut in den Eisenkörpern fließt, bekommt der Aufruf zum „Ölbad“ eine ganz andere Bedeutung. Seinen Höhepunkt findet die Geschichte in einem ausufernden Showdown in einer Schrottverwertungsanlage, der an eine Mischung aus dem „A-Team“, der „Herr der Ringe“-Triologie und einem Britney Spears-Video erinnert.
Kapitaler Fehlschlag – Fender versucht Star-Pläne zu verkaufen.
Animierte Filme lassen sich in drei Gruppen einteilen, es gibt zitierende („Die Unglaublichen“), moralische („Das große Krabbeln“) und kritisierende („Der Gigant aus dem All“). „Robots“ ist eindeutig der dritten Kategorie zuzuordnen. Ändert Oberbösewicht Ratchet das Firmenmotto „Jeder kann scheinen, egal woraus er gemacht ist“ in „Warum Dir treu sein, Du kannst schon heute neu sein“, ist das sowohl eine Anspielung auf den Jugendwahn als auch auf den unreflektierten Konsum von Markenartikeln. Altmodelle, für die keine Ersatzteile mehr hergestellt werden, werden von riesigen staubsaugerähnlichen Fahrzeugen „deportiert“ und die armen Roboter am Rande der Gesellschaft sind zum Metallkannibalismus gezwungen.
Tyrann Ratchet (Oliver Kalkofe/Greg Kinnear)
Auch die Zuschauer, die sich einfach nur von der einen oder anderen Action-Szene berieseln lassen wollen, kommen nicht zu kurz. Vor allem die öffentlichen Verkehrsmittel in Robot City, die einer sehr großen Murmelbahn, die jeden Kinderzimmer-Architekten vor Neid erblassen lassen würde, gleichen, sorgen für einen erhöhten Herzschlag. Einzige Schwäche: Zum Ende hin wird die Action sehr repetitiv, im Gegensatz zu den Autoren von „Die Unglaublichen“ schaffen es die „Robots“-Macher nicht, sich für jede Szene etwas komplett neues auszudenken. |
| | Fazit: Klare Verbesserung gegenüber dem Erstlingswerk der Fox-Animationsabteilung „Ice Age“, trotzdem ist es noch ein weiter Weg bis hin zu den Meisterwerken der Pixar-Studios. |
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