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Pirates of the Caribbean - Fluch der Karibik 2

 

Pirates of the Caribbean 2 - Dead Man`s Chest, 2006

 
Poster zu 'Pirates of the Caribbean - Fluch der Karibik 2' kaufen
deutscher Start:2006
Herstellungsland:USA
Regie:Gore Verbinski ("The Weather Man")
Drehbuch: Ted Elliott, Terry Rossio, Stuart Beattie, Jay Wolpert
Darsteller:Johnny Depp, Orlando Bloom, Keira Knightley
Verleih:

Buena Vista
Genre:

Abenteuer/Action/Fantasie/Komödie
Länge:150 Minuten
FSK: ab 12 Jahren
Website:

Link nicht vorhanden

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Inhalt:


Um seine Verlobte Elizabeth Swann (Keira Knightley, „Domino“, „The Jacket“) und sich selbst vor dem sicheren Strick zu bewahren, muss Will Turner (Orlando Bloom, „Königreich der Himmel“, „Troja“) unbedingt den magischen Kompass des Piratenkapitäns Jack Sparrow (Johnny Depp, „Charlie und die Schokoladenfabrik“, „Irgendwann in Mexiko“) besorgen – nur so kann er sich den zwielichtigen Lord Beckett (Tom Hollander, „Stolz und Vorurteil“) vom sprichwörtlichen Hals halten.

Bild 1 zu Pirates of the Caribbean - Fluch der Karibik 2
Nicht alle freuen sich über die Rückkehr des Black-Pearl-Kapitäns Jack Sparrow.

Jack hat jedoch seine ganz eigenen Probleme: Einst hatte er mit dem untoten Piraten Davy Jones (Bill Nighy, „Tatsächlich…Liebe“, „Underworld“) einen Pakt geschlossen – um dreizehn Jahre Kapitän der Black Pearl sein zu dürfen, muss er nun hundert Jahre auf dem Geisterschiff „Der fliegende Holländer“ schuften. Aber Jack wäre nicht Jack, wenn er sich seinem Schicksal einfach so ohne Gegenwehr ergeben würde. So hat er sich vor Jones, der nur einmal alle zehn Jahre an Land gehen darf, auf einer Insel voller Kannibalen in „Sicherheit“ gebracht. Glück: Die Kannibalen halten Jack für einen Gott. Pech: Es ist Teil der Kannibalen-Religion, ihre Götter genüsslich zu verspeisen...

Kritik:


Selten war eine Verfilmung ihrer Vorlage so treu wie Gore Verbinskis 2003-Box-Office-Hit „Fluch der Karibik“: Basierend auf der gleichnamigen Attraktion aus den Disney-Themeparks lieferte auch die Kinoumsetzung einen mehr als wilden Abenteuer-Fantasy-Ritt vor exotischer Kulisse – und konnte sich zusätzlich auch noch mit einem unschlagbaren Auftritt Johnny Depps, der dem Piratengenre mit seiner Mischung aus Saufbold und Drag Queen frischen Wind einhauchte, in das Gedächtnis der Zuschauer einbrennen. Die erste Fortsetzung „Pirates of the Caribbean: Fluch der Karibik 2“, die zweite folgt im Mai 2007, ändert an diesem Erfolgsrezept aber auch wirklich rein gar nichts – so schließt der Film zwar nahtlos an das Original an und Sparrow-Fans werden auch zweifelsfrei wieder voll auf ihre Kosten kommen, ein wenig mehr Mut zu neuen Ideen und damit mehr Abwechslung hätte aber auch nicht geschadet.

Bild 2 zu Pirates of the Caribbean - Fluch der Karibik 2
Ein tintenfischiger Bösewicht: Davy Jones auf seinem Fliegenden Holländer.

