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Pulse - Du bist tot bevor Du stirbst

 

Pulse, 2006

 
Poster zu 'Pulse - Du bist tot bevor Du stirbst' kaufen
deutscher Start:2006
Herstellungsland:USA
Regie:Jim Sonzero ("War of the Angels")
Drehbuch: Ray Wright, Kiyoshi Kurosawa, Wes Craven
Darsteller:Kristen Bell, Ian Somerhalder, Christina Milian u.a.
Verleih:

Kinowelt
Genre:

Horror/Mystery/Thriller
Länge:88 Minuten
FSK: ab 16 Jahren
Website:

Link nicht vorhanden

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Inhalt:


Die Psychologiestudentin Mattie (Kristen Bell) ist verwirrt über ihren Freund Josh (Jonathan Tucker), da dieser ein zunehmend seltsames Verhalten an den Tag legt. Er scheint sich immer mehr zurück zuziehen, wirkt paranoid und depressiv. Niemals hätte sie ihm zugetraut sich zu erhängen, doch genau das tut er in ihrem Beisein. Mattie gibt sich die Schuld an Joshs Tod, da sie typische Suizidanzeichen nicht erkennen konnte und sucht Trost bei ihren Freunden Isabell (Christina Milian) und Stone (Rick Gonzalez).

Bild 1 zu Pulse - Du bist tot bevor Du stirbst
Diese Jungs sind nicht für Späße zu haben.

Trotz Joshs seltsamen Verhaltens, kann Mattie nicht so wirklich glauben, dass da alles mit rechten Dingen zu gegangen ist. Während sie Nachforschungen betreibt, scheint die Selbstmordrate in ihrer Umgebung gen Himmel zu schnellen. Zu stören scheint das allerdings niemanden, viel mehr wirken die meisten Menschen ziemlich lustlos. Da ist eindeutig was im Busch! Gemeinsam mit dem Computerfreak und 3-Tage-Bart Dexter (Ian Somerhalder) macht Mattie eine grauenvolle Entdeckung. Geister aus einer Zwischenwelt, die durch einen Computervirus in die Realität eindringen können, saugen den Menschen die Lebensenergie aus.

Kritik:


Immer noch nichts Neues im Westen. Wie könnte es anders sein, als das „Pulse“ ein Remake darstellt. Trotz abermaligem Scheitern an japanischen Filmstoffen zum aufpolieren, versuchen die Amerikaner sich erneut an einem asiatischen Schocker. Gore Verbinskis „Ring“ war zugegebener Maßen ein kleines Meisterwerk. Mit „Der Fluch - The Grudge“ oder „Dark Water - Dunkle Wasser“ folgte allerdings bestenfalls noch Durchschnittsware. Nun soll also „Kairo“ an die Reihe kommen, dem man zur Vollständigkeit der Rundumehrneuerung auch gleich den stylischen Titel „Pulse“ aufgedrückt hat. Das Drehbuch fabrizierte Ray Wright mit Unterstützung von niemand geringerem als Wes Craven und als Regisseur wurde Jim Sonzero engagiert der wohl mal ein paar Musikvideoclips gedreht haben soll, wobei dass ja scheinbar jeder zweite Amerikaner schon mal gemacht hat. Das Ergebnis ist wahrlich ein kleines Desaster und bildet derzeit den absoluten Tiefpunkt der japanischen Remakewelle. „ „Pulse“ behandelt den Widerspruch unserer heutigen Kommunikationstechnologie. Eigentlich soll sie uns zusammenbringen und doch sorgt sie bei den Menschen oft für Entfremdung...Sie verändert uns. Wir verlieren unsere Menschlichkeit und isolieren uns voneinander“, sagt Regieneuling Sonzero. Ist das ein Witz? Davon kann nun wirklich nicht die Rede sein. Entweder der Guteste war beim Dreh seines eigenen Films nicht anwesend oder dieser Unsinn ist eine kläglich Ausrede, um seinem Streifen einen höheren Zweck zu verleihen. In Wirklichkeit ist „Pulse“ Non-Sense pur. Er funktioniert wie die meisten anderen Horrorstreifen auch, hält sich durchgängig an formale Vorlagen und ist einzig und allein gemacht, um seine Zuschauer etwas aufzuwühlen und ein bisschen Holterdiepolter zu verbreiten. Allein der Gedanke diesen Quatsch mit ernsthafter Sozialkritik in Verbindung zu setzen verdient Spott und Hohn.

Bild 2 zu Pulse - Du bist tot bevor Du stirbst
Ein süßes Pärchen: Kristen Bell und Ian Somerhalder.

