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 | Ocean`s Twelve |  | | |
Ocean`s Twelve, 2004 | |
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| deutscher Start: | 2004 | | Herstellungsland: | USA | | Regie: | Steven Soderbergh ("Traffic") |
| Drehbuch: |
George Nolfi |
| Darsteller: | George Clooney, Brad Pitt, Matt Damon, Catherine Zeta-Jones, Andy Garcia, Don Cheadle, Bernie Mac, Julia Roberts, Peter Fonda u.a. | | Verleih: | Warner Bros. | | Genre: | Action/Komödie/Krimi/Thriller | | Länge: | 125 Minuten | | FSK:
| ab 6 Jahren |
| Website: | Link aufrufen | | Günstig DVD, Video, Buch oder Soundtrack zu "Ocean`s Twelve" | 
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Inhalt:
Alles begann mit einem meisterhaften Coup, indem elf ausgefuchste Schlitzohren den größten Casinoraub aller Zeiten landeten. Bekannt unter dem Synonym „Ocean‘s Eleven“ - nach Danny Ocean (George Clooney) benannt - erleichterten sie den Casinobesitzer Terry Benedict (Andy Garcia) um satte 160 Millionen Dollar, und Danny eroberte ganz nebenbei seine Ex-Freundin Tess (Julia Roberts) zurück. Alle samt untergetaucht und das Leben in vollen Zügen genießend, werden sie urplötzlich von Benedict aufgespürt, der sogleich sein Geld zurückverlangt und zwar innerhalb von zwei Wochen - mit Zinsen wohl gemerkt!
Terry Benedict (Andy Garcia) macht jetzt auch Hausbesuche.
Dass irgendetwas nicht stimmen kann, merken die schlauen Köpfe sofort. Da ihnen aber das Wasser bis zum Hals steht, versuchen sie die fehlenden Beträge mit raffinierten Raubzügen so schnell wie möglich im Ausland - Amsterdam und Rom - zusammen zu bringen. Doch alles kommt anderes und zweitens als man denkt; denn plötzlich taucht ein unbekannter Rivale auf, der sogleich all ihre Pläne vereitelt und ein Wettstehlen veranstaltet... |
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| Kritik:
Im Jahre 1960 wagten elf Freunde, die sich aus dem zweiten Weltkrieg kannten - unter der Anführung von Frank Sinatra, Dean Martin und Sammy Davis Jr. -, einen fünffachen Casinoraub in einer Sylvesternacht, und schufen so einen Hollywoodklassiker namens „Ocean`s Eleven - Frankie und seine Spießgesellen“. Mehr als vierzig Jahre später - präzise im Jahre 2001 - erschien das allen bekannte Remake mit Hollywoodstarbesetzung der Superlative, darunter George Clooney, Brad Pitt, Matt Damon und Julia Roberts. Der Film „Ocean`s Eleven“ war ein potentieller Kassenschlager und eine der gelungensten Remakes überhaupt, eine Fortsetzung war also bereits beschlossene Sache. Auch der Grossteil der Cast stand bereits fest, doch wurde diese um einige hochkarätige Namen ergänzt, so erfreut man sich an Catherine Zeta-Jones, Vincent Cassel und weiteren Überraschungsgästen. Somit steht wohl in „Ocean`s Twelve“ das größte Hollywoodschauspielerensemble überhaupt vor der Kamera und das alles natürlich wieder unter der Regie von Steven Soderbergh.
Wieder vereint - Ocean`s Eleven (Soul Bloom gerade abwesend).
Hört sich alles viel versprechend und interessant an, doch eines verbindet einen Film zum Publikum wie die Wurzeln die Blätterkrone eines Baumes zur Erde - die Story. In meinen Augen ist diese eine Katastrophe. Der ganze Film mutiert zu einer coolen Szenenhascherei, die selbst ich als Fan solcher Filme nicht gutheißen kann. Zudem zeugt es für mich von Ideenmangel, wenn Julia Roberts sich selber als Schwangere spielen muss und Bruce Willis - ebenfalls sich selber spielend - blöd in der Gegend rumhampelt. Natürlich freue auch ich mich, wenn Stars auftauchen, aber hätte man Willis nicht eine normale Rolle geben können? Zu den Schauspielern im Allgemeinen kann man nichts Abwertendes sagen, denn die agieren gekonnt - fast schon lässig -, als ob sie beiläufig gemeinsam ein Filmchen drehen würden. Dabei entsteht zwar eine gewisse lockere Stimmung, die dem Film zu Gute kommt, jedoch kann man darauf keinen ganzen Film aufbauen.
Meisterdieb François Toulour (Vincent Cassel) fühlt sich herausgefordert.
Zum eigentlichen Übel des Filmes - dem Plot. Dieser ist total lächerlich, die Verknüpfungen, welche dabei entstehen, sind beinahe undenkbar hirnrissig. In „Ocean‘s Eleven“ Manier versucht man den Zuschauer hinters Licht zu führen, um gegen Ende den beliebten Überraschungseffekt zu erzielen - dieses Bemühen schlägt eindeutig fehl. Es ist keine Überraschung, sondern eher eine (unschön ausgedrückt) plumpe Verarsche, die mit dem Einfallsreichtum des Vorgängers nicht ansatzweise mithalten kann...
The good, the bad and the ugly... Ocean und Co. in Amsterdam.
Wieso der Film dennoch eine halbwegs passable Bewertung von zwei Filmklappen erhält: Zum Ersten ist bei der Visualisierung - allgemein der Optik - eindeutig die markante Handschrift von Soderbergh zu erkennen, welche wie gewohnt cineastisches Höchstformat bietet. Zum Zweiten sind es die Schauspieler, deren Leistung zumindest teilweise die diffuse Story vertuschen mag und einem ein paar „Lacher“ abbringt. Auffallend weniger spritzig, aber dennoch gut, ist der Soundtrack.
Die zwei Turteltäubchen (Pitt & Zeta-Jones) - ein ewiges hin und her der Gefühle!
„Ocean`s Twelve“ wird bestimmt dem kommerziellen Hype gerecht werden und gute Einspielergebnisse verzeichnen können. Dem Einen oder Anderen wird der Film, besonders aufgrund des enormen Staraufgebots, ausgezeichnet gefallen. Ich persönlich fühlte mich einfach durchwegs davon abgelenkt, beinahe geblendet, dass hier schlicht die Ideen ausgingen und man ein Script bastelte, indem man so viele Stars wie nur möglich platzieren konnte. Für mich ist „Ocean`s Twelve“ zwar kein Flop, aber eine Enttäuschung. |
| | Fazit: Hinter „Ocean`s Twelves“ aufwendigem Äußeren verbirgt sich eine einfallslose Story, die selbst dieses Starensemble nicht vertuschen kann. Fans von Ocean`s Bande werden trotzdem wieder am Style gefallen finden, sollten aber zumindest auch auf eine Enttäuschung gefasst sein. |
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