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Open Water

 

Open Water, 2003

 
Poster zu 'Open Water' kaufen
deutscher Start:2004
Herstellungsland:USA
Regie:Chris Kentis (" Auf der Strecke geblieben")
Drehbuch: Chris Kentis
Darsteller:Blanchard Ryan, Daniel Travis, Saul Stein u.a.
Verleih:

Universum Film, UFA
Genre:

Drama/Thriller
Länge:79 Minuten
FSK: ab 12 Jahren
Website:

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Inhalt:


Der Film OPEN WATER beruht auf wahren Begebenheiten. Anfangs glauben sie noch an ein Missverständnis, doch allmählich müssen sie realisieren, dass sie tatsächlich vergessen wurden. Nachdem Susan und Daniel einige Stunden auf dem offenen Ozean treiben, beginnen sie sich darüber zu streiten, wer die Schuld an ihrer misslichen Lage trägt. Einsam und verlassen im kalten Wasser müssen Susan und Daniel jedoch bald erkennen, dass sie auf sich alleine gestellt sind.

Bild 1 zu Open Water
Susan (Blanchard Ryan) scheint zu ahnen was auf sie zukommt.

Als die Dunkelheit langsam hereinbricht, weicht der Glaube an nahende Rettung bald blanker Angst, Panik und zunehmender Hoffnungslosigkeit – die Spannung zwischen den beiden Protagonisten wächst ins Unerträgliche. Was lauert unter ihnen im trüben Abgrund?

Kritik:


Zum Zeitpunkt der Veröffentlichung kann ich mich noch gut an die vereinzelt auftauchenden Werbeflicken erinnern, die ihren Zug durch Sender wie RTL oder Pro Sieben antraten und den Film als echten Geheimtipp mit Potential für einen gänsehautfördernden Thriller dem Publikum anpriesen. Dass nicht jedes Szenario in einem Drehbuch verpackt und auf Reisen durch die Kinos geschickt werden kann, hat mich „Open Waters“ gelehrt, aber sicherlich nicht das Fürchten. Die Rechnung der durch Low-Cost-Filme wie „Saw“ bekannten gewordenen Verleihfirma Lions Gate Films ging diesmal nicht auf. „Open Waters“ scheitert genauso wie viele zuvor und schafft es nicht es der Erfolgsstory von „Blairwitch Project“ gleichzutun und mit einem minimalen Budget Millionen aus den Taschen der Besucher zu pressen. Die Gründe hierfür sind offensichtlich.

Bild 2 zu Open Water
Beziehungsprobleme im Nirgendwo - schöne Scheiße!

Chris Kentis kann sich durchweg nicht entscheiden, ob sein Film nun eher dem Stil einer Home-Video-Doku oder dem einer gängigen Produktion gleichen soll. Für „Open Water“ wurde eine Handkamera genutzt, die dem Zuschauer ein „Mittendrin“ statt nur „Dabei“-Gefühl suggerieren soll. Das funktioniert aber nur solange bis das Ehepaar auf sich alleine gestellt im Ozean rumplanscht. Statt aber dieselbige in der Situation aus der Sicht eines „Begleiters“ knapp über der Oberfläche dahin gleiten zu lassen, wechselt die Perspektive ständig von einem Ort zu anderen und das Gefühl hinter ihr ist das Boot nur 3 Meter entfernt wird zum ständigen Begleiter. Doch das ist nicht der einzige Fehler der einiges an „Doku“-Atmosphäre killt. Da die Darsteller nicht die Creme de La Creme sind und deswegen dem Grundton der Panik und Hoffnungslosigkeit auf die Sprünge geholfen werden muss, setzen zwischen den einzelnen Zeitsprüngen unpassende musikalisch Untermalungen ein. Das hier nicht mal eine Totale über den zwei verlorenen Seelen abgefilmt wurde, ist wirklich schade. Aber nicht die einzige vertane Chance.

Bild 3 zu Open Water
So kanns gehen - Haiangriff und nur ein Taschenmesser im Gepäck.

Dem Drehbuch selbst fehlt es an einer vernünftigen, voranschreitenden Entwicklung seiner Charakter Susan (Blanchard Ryan, „Bun-Bun“) und Daniel (Daniel Travis, „Thank You for Smoking“). Wie in einem schlechten Buddy-Film, bei dem der gute und böse Bulle ständig die Person wechselt, tauscht das Ehepaar die Eigenschaften innerhalb weniger Stunden. Schiebt Susan am Anfang noch Panik, ist sie später der ruhige Pol und darf sich Daniels Geschrei anhören. Natürlich ist so was möglich, doch in „Open Water“ schlecht nachvollziehbar. Zusätzlich darf der geneigte Zuschauer dann noch Zeuge eines ermüdenden Streites werden, der bereits im Hotel anhand Susans Anti-Sexstimmung vorhergesehen werden kann. Hoffnung, jetzt noch aus dem Unterhaltungstief heraus zu kommen, ist zwecklos. Die wenigen Ereignisse, die sich noch durch den Film ziehen, sind erwartungsgemäß, denn was soll schon auf hoher See passieren? Moderne Piraten sind von den Trailerbildern bereits ausgeschlossen und gar absurde Gedanken (Hunger, Kannibalismus) zu starker Tobak bzw. hinsichtlich der Genre-Wahl völlig Fehl am Platze. Also können nur noch Haie und Quallen die große Gefahr für den Aufhänger der Geschichte bilden. Egal wie man es dreht und wendet, aus der ganzen Situation kann nicht wirklich spannendes herausgeholt werden. Regisseur Chris Kentis hat sich von Anfang an Steine in den Weg gelegt und schafft es nicht mit den begrenzten Möglichkeiten an die Urängste des Menschen zu appellieren.

Fazit:


„Open Water“ hat den Spannungsfaktor eines Aquariums und kann beruhigt in der Videothek verstauben. Die Thematik Hai gibt es deutlich interessanter aufbereitet („Der weiße Hai“).
 

Bewertung[?]::

Userbewertung:

Autor:

Tamas

Eingetragen am:

22.12.2005

Aufgerufen:

42476 Mal

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