title=
Filmfans online
HOME
NEWS
KINO
FILM
CHARTS
SERVICE
COMMUNITY
Celluloid Dreams
KONTAKT
 /TD>


Kritik suchen erweiterte Suche

0-9 A B C D E F G H I J K L M N O P Q R S T U V W X Y Z

Mission - Impossible 3

 

Mission: Impossible 3, 2006

 
Poster zu 'Mission - Impossible 3' kaufen
deutscher Start:2006
Herstellungsland:USA
Regie:J.J. Abrams ("Lost")
Drehbuch: J.J. Abrams, Bruce Geller, Alex Kurtzman, Roberto Orci
Darsteller:Tom Cruise, Ving Rhames, Simon Pegg
Verleih:

UIP
Genre:

Abenteuer/Action/Thriller
Länge:126 Minuten
FSK: ab 12 Jahren
Website:

Link aufrufen

Günstig DVD, Video, Buch oder Soundtrack zu "Mission - Impossible 3"
DVD zu 'Mission - Impossible 3' kaufen
Musik zu 'Mission - Impossible 3' kaufen Musik zu 'Mission - Impossible 3' kaufen Buch zu 'Mission - Impossible 3' kaufen
 

Inhalt:


Agent ist Ethan Hunt (Tom Cruise), der beste Mann der geheimen Behörde IMF („Impossible Mission Force“), hat sich mittlerweile aus dem operativen Geschäft zurückgezogen, ist nur noch als Ausbilder tätig. Seine zukünftige Frau Julia (Michelle Monaghan, „Kiss Kiss, Bang Bang“, „Kaltes Land“), die von seiner adrenalinreichen Nebenbeschäftigung nichts weiß, ist ihm wichtiger, als noch weitere Male die Welt zu retten. Als jedoch die viel versprechende Jungagentin Lindsey (Keri Russell, „Rohtenburg“) bei einem Auftrag auffliegt und gefoltert wird, tut Hunt sich wieder mit seinem alten Weggefährten Luther (Ving Rhames, „Dark Blue – Die Farbe der Korruption“, „Dawn of the Dead“) zusammen, um seine ehemalige Schülerin aus einem Lagerhaus in der Nähe von Berlin zu befreien. Doch der Einsatz schlägt fehl, Lindsey stirbt durch einen in ihr Gehirn implantierten Sprengkörper.

Bild 1 zu Mission - Impossible 3
Für seine Musterschülerin steigt Hunt wieder ins operative Geschäft ein.

Die Spuren führen Hunt und sein Team, zu dem neben Luther auch der Pilot Declan (Jonathan Rhys Meyers, „Match Point“) und die sexy Agentin Zhen (Maggie Q) gehören, zu dem rücksichtslosen Schwarzmarkt-Händler Owen Davian (Philip Seymour Hoffman). Bei einem Empfang im Vatikan gelingt es Hunt sogar, Davian trotz schwerster Bewachung gefangen zu nehmen. Doch es scheint eine undichte Stelle in der IMF zu geben und Davian entkommt durch eine spektakuläre Befreiungsaktion. Doch damit nicht genug, Davian lässt auch noch Julia entführen und droht Hunt damit, sie umzubringen, wenn er nicht innerhalb von 48 Stunden die Hasenpfote aus einem Hochsicherheits-Forschungskomplex in Shanghai entwendet...

Kritik:


Eigentlich war der Kinostart von „Mission: Impossible 3“ schon für 2004 geplant, damals noch mit David Fincher als Regisseur. Aber die Querelen um Star und Drehbuch haben die Produktion in die Länge und Fincher zur Aufgabe gezwungen – wahrscheinlich waren Finchers Visionen dem Strahlemann Tom Cruise einfach eine Ecke zu finster. Als neuer Mann am Steuer der 150 Mio. Dollar Produktion wurde schnell TV-Regisseur J. J. Abrams präsentiert. Eine interessante Wahl, denn Abrams hat als Kopf solch wegweisender Serien wie „Alias“ oder „Lost“ bewiesen, dass er spannende Unterhaltung und subtilere Noten zu kombinieren versteht. Die Frage war also, in wie weit sich Abrams gegen den Kontrollfreak Cruise würde durchsetzen können. Die Antwort lautet „Leider nicht besonders weit“. Ist „M:I:III“ ein gut inszeniertes Actionspektakel - auf jeden Fall! Hat er auch subversive oder kritische Elemente - Fehlanzeige!

Bild 2 zu Mission - Impossible 3
Tom Cruise: Ausnahmsweise mal mit jemand anderem als seiner Katie im Arm.

Gerade jetzt, wo der neue James Bond Darsteller Daniel Craig fast täglich in den Medien attackiert wird und „xXx – Triple X“ mit seinem zweiten Teil an den Kinokassen so richtig baden gegangen ist, scheint der Weg für „Mission: Impossible“ als erfolgreichstes Agenten-Franchise der näheren Zukunft frei. Und zumindest das Versprechen eines unterhaltsamen Over-the-Top-Actionhighlights löst „Mission: Impossible 3“ auch ohne Frage ein: Auch wenn man zwischen den explosiven Action-Szenarien und den überdrehten Agenten-Einsätzen kaum zum Luft holen kommt, sind auch die ruhigeren Szenen nur auf den Effekt hin inszeniert. Dabei schafft Abrams das Kunststück, die Spannung auch ohne herkömmliche Dramaturgie (der Film ist ein 135 Minuten langer Höhepunkt) ganz weit oben zu halten.

Bild 3 zu Mission - Impossible 3
Krachende Over-the-Top-Action und Mission: Impossible – ein gutes Team.

Dabei wird Abrams vor allem auch von seinem hervorragend aufgelegten Hauptdarstellerpärchen unterstützt. Die Ausraster des letzten Jahres, die ihren Höhepunkt auf Oprah Winfreys Couch fanden, scheinen Tom Cruises („Collateral“, „Krieg der Welten“) Ausstrahlung weniger geschadet zu haben, als man vielleicht hätte erwarten können: Egal ob man nun der Meinung ist, dass er Schauspielern kann oder nicht, der Kerl kommt trotz Scientology und Windelnwechseln als Actionheld einfach verdammt cool rüber. Es war eigentlich nur eine Frage der Zeit, bis man Philip Seymour Hoffman („Capote“) in einer großen