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Monster

 

Monster, 2003

 
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deutscher Start:2003
Herstellungsland:Deutschland/USA
Regie:Patty Jenkins ("Just Drive")
Drehbuch: Patty Jenkins
Darsteller:Charlize Theron, Christina Ricci, Bruce Dern, Scott Wilson, Lee Tergesen u.a.
Verleih:

e-m-s
Genre:

Drama/Krimi
Länge:109 Minuten
FSK: ab 16 Jahren
Website:

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Inhalt:


Verzweifelt und dem Selbstmord nahe geht Aileen Wuornos (Charlize Theron) in eine Bar in Florida, wo sie Selby Wall (Christine Ricci) trifft, eine junge Frau, die von ihren Eltern zu ihrer Tante geschickt wurde, um dort von ihrer Homosexualität "kuriert" zu werden. Wuornos - in tristen Verhältnissen aufgewachsen und Opfer von Kindesmissbrauch - verliebt sich in sie und klammert sich an sie, als würde ihr Leben von ihr abhängen. Nachdem sie nicht in der Lage ist, einen ordentlichen Job zu finden und sich verzweifelt darum bemüht, ihre Beziehung zu Selby aufrecht zu halten, muss sie als Prostituierte weiterarbeiten. Als einer ihrer Freier gewalttätig wird, erschießt sie den Mann aus Notwehr; der erste in einer tragischen Reihe von Morden.

Kritik:


Bevor "Monster" über meinen Bildschirm flimmerte, hatte ich mir bereits die Dokumentation "Aileen - Life and Death of a Serial Killer" zu Gemüte geführt und konnte daher aus den Hintergrundinformationen einen Nutzen ziehen.
Zu allererst muss ich sagen, dass sich Regisseurin Patty Jenkins strikt an Fakten gehalten hat. Sicherlich ist die eine oder andere Situation etwas anders verlaufen, aber es wurde sich weitgehend an Tatsachenberichte orientiert, um das Leben von Aileen darzustellen.

"Monster" versucht objektiv zu bleiben, was aber nicht immer gelingt. Das liegt daran, dass bis zum Vollzug der Todesstrafe Anfang Oktober 2002 , in meinen Augen, nicht endgültig geklärt werden konnte, ob Aileen Wuornos tatsächlich mehrmals vergewaltigt wurde oder aus Notwehr sieben Menschen tötete. Der Film setzt auf die letztere und wahrscheinlichste Variante und nimmt an, dass Sie nur Gründe suchte, um ihre Taten zu rechtfertigen. Mit Sicherheit war der erste Mord durch Missbrauch geschehen, aber wie auch im Film dargestellt, reimte sich Aileen später weitere Gründe zusammen um ihren Freiern das Leben wegen ihrer finanzieller Notlage zu nehmen. Unumstößlicher Fakt bleibt aber, dass die Schuld an all dem Unglück Ihre schrecklichen Kindheit und die fehlende Liebe war. Leider blieb für meinen Geschmack ihre Jugendgeschichte zu nebensächlich und nur bei Erzählungen. Wichtige Punkte, wie das ständigen verprügeln oder der Missbrauch, hätte man zum Teil verfilmen sollen.

Absolut begeistert hat mich die schöne Südafrikanerin Charlize Theron. In der Rolle als "Monster" Aileen Wuornos erspielte sie sich zu den 76th Annual Academy Awards, in der Kategorie "Beste Schauspielerin", einen Oscar. Das goldene Männchen unterstrich nochmals, dass ihr Platz unter den Topdarstellern in Hollywood berechtigt ist. Wer die Story um die weibliche Serienkillerin verfolgte, kommt in "Monster" aus dem Staunen nicht mehr heraus. Wenn es der Zuschauer nicht besser wüsste, wäre der Gedanke, hier spielt Aileen persönlich mit, gar nicht so fehl am Platze. Die Maske und die Art und Weise wie sie sich gibt ist so lebensecht, dass einem die schwarz wirkenden Pupillen von Aileen durchweg fesseln. Besonders die Ausdrucksfähigkeit trotz der Maske ist faszinierend. In ihren Gesichtszügen spiegelt sich die ganze Zeit ihre gebrochene Seele und Aggressivität wieder. Ich fühlte mich hin und her gerissen zwischen Verständnis und tiefer Abscheu im Bezug auf ihre Taten.

Nicht wesentlich schlechter agierte Christina Ricci in der Figur Selby. Durch Ihr jugendliches Aussehen war sie die richtige Wahl als verführerisches Zielobjekt und Geliebte von Aileen mitzuwirken. Die egoistischen Beweggründe der Familie zu entfliehen und den unterschwelligen Missbrauch der Liebe ihrer Freundin, bekam durch Ricci die richtige Umsetzung.

Die Geschichte kann ich schwer kritisieren, denn sie beruht auf Tatsachen. Das lässt „Monster“ auch so ergreifend und schockierend wirken. Der Film verdeutlicht, wie jeder zur heutigen Zeit zu selbst auf sich bedacht ist. Das kristallisiert vor allem in den Szenen bei Aileens Jobsuche und ihrer Kindheit heraus. Ich bezweifle stark, dass „Monster“ große gesellschaftliche Änderung herbeiführen kann und will, aber wenigstens den einen oder anderen zum Nachdenken veranlasst.

Fazit:


„Monster“ ist ein gelungene Umsetzung der letzten Jahre von Aileen Wuornos und ein leiser Appell gegen die Todesstrafe.
 

Bewertung[?]::

Userbewertung:

Autor:

Tamas

Eingetragen am:

18.09.2004

Aufgerufen:

7211 Mal

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