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 | Pirates of the Caribbean - Am Ende der Welt |  | | |
Pirates of the Caribbean - At Worlds end, 2007 | |
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| deutscher Start: | 2007 | | Herstellungsland: | USA | | Regie: | Gore Verbinski ("The Weather Man") |
| Drehbuch: |
Ted Elliott, Terry Rossio, Stuart Beattie, Jay Wolpert |
| Darsteller: | Johnny Depp, Orlando Bloom, Keira Knightley u.a. | | Verleih: | Buena Vista International | | Genre: | Abenteuer/Action/Komödie/Fantasie | | Länge: | 169 Minuten | | FSK:
| ab 12 Jahren |
| Website: | Link nicht vorhanden | | Günstig DVD, Video, Buch oder Soundtrack zu "Pirates of the Caribbean - Am Ende der Welt" | 
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Inhalt:
Will (Orlando Bloom) und Elizabeth (Keira Knightley) haben sich, um Jack Sparrow (Johnny Depp) zu retten, mit dem tot geglaubten Captain Barbossa (Geoffrey Rush) verbündet. Währenddessen treibt Davy Jones (Bill Nighy) mit seinem Geisterschiff "Flying Dutchman” sein Unwesen. Zusammen mit Lord Beckett will er die Weltmeere in seine Gewalt bringen und sämtliche Piraten auslöschen. Es gibt nur einen Weg, Davy und Beckett zu stoppen: Jack und Barbossa müssen eine Allianz mit den verbliebenen Piratenführern aus allen Ecken der Welt schmieden ... |
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| Kritik:
„Fluch der Karibik“ verursachte bei seinem Kinostart einen, der für mich wohl größten und zugleich unverständlichsten Hypes, die ich bis dahin bei einem Film dieser Art erlebt hatte.Von einigen Kritikern gelobt und umjubelt, war der Film eine, mit Ausnahme von Johnny Depps schrulligem Charakter und ein paar nett gemachten - aber zu harmlosen - „Zombie“ Szenen war der Film für mich eine große Enttäuschung. Der Rest war austauschbar und voller lückenfüllender Stellen. Viel lieber wäre mir da eine Verfilmung der Videospiel-Reihe "Monkey Island" gewesen. Die Spielreihe hat eingefleischte Fans, die wissen das „Monkey Island“ von allem, was „Fluch der Karibik“ ausgemacht hat, einiges mehr zu bieten hat: Schrullige, tollpatschige Charaktere, geniale Dialoge und auch nahm sich das Ganze nie wirklich ernst. Wenn man sich dann die Tatsache vor Augen führt, das die Grundlage der „Fluch der Karibik“ Reihe eine Themenparkattraktion ist, kann man sich fast schon denken, dass der Film im Endeffekt nur ein knapp zweistündiges, millionenschweres Werbefilmchen ist. Teil 2 konnte da wesentlich mehr punkten. Immer noch Popcorn Kino pur, aber so bombastisch aufgemacht, dass es in diesem Fall nicht weiter störte. Action am laufenden Band, einige genial witzige Stellen mit Jack Sparrow, eine für Disney Filme ungewohnte Düsternis und ein sehr offenes Ende, versprachen ein grandioses Finale.
Barbossa (Geoffrey Rush), Keira Knightley (Elizabeth Swann), Jack Sparrow (Johnny Depp) Die Einführung in den dritten Teil der Piraten-Trilogie ist für Disneys Verhältnisse sehr radikal gehalten. Man wird Zeuge einer Massenhinrichtung, in welcher sogar ein Kind ums Leben kommt. Für die eigentliche Zielgruppe viel zu brutal, eine Altersfreigabe ab 16 wäre für mich hierdurch schon gerechtfertigt gewesen. Es folgt eine gut gemachte Actionsequenz, in deren Anschluss die Frage geklärt wird, die meisten Kinobesucher vermutlich das ganze letzte Jahr über beschäftigt hat. Wie Jack Sparrow aber nun aus dem Jenseits entkommt, will der Autor der Kritik um die Spannung aufrecht zu erhalten, an dieser Stelle nicht vorweg nehmen. Nur so viel, es braucht länger bis der einmalige Captain Jack in Erscheinung tritt. Dass das nicht langweilig wird, ist den anderen Hauptcharakteren zu verdanken. Tom Hollander setzt seine Rolle als schmieriger Bösewicht Cutler Beckett fort und ich muss gestehen, dass es einfach Spaß macht den Kerl zu hassen. Keira Knightley setzt ihre Rolle als Piratenbraut fort, was jedoch nicht unbedingt logisch ist. Hübsch anzusehen ist sie es dennoch. Sogar Orlando Bloom bekommt als Will Turner mehr Freiraum, welchen er positiv für sich zu nutzen weiß. Allerdings wird bei seiner Darstellung auch klar, dass er nur ein kleines Glied in der Darstellerriege abgibt. Chow Yun-Fat spielt gekonnt einen chinesischen Piratenfürsten.