„Fluch der Karibik“ hat seinen Erfolg eigentlich nur dem taumelnden Johnny Depp zu verdanken – eine weit verbreitete These, die eigentlich nur von Orlando-Bloom-Fanclubs oder Keira-Knightley-Fanatikern ernsthaft bestritten wird. Aber so wichtig der schunkelnde Gang an der Kinokasse auch sein mag, ganz so einfach ist es dann freilich doch nicht. Vielmehr ist es erst der Kontrast zwischen Depp auf der einen und dem Duo Bloom/Knightley auf der anderen Seite, der den Humor und sie Spannung ausmacht. Dabei sind es nicht nur die unterschiedlichen Rollen – zwielichtiger, egoistischer Pirat gegen grundehrlichen Sunnyboy und leicht zickige Schönheit – sondern auch die gegensätzliche Herangehensweise der Schauspieler. Es ist kein Zufall, dass vorab Gerüchte kursierten, dass die Produzenten Depp beinahe gefeuert hätten, weil sie sein „zu schwules“ Spiel nicht verstanden. Währen Bloom/Knightley ihre Arbeit an dem Projekt absolut ernst nehmen und mit aller Kraft gegen das überdrehte Skript anzuspielen versuchen, benutzt Depp den Film vielmehr, um sich ohne jegliche Grenzen schauspielerisch auszutoben. Dieser Konflikt ist im Endeffekt wohl noch ergiebiger als es die Streitereien zwischen den Figuren im Film überhaupt sein könnten.

Bild 3 zu Pirates of the Caribbean - Fluch der Karibik 2
Ein schönes Paar: Will Turner und seine schlagfertige Verlobte Elizabeth Swann.

Was den Rummel-Faktor angeht, scheint „Fluch der Karibik 2“ noch mehr als das Original auf absolutes Over-the-Top „King Kong“-Niveau getrimmt. Egal ob unsere Helden in Knochenkugeln oder gleich einem riesigen Mühlenrad steile Abhänge herunterrollen – wenn die Action-Maschinerie erst einmal in Gang kommt, dann steht auch gleich das ganz rasante Achterbahn-Spritztour-Programm ins Haus. Auch wenn Gore Verbinski hier nur wenig einfällt, um diese abwechslungsreichen Szenen auch inszenatorisch noch zusätzlich zu unterstützen, entwickeln sie auch einfach schon durch die abstrusen „Versuchsanordnungen“ ein solch übertriebenes Tempo, dass sich stets ausreichend Kintopp-Qualitäten entdecken lassen. Dass dabei nicht nur Piraten, sondern auch noch Kannibalen, eine Voodoo-Hexe und ein gigantischer Riesenkraken die exotischen Kulissen bevölkern, macht den Film zwar nicht per se besser, bereitet aber den Boden für noch mehr zusätzliche Schauwerte, an denen es so nun auf gar keinen Fall mehr mangelt.

Bild 4 zu Pirates of the Caribbean - Fluch der Karibik 2
Der Riesenkrake wurde Jack von Geisterkapitän Davy Jones auf den Hals gehetzt.

Trotz all der unterhaltsamen Jahrmarktsattraktionen hat „Fluch der Karibik 2“ dennoch dramaturgische Schwächen, die sich vor allem aus seiner Stellung als Mittelteil einer Trilogie ergeben. Zunächst einmal braucht der Film zu lange, um die wichtigsten Handlungsstränge und damit die Hauptcharaktere nach dem als endgültiges Ende geplanten Ausgang des ersten Teils wieder zusammen zu bringen. Und im weiteren Verlauf hat man dann immer wieder das Gefühl, dass die eigentlich simple Geschichte durch zu viele unnötige Informationen auf epochale „Herr der Ringe“-Ausmaße künstlich aufgeplustert werden sollte. Außerdem scheinen die meisten der sehr zahlreichen Story-Twists im Endeffekt nur den Sinn zu haben, auf Richtung des überraschenden Cliffhangers, der die Spannung auf „Pirates of the Caribbean 3“ weiter anheizen soll, zuzusteuern. So muss man „Fluch der Karibik 2“ stets als Übergangs-Film akzeptieren, weil er für sich allein stehend weit weniger gut funktionieren würde.

Fazit:


Auch wenn „Pirates of the Caribbean: Fluch der Karibik 2” eigentlich nur ein überlanger Trailer für den dritten Teil geworden ist, reicht die Erfolgsmischung aus Action und Humor vor exotischen Kulissen trotz Überlänge noch immer allemal aus, um dem Publikum einen unterhaltsamen Popcorn-Kinoabend zu bescheren.
 

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Userbewertung:

Autor:

Christoph

Eingetragen am:

06.07.2006

Aufgerufen:

71486 Mal

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