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My Bloody Valentine 3D

 

My Bloody Valentine 3D, 2009

 
Poster zu 'My Bloody Valentine 3D' kaufen
deutscher Start:2009
Herstellungsland:USA
Regie:Patrick Lussier („Wes Craven präsentiert Dracula“)
Drehbuch: Todd Farmer, Zane Smith
Darsteller:Jensen Ackles, Jaime King, Kerr Smith u.a.
Verleih:

Kinowelt
Genre:

Horror/Krimi/Mystery/Thriller
Länge:101 Minuten
FSK: ab 18 Jahren
Website:

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Inhalt:


In der Kleinstadt Harmony kamen bei einem Minenunglück fünf Menschen ums Leben. Harry Warden, einer der Bergarbeiter, konnte im Koma geborgen werden. Ein Jahr später am Valentinstag, als ein paar Jugendliche eine Party in der Mine veranstalteten, erwachte Harry und brachte 22 Menschen mit der Spitzhacke um, bevor er gestoppt werden konnte. Tom Hanniger, der Harry Wardens Amoklauf nur knapp entkam, kehrt nach zehn Jahren zurück nach Harmony um einige Dinge zu klären. Doch nicht nur er ist wieder zurückgekehrt, auch der Killer mit der Spitzhacke geht wieder um. Und der nächste Valentinstag naht...

Kritik:


Als 1978 ein gewisser John Carpenter mit dem Film „Halloween“ einen Welterfolg feierte, konnte noch niemand ahnen, dass er gleichzeitig eine neue Gattung des Horrorfilms schuf: Den Slasherfilm! Viele weitere Vertreter des Genres folgten, mal mehr, mal weniger gelungen. Nachdem die Anzahl der Filme, bei denen meistens ein maskierter Serienkiller hormongesteuerte Teenager umbrachte, weniger wurde und erst 1996 mit „Scream - Schrei!“ ein Comeback erfolgte, kam vor einigen Jahren die nächste Welle auf: Remakes früherer Horrorklassiker. Da die Neuverfilmungen von „Dawn of the Dead“ oder „The Texas Chainsaw Massacre “ große Erfolge an den Kassen feierten, wurden auch Slasherfilme wie „Halloween“ oder „Freitag der 13.“ mit Remakes beehrt. Regisseur Patrick Lussier versucht sich nun an einem vergleichsweise weniger bekannten Genre-Film, dem kanadischen Horrorstreifen „Blutiger Valentinstag“ von 1981.

Bild 1 zu My Bloody Valentine 3D
Der Spitzhacken-Killer ist wieder da!

Doch nicht nur das Interesse an früheren Geschichten ist enorm, auch an einer vergangenen Attraktion scheint man wieder Gefallen gefunden zu haben. Denn mit den neuesten digitalen Technologien versucht man dem 3D-Kino neues Leben einzuhauchen. Um in den 50er Jahren, dem Boom der heimischen Fernsehgeräte zu trotzen, brachte man 3D-Filme in die amerikanischen Kinos. Doch nach anfänglichem Erfolg ging das Interesse schon bald zurück und erwachte nur nochmal kurzzeitig in den 80er Jahren, durch Horrorfilme wie „Amityville 3-D“ oder „Und wieder ist Freitag, der 13.“. Hohe Kosten, die Kopfschmerzen verursachenden flimmernden Bilder und die komplizierte Anwendung in den Kinos scheinen aber der Vergangenheit anzugehören, denn dank der neuesten Technik ist es nicht nur einfacher 3D-Filme zu erstellen, sondern sind diese auch noch von höherer Qualität. Die meisten Animationsfilme setzen schon darauf und mit „My Bloody Valentine 3D“ ist nun der erste Horrorfilm auf den Zug aufgesprungen. Und es funktioniert wunderbar! Man zuckt richtig zusammen wenn der Killer die Spitzhacke in Richtung Zuschauer wirft oder das Blut scheinbar aus der Leinwand spritzt. Doch wer befürchtet, dass sich der Film nur von Effekt zu Effekt bewegt, braucht sich keine Sorgen machen. Die Schockmomente sind gut verteilt (wenn auch vieles direkt zu Beginn verschossen wird) und meistens nutzt Patrick Lussier die 3D-Technik um eine räumliche Tiefe zu realisieren, die einem mehr in das Geschehen eintauchen und alles plastischer wirken lässt. Für Zartbesaitete ist der Film daher überhaupt nicht zu empfehlen! Zudem weist der Film einen hohen Härtegrad auf und geizt nicht mit brutalen Szenen.

Bild 2 zu My Bloody Valentine 3D
Die Wiedergeburt des 3D-Kinos.

Das Problem in Deutschland ist allerdings, dass bisher nur wenige Kinos mit der notwendigen Technik ausgestattet sind, um den Film in seiner 3D-Variante zeigen zu können. Doch funktioniert der Film auch in der „gewöhnlichen“ Version? Das ist nur schwer zu beantworten, denn im Prinzip bleibt ohne die Dreidimensionalität nur ein Slasher-Film übrig, wie es in schon zu Hauf gibt. Die innovationslose Story, die sich nur in den Grundzügen an das Original hält, ist noch unlogischer geworden. Das Ende ist zwar gelungen, doch wenig überraschend, selbst wenn der Film immer mal wieder versucht, den Zuschauer auf eine falsche Fährte zu locken. Auch wird beim Remake weniger Wert auf den Valentinstag als Anlass zum Morden gelegt. Hier hätte es auch an jeden anderen Tag funktioniert, werden schwarzhumorige Ideen wie das menschliche Herz in der Pralinenschachtel doch selten und eher beiläufig abgehandelt. Auch die Valentinstagsfeier des Originalfilms fehlt hier. Doch die Handlung ist bei so einem Film für Anhänger natürlich eher zweitrangig und man kann Patrick Lussier, Stamm-Cutter des Horrormeisters Wes Craven, nicht ankreiden, dass er keine unheimliche Atmosphäre geschaffen und die Morde sehr einfallsreich in Szene gesetzt hat. Zum Glück sind die Hauptcharaktere ausnahmsweise mal keine dummschwätzenden Teenager, sondern Erwachsene. Die Darsteller, die wie „Supernatural“-Star Jensen Ackles, den meisten aus TV-Serien bekannt sein dürften, spielen grundsolide und werden durch alte Hasen wie Kevin Tighe („Mein Partner mit der kalten Schnauze“) oder Tom Atkins („The Fog – Nebel des Grauens “, „Halloween 3“) ergänzt.

Fazit:


Inhaltlich wenig origineller Old School-Metzelfilm, der durch gelungene Schockmomente und dem hohen Härtegrad besticht. Slasher-Fans, die die Möglichkeit haben die 3D-Version des Films zu sehen, sollten diese auf jeden Fall nutzen. Ansonsten reicht es auf die DVD- bzw. Blu-ray-Veröffentlichung zu warten.
 

Bewertung[?]::

Userbewertung:

Autor:

Sebastian

Eingetragen am:

29.03.2009

Aufgerufen:

8599 Mal

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