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Riddick - Chroniken eines Kriegers

 

The Chronicles of Riddick, 2004

 
Poster zu 'Riddick - Chroniken eines Kriegers' kaufen
deutscher Start:2004
Herstellungsland:USA
Regie:David Twohy („Pitch Black: Planet der Finsternis“)
Drehbuch: David Twohy
Darsteller:Vin Diesel, Colm Feore, Thandie Newton, Judi Dench, Karl Urban u.a.
Verleih:

Universal Pictures
Genre:

Action/Sci-Fi
Länge:115 Minuten
FSK: ab 12 Jahren
Website:

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Inhalt:


Die Geschichte ist rund 5 Jahre nach den Geschehnissen von „Pitch Black“ angesiedelt und das Universum hat ein gewaltiges Problem, denn die übermächtige Rasse der Nekromonger überrollt unaufhaltsam einen Planeten nach dem anderen und dezimiert oder assimiliert dessen gesamte Bevölkerung. Der machtbesessne Ober-Nekromonger, Lord Marshal (Colm Feore), führt einen unerbittlichen Krieg gegen alles, das sich ihm und seiner selbstherrlichen Religion entgegenstellt.

Bild 1 zu Riddick - Chroniken eines Kriegers
Richard B. Riddick (Vin Diesel) hat den Durchblick.

Hilfe sucht man da natürlich bei einem einzigen Mann: dem Outlaw Richard B. Riddick (Vin Diesel). Dieser hat sich eigentlich zurückgezogen und wird unfreiwillig in das Geschehen miteinbezogen, da Aereon (Judi Dench) die Kundschafterin einer hochentwickelten Rasse prophezeit hat, dass lediglich ein Furianer den despotischen Anführer der Nekromonger besiegen kann...

Kritik:


Vier Jahre nach dem Überraschungshit „Pitch Black“ kommt nun das langersehnte Sequel in die Kinos, um wie im Vorfeld oft angedeutet, die Geschichte des Anti-Helden Riddick, dem letzten lebenden Furianer, näher zu beleuchten. Regisseur und Drehbuchautor David T. Twohy nutzte das vervierfachte Budget (100 Mio. Dollar) jedoch nicht um das vom Vorgänger bewährte, düstere Sci-Fi-Thriller-Ambiente fortzuführen oder dessen Charaktere herauszuformen, sondern inszenierte ein CGI/Action Spektakel, welches mit dem eigentlichen „Pitch Black“ Konzept wenig gemein hat. Der unbeugsame Killer mutiert in „Riddick - Chroniken eines Kriegers“ zur unpassenden letzten Hoffnung der Menschheit und hat von seinem unbarmherzigen Charme daher etwas eingebüsst. Vin Diesel spielt seine Rolle als Riddick allerdings nach wie vor gut und wirft ständig mit coolen, actionfilmüblichen Einzeilern um sich, welche den Kinobesucher zumindest Schmunzeln lassen.

Bild 2 zu Riddick - Chroniken eines Kriegers
Mit Nekromongern sollten man es sich nicht verscherzen.

Die restlichen Darsteller agieren in ihren Rollen weniger überzeugend, was hauptsächlich daran liegt, dass deren Charaktere schlecht ausgearbeitet sind oder teilweise gar als Überflüssig bezeichnet werden könnten, da sie die Handlung selten oder gar nicht vorantreiben. Die laszive, intrigante Ehefrau des Heerführers Vaako (Karl Urban) weckt beinahe das Gefühl, dass sie mehr der Anziehung männlicher Kinobesucher dienen soll als dem eigentlichen Storyverlauf. Die Dekolletees von Thandie Newton (Dame Vaako) sind, nebenbei bemerkt, äußerst sehenswert. Die Spezialfähigkeit Riddicks, das Sehen in der Dunkelheit, wurde als tragendes Element beinahe gänzlich abgeschafft und so vermöbelt er seine Gegner ausschließlich bei Tageslicht. Nur einmal macht er noch von seinen übernatürlichen Äuglein richtig Gebrauch, jedoch wurde gerade diese Szene ungeschickt verfilmt bzw. verschnitten. Die Kameraführung ist trotz einiger Patzer größtenteils hervorragend. Die CGI Welt ist traumhaft animiert, herausragend schön sind die Set-Designs und die Kostüme, welche die Fotogenität auf ein hohes Level heben und atmosphärisch an Vorzeigefilme wie „Dune“ oder „Star Wars“ heranreichen. Die Score ist Sience Fiction-typisch und rieselt unterhaltsam im Hintergrund, ohne zu stören oder die Ereignisse zu überflügeln.

Bild 3 zu Riddick - Chroniken eines Kriegers
Riddick (Vin Diesel) wie wir ihn kennen und lieben...Cool!

Das offensichtliche Problem von „Riddick - Chroniken eines Kriegers“ besteht in der monotonen, gefühlslosen Erzählweise, dabei wäre die Storyidee grundsätzlich interessant ausgefallen. Die Handlung weißt erhebliche Mankos auf, so ist der Plot zu banal gestrickt und auch unnötige Logikfehler vermiesen einem die Glaubwürdigkeit, kleines Beispiel: Auf dem Hochsicherheitsgefängnisplaneten Crematoria klettert das Thermometer bei Sonneneinwirkung auf 700 Grad Celsius und man wird augenblicklich eingeäschert, stellt man sich jedoch in den Schatten, ist die Hitze erträglich und mit ein paar Spritzern Wasser kann man sich sogar wie Tarzan durch die Sonnenstrahlung schwingen... .

Bild 4 zu Riddick - Chroniken eines Kriegers
Kyra (Alexa Davalos) gehört insgeheim sein Herz.

Es ist einfach ärgerlich, wenn aufgrund der Actionorgie auf allerlei essentielle Sci-Fi-Elemente (ausgeprägte Charaktere, unerwartete Wendungen, etc.) verzichtet wird. Außerdem negativ aufgefallen ist mir persönlich die absichtlich heruntergeschraubte Altersfreigabe (von 16 auf 12), heutzutage aus marktwirtschaftlicher Sicht bei solch großen Kinoproduktionen üblich, aber dennoch eine traurige Tendenz welche auch hier Einzug erhielt. Das abrupte Ende lässt zumindest reichlich Spielraum für den dritten Teil der Trilogie und gibt David T. Twohy hoffentlich die Chance aus Riddick doch noch einen echten Anti-Helden zu machen und uns endlich ausführlicher über die ominöse Figur aufzuklären.

Fazit:


"Riddick - Chroniken eines Kriegers" verlässt den Pfad des in „Pitch Black“ eingeschlagenen erfolgreichen, düsteren Sci-Fi-Thrillers und präsentiert sich als unausgereifter Sci-Fi/Action Blockbuster, dem es an ausgefeilter Handlung und überraschenden Wendungen mangelt. Die gelungene Visualität rettet den Film dennoch aus dem Wertungstief. Fans des Vorgängers werden sicherlich etwas enttäuscht sein, jedoch wird man über die knapp zwei Stunden ausreichend mit Vin Diesel-Actionkost versorgt.
 

Bewertung[?]::

Userbewertung:

Autor:

Mr. Blonde

Eingetragen am:

01.09.2004

Aufgerufen:

30927 Mal

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