Tia Dalma (Naomie Harris), Will Turner (Orlando Bloom) Der Hauptgrund weswegen Jack Sparrows Abwesenheit nicht sonderlich ins Gewicht fällt ist jedoch Geoffrey Rush. Als "neuer" beziehungsweise "alter" Kapitän, hat er die Möglichkeit sich wieder voll und ganz zu entfalten. Wenn Jack Sparrow dann endlich wieder auftaucht, läuft er Rush zur Höchstform auf. Die ewig währende Rivalität der beiden sorgt für zahlreiche Lacher. Womit wir uns nun direkt Captain Jack widmen wollen, der einmal mehr den Höhepunkt des Filmes darstellt. Zwar ist Johnny Depps Charakter in diesem Teil weniger trottelig und schrullig als in den Vorgängern, dafür bekommt man allerdings Stellen geboten die einem einen Einblick in Jack Sparrows Psyche gewähren. Diese ist wirr, manchmal makaber, sorgt aber für Lacher. Auch die in diesem Zusammenhang leicht abgewandelten Anspielungen auf die Vorgänger verschaffen Fans eine angenehme Gänsehaut.
Lord Cutler Beckett (Tom Hollander)
Abwechslungsreiche Sets und eine gute Musikuntermalung Runden das ganze ab.Es kommt das Gefühl auf, neben Jack Sparrows Geschichte würden sich noch viele weitere interessante Geschichten in der Piratenwelt abspielen. Die Handlung wirkt logisch und nachvollziehbar.Der Spannungsbogen wird durchgehend aufrecht erhalten. Die Darsteller, die abwechslungsreichen Sets und die musikalischen Klänge des Komponisten Hans Zimmer, lenken lange von der, eigentlich viel zu überladenen, Geschichte ab. Nach spätestens 2 Stunden dürften aber auch Hardcore Fans die Schwächen bemerkt haben. Die Vielzahl der richtig lustigen Stellen, wie sie in den Vorgängern zu finden waren, fehlt leider. Obwohl der Film knapp 3 Stunden dauert, wirkt er sehr zusammengestauchten. Krampfhaft wurde hier versucht alle offenen und zugleich alle neuen Handlungsstränge zu Ende zu bringen. Das gelingt mal mehr, mal weniger erfolgreich.Chow Yun-Fats Auftritt und generell der Aufenthalt in Singapur sind viel zu kurz geraten.Davy Jones, der in der ersten Filmhälfte sympathisch rüberkommt, wird mehr und mehr zur Randfigur degradiert. Die Darsteller bewältigen ihre Aufgabe weitestgehend recht gut, können aber nicht immer über das schwache Drehbuch hinwegtäuschen. Schade, dass hier nicht, wie in den Trailern versprochen ein, für ein Finale typisches, Actionfeuerwerk sondergleichen stattfindet. Lediglich am Anfang und am Ende bekommt man fesselnde gefilmte Action geboten. |
| | Fazit: Der erhoffte Sommer Blockbuster ist „Pirates of the Caribbean – Am Ende der Welt“ leider nicht geworden. Zu viel liegt im Argen. Mit einer geringen Erwartungshaltung kann man sich dennoch gut von dem, ab einem gewissen Punkt logikfreien, Effektspektakel berieseln lassen.
Dafür sollte man aber in Kauf nehmen, dass hier und da Längen auftreten könnten. |
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