Doch die Grundidee und die gradlinige Führung der eigentlichen Handlung an sich, hätte halbwegs genügt, um einen vergnüglichen Kinoabend zu garantieren. Die formale Teilung in 2 verschiedene Abschnitte mit nahtlosem Übergang kann sich durchaus sehen lassen. Die erste Hälfte des Films erweißt sich als annehmbarer „Ring“-Abklatsch. Mysteriöse Ereignisse häufen sich, die Hauptdarsteller forschen nach und kommen einem üblen Geheimnis auf die Spur, womit die Einleitung zum zweiten Abschnitt geschaffen ist und der Zuschauer bereits mit ausreichend Denkstoff konfrontiert gewesen wäre. Dann folgt ein schickes Weltuntergangsszenario, dass mit Allerlei Schockmomenten, Action und Tempo ideal umgesetzt gewesen wäre. Doch leider macht das ärmliche Drehbuch diesen guten Ansätzen einen Strich durch die Rechnung. Jenes macht sich mit Kleinigkeiten so ziemlich alles kaputt und bewegt sich oftmals in dermaßen hanebüchenen und unnachvollziehbaren Bahnen, dass „Pulse“ einen Großteil seines Unterhaltungsfaktors einbüßen muss. So rennen die in Panik versetzten Charaktere immer genau dorthin, wo die Geister gerade mit sonst was rappeln, damit sie auch ja rechtzeitig zum Opfer fallen. Im späteren Verlauf sparen sich die Gespenster diesen Suizidkram und lassen ihre Opfer einfach gleich zu Asche zerfallen. Warum? Das ist halt so. Des Weiteren versäumt es das Skript Antworten zu geben, wo sie einfach nötig gewesen wären. Welchen Unfug treiben die Geister eigentlich mit der abgesaugten Energie? Wie kommen die Protagonisten darauf, dass rotes Klebeband die Viecher abhalten könnte? Keine Ahnung! Last but not least ist „Pulse“ viel zu oft sehr vorhersehbar, womit die Schocks nur selten funktionieren und der Film auch sonst keine netten Überraschungen für sein Publikum parat hat. Wes Craven zeigt sich von seiner schlechtesten Seite.

Bild 3 zu Pulse - Du bist tot bevor Du stirbst
Optisch hat Sonzero einiges auf dem Kasten.

Doch auch beim Regisseur Sonzero gelangt man zu dem Urteil: Der soll lieber bei seinen Musikvideos bleiben. Offensichtlich ist ihm das Handbuch für Spannungsaufbau innerhalb der Szenen abhanden gekommen und musste somit auf die stupidesten Mittel zurückgreifen. Da huschen Schatten hinter Glaswänden vorbei, erscheinen seltsame Fratzen in Rückspiegeln und Gegenstände fliegen umher. Das ist nicht nur altbekannt sondern auch ziemlich öde. Um den subtilen Spannungsaufbau des Originals hüllen wir jetzt einfach mal ganz dezent den Mantel des Schweigens; wir wollen Jimmy ja nicht noch mehr unnötig blamieren. Zu Gute halten muss man Jimmy-boy allerdings, dass er bei seinen Videoclipdrehs einiges gelernt hat. Er schafft es seinen Film in hübsch-düstere und unglaublich anmutige Bilder zu hüllen, die ihres Gleichen suchen. „Pulse“ könnte als ein überlanges Nu-metal-video durchgehen. Ein paar nettgetrickste CGI-effekte sorgen dafür, dass der Wannabe-Schocker mehr als erträglich ist, solange man den Ton abgestellt hat. So ist der Streifen wenigstens optisch ein Schmankerl.

Bild 4 zu Pulse - Du bist tot bevor Du stirbst
Nach „Be Cool“ ist „Pulse“ ihr fünfter Film: Chistina Milian.

Das Ensemble setzt sich zusammen aus arbeitslosen Seriendarstellern und erfolglosen Popstars. Kristen Bell ist Veronica Mars und Ian Somerhalder biss in der ersten Staffel der grandiosen LOST-Serie ins Gras. Wann hatte Christina Milian ihren letzten Hit? Hatte sie überhaupt schon mal einen? Egal. Kristen Bell spielt sich einen Wolf und kommt durch und durch sympathisch rüber und ist auch hübsch anzuschauen, wobei es auch für sie längst zu spät ist den Karren aus dem Dreck zu ziehen. Ian Somerhalder scheint nur anwesend zu sein, um gut auszusehen und auch die weiblichen Zuschauer für den Film zu gewinnen. Den restlichen Protagonisten steht das Wort „Opfer“ mit dicken, fetten Buchstaben auf die Stirn geschrieben, von diesen darf also nicht allzu viel erwartet werden. Jonathan Tucker („Hostage - Entführt“, „The Deep end“, „Michael Bay`s Texas Chainsaw Massacre“) ist wohl der einzige Cast-Angehörige, der bereits gekonnt Hollywooderfahrungen sammeln konnte. Allerdings springt er hier viel zu früh über den Jordan und scheint nur eine Art Gaststar darzustellen. Ähnlich verhält es sich auch mit dem Publikum. Speziell die erste Hälfte von „Pulse“ ist viel zu öde und einfallslos, als dass der Zuschauer nicht frühzeitig den Löffel abgeben würde. Nur schicke Bilder machen noch lange keinen guten Film.

Fazit:


Eine fast schon geniale Optik und eine ambitionierte Hauptdarstellerin reichen nicht aus, wenn der Rest des Films langweilig, wenn nicht sogar nervtötend daher kommt.
 

Bewertung[?]::

Userbewertung:

Autor:

Kevin

Eingetragen am:

11.11.2006

Aufgerufen:

11442 Mal

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