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Personal Effects

 

Personal Effects, 2008

 
Poster zu 'Personal Effects' kaufen
deutscher Start:2009
Herstellungsland:Deutschland/USA
Regie:David Hollander ("Rated X")
Drehbuch: David Hollander, Rick Moody (Kurzgeschichte)
Darsteller:Michelle Pfeiffer, Ashton Kutcher, Kathy Bates u.a.
Verleih:

HMH Home Entertainment
Genre:

Drama
Länge:106 Minuten
FSK: ab 12 Jahren
Website:

Link nicht vorhanden

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Inhalt:


Eine 42-jährige Frau und ein 24-jähriger Mann haben eine ähnlich verstörende Situation erlebt. Walters (Ashton Kutcher) Zwillingsschwester wurde vor nicht all zu langer Zeit brutal misshandelt und getötet. Er hatte eine große Zukunft im Wrestling vor sich, doch nun ist es für ihn kaum noch von Bedeutung. Er lebt wieder bei seiner Mutter, die seit dem Verbrechen depressiv ist. Er kümmert sich um seine Nichte. Sie ist 5 Jahre. Ihren Vater kennt sie nicht. Ihre Mutter ist tot. Lindas (Michelle Pfeiffer) Mann wurde von einem seiner Sauf- und Schießkumpanen betrunken erschossen. Nach seinem Tod ist ihr nicht viel geblieben – nur ein taubstummer Sohn, der seit dem Tod seines Vaters immer wieder in Aggression verfällt. Ihre Gemeinschaft gibt beiden Halt. Dieser ist jedoch sehr schwach und zerbrechlich ...

Kritik:


Liebesdrama trifft „Personal Effects“ nicht so ganz. Vielleicht Familiendrama? Auch nicht. Dieses Drama umfasst viel mehr, als „nur“ Liebe oder Familie. Es beschreibt den Prozess, in dem Angehörige von Gewaltopfern ihre Trauer, ihre Hilflosigkeit überwinden. Jede Figur in dem Film tut dies auf ihre ganz eigene Art und Weise. Welcher Weg richtig oder falsch ist, kann und will der Zuschauer nicht entscheiden. Die Charaktere selbst suchen nach der besten Möglichkeit, mit dem Verlust umzugehen. Aber gibt es die? Genau das vermittelt der Film: Jeder Mensch ist anders und geht mit bestimmten Situationen, mit Verlusten und Ängsten, Selbstvorwürfen und Schuldzuweisungen anders um. Die Verarbeitung dessen kann vielfältig aussehen. Keiner ist schlechter als der andere, nur weil er anders um einen geliebten Menschen trauert!

Das Intro gibt ein taubstummer Junge, der einer Frau gegenübersitzt. Eine Glaswand trennt beide voneinander. Er liest einen Brief vor. Doch diese Szene gehört eigentlich nicht an den Anfang, sondern an das Ende des Filmes. Dort werden die Zuschauer sie später wieder finden. Der Junge erzählt von sich und von anderen, vom Warten – vom Warten auf jemanden, der nie mehr wieder kommen wird. Schon in den ersten Minuten, während dieses Intros, fällt es schwer, nicht sentimental zu werden. Schon die ersten Minuten, die ersten Worte rühren das Herz an und stimmen sanft auf das Geschehen im weiteren Verlauf des Filmes ein.

Bild 1 zu Personal Effects
"Walter durchlebt nach dem brutalen Mord an seiner Schwester eine schwere Zeit ..."

Wir kennen Ashton Kutcher bereits aus vielen Komödien, die zum Teil – Verzeihung – wirklich hirnlos sind. Was er aber hier in „Personal Effects“ geleistet hat, ist nicht damit vergleichbar. Es steht weit darüber, ist unerreichbar für seine manchmal „albernen“ und „unreifen“ Rollen. Doch nicht die Rolle des Walter an sich macht seinen Einsatz in diesem Film zu etwas Besonderem, sondern seine Umsetzung. In dieser Rolle konnte und musste er zeigen, was in ihm steckt. Seine gesamte Schauspielkunst war gefragt und er hat nicht enttäuscht!

Auch Michelle Pfeiffer (Linda) und Kathy Bates (Gloria, Walters Mutter) überzeugten in ihren Rollen. Sie bewiesen ein weiteres Mal ihr Können und teilten auf grandiose Weise die Gefühle der Figuren mit den Zuschauern.

Bild 2 zu Personal Effects
"... doch gemeinsam mit Linda findet er die Kraft, weiterzumachen."

Um die spezielle Stimmung im Film zu verdeutlichen, bediente sich Drehbuchautor und Regisseur David Hollander der Wirkung der Musik. Oft sind Streicher zu hören, die die Dramatik des Geschehens, aber auch der Gedanken und Empfindungen der Charaktere unterstützen und weiter ausbauen. Sie machen sentimental und stimmen das Herz besonders auf die jeweilige Situation ein.

Auch kann man oft Stille und Zeitlupe als dramaturgische Mittel finden. Die Musik setzt aus. Die Stimmen verstummen. Stille. Jemand rennt, wird langsamer – immer langsamer. Solche Filmszenen sind wohl jedem bekannt. Die Kombination aus beiden Mitteln wird oft eingesetzt, aber sie ist jedes Mal von neuem erfolgreich. In „Personal Effects“ hat sie noch einen weiteren, tiefer gehenden Effekt. Lindas Sohn Clay (Spencer Hudson) ist taubstumm. Er nimmt die Welt um sich herum als „stillen Ort“ wahr. Die bewusst eingesetzte Stille im Film geht also besonders nahe, da man sie mit Clays „Sichtweise“ verbindet.

Wer „Stadt der Engel“ liebte, wird auch „Personal Effects“ lieben. Die Emotionen, die beide Filme hervorrufen, ähneln sich stark, auch wenn die Handlungen an sich nicht viel gemein haben.

Fazit:


„Personal Effects“ ist kein „Unterhaltungsfilm“, sondern ein „Emotionsfilm“. Wer vor dem Anschauen noch nicht in sentimentaler Stimmung ist, ist es spätestens nach den ersten Minuten. Es ist ein Film, der nachdenklich stimmt und traurig macht, aber auch ein Film, der auf Liebe und Hoffnung zeigt – für mich ein wahres Meisterstück!
 

Bewertung[?]::

Userbewertung:

Autor:

Kathi

Eingetragen am:

28.06.2009

Aufgerufen:

5002 Mal

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