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Mit Herz und Hand

 

The World´s Fastest Indian, 2005

 
Poster zu 'Mit Herz und Hand' kaufen
deutscher Start:2006
Herstellungsland:Neuseeland/USA
Regie:Roger Donaldson ("Dante` Peak")
Drehbuch: Roger Donaldson
Darsteller:Anthony Hopkins, Jessica Cauffiel, Saginaw Grant u.a.
Verleih:

Universum, Buena Vista
Genre:

Abenteuer/Drama
Länge:128 Minuten
FSK: ab 0 Jahren
Website:

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Inhalt:


Invercargill, Neuseeland, in den 60er Jahren. Der Motorradfan und geniale Bastler Burt Munro (Anthony Hopkins, „Das Schweigen der Lämmer“) hat sein halbes Leben damit verbracht, seine 46 Jahre alte Indian zu perfektionieren. Er ist sich ganz sicher, dass er mit seinem Oldtimermotorrad Geschwindigkeitsrekorde brechen könnte.

Bild 1 zu Burt Munro
Anthony Hopkins als renitenter Rentner und Bastler Burt Munro.

Wenn er es nur eines Tages bis ins amerikanische Bonneville schaffen könnte, wo sich in den perfekt flachen Salztonebenen von Utah Motorenfans aus aller Welt treffen, um Geschwindigkeitsrekorde zu fahren. Als bei Burt eine Herzerkrankung diagnostiziert wird, entscheidet er sich, alles auf eine Karte zu setzen und seinen Lebenstraum zu verwirklichen, bevor es zu spät ist. Er verpfändet sein Haus und macht sich auf den beschwerlichen Weg aus der neuseeländischen Provinz nach Amerika.

Kritik:


Regisseur Roger Donaldson war bisher eher für actionreichere Kost wie „Der Einsatz“, „Dante´s Peak“ oder das ´94er Remake von „Getaway“ bekannt. Dass nun gerade er sich des renitenten Rentner-Road-Movies „Burt Munro“ um die Lebensgeschichte der neuseeländischen Motorradlegende annahm, verwundert zunächst, aber Donaldson lernte den echten Burt (1899-1978) schon 1972 bei den Dreharbeiten zu einem Dokumentarfilm kennen und war sofort von ihm und seiner Geschichte begeistert. Die Bewunderung für Munro merkt man dem etwas märchenhaften Drehbuch, das Donaldson selbst geschrieben hat, stets an. Dass der Film aber trotzdem nur selten kitschig, sondern meist äußerst sympathisch daherkommt, ist vor allem Hauptdarsteller Anthony Hopkins zu verdanken, der den kauzigen, mit Lebensweisheiten um sich schmeißenden Helden auch mit einer gehörigen Portion charmanter Rebellion versieht.

Bild 2 zu Burt Munro
Auch im Alter ist Burt noch ein wahrer Frauenheld und Schwerenöter.

In den Szenen vor der großen Reise, in denen Burt noch in seiner Heimat Neuseeland auf sehr eigentümliche Weise an seiner Indian herumschraubt, ist der Film in einem guten Sinne einfach gestricktes Unterhaltungskino. Die Figuren, vom Nachbarsjungen Tom (Aaron Murphy, „Boogeyman - Der schwarze Mann“) über Burts Geliebte Fran (Annie Whittle) bis hin zur örtlichen Rocker-Bande, die sich nach anfänglichen Schwierigkeiten doch als eigentlich ganz nett herausstellt, sind alle positiv. Größere Konflikte gibt es eigentlich keine, nur werden immer mal kleinere Problemchen angedeutet, die sich dann aber schnell wieder in Wohlgefallen auflösen. Hier darf Burt noch um Düngemittel zu sparen, jeden Morgen an seinen Zitronenbaum pinkeln und anstatt Rasen zu mähen, fackelt er es mit einer ordentlichen Portion Benzin einfach ab. Diesem bunten, herzensguten Treiben zuzusehen macht einfach Spaß und man ist schon ein wenig traurig, wenn Burt sich nach Jahrzehnten endlich seinen großen Traum erfüllt und sich auf den Weg in die Vereinigten Staaten macht.

Bild 3 zu Burt Munro
Auch die transsexuelle Tina behandelt Gutmensch Burt wie eine Lady.

Das Schiff mit Burt und seiner Indian fährt nur bis Hollywood, von hier aus muss er den weiten Weg bis nach Utah auf dem Land fortsetzen. Auf seiner Reise begegnet er einer Vielzahl von unterschiedlichsten Menschen, die er aber alle mit seiner offenen, freundlichen Art von sich und seiner Mission überzeugen kann. Wenn er so die transsexuelle Tina (Chris Williams) und den Hispano-Autoverkäufer Fernando (Paul Rodriguez) kennen lernt, gelingt es Donaldson, wunderbare Momente voller Wärme, Menschlichkeit und Toleranz auf die Leinwand zu zaubern. Aber dann kreuzt Burt auch noch die Wege des hilfsbereiten Indianers Jake (Saginaw Grant), der sich nach Zuneigung sehnenden Witwe Ada (Diane Ladd, „Chinatown) und des Vietnam-Soldaten Rusty (Patrick Flueger) und jedes Mal wiederholt sich derselbe Ablauf – Burt gibt ihnen fest und aufrichtig die Hand und schon sind sie Freunde. Die Aussage dieser Szenen ist natürlich lobenswert, aber es kommt doch immer häufiger Langeweile beim Zuschauen auf.

Bild 4 zu Burt Munro
Wird Burt den Geschwindigkeits-Rekord mit seiner Indian brechen können?

Sobald Burt die unglaublichen Weiten des ausgetrockneten Sees in Bonneville erblickt, ist es mit der Langeweile aber schlagartig wieder vorbei. Schnell ist Burt unter den Rennfahrern und Veranstaltern (u.a. Bruce Greenwood, „Capote“) mit seiner Oldtimer-Maschine bekannt wie ein bunter Hund. Probleme mit der Anmeldung, von deren Existenz Burt nicht die geringste Ahnung hatte, sind schnell ausgeräumt und der Rekordversuch kann beginnen. Wie erwartet, erweisen sich die Hochgeschwindigkeitsszenen in der unendlich scheinenden Salzwüste als Highlight des Films, hier ist Action-Experte Donaldson wieder in seinem Element. Abgesehen von den wunderschönen und aufregenden Bilder ist die Stärke der Rennsequenzen, dass auch dem technisch unbegabten Zuschauer Burts Probleme mit dem hohen Tempo so erläutert wurden, dass er bei jedem kleinen Wackler weiß, woran es liegt und so einfach emotionale noch stärker involviert wird.

Fazit:


Äußerst charmantes Rentner-Road-Movie, das im Mittelteil leider einige Längen aufweist.
 

Bewertung[?]::

Userbewertung:

Autor:

Christoph

Eingetragen am:

02.02.2006

Aufgerufen:

7452 Mal

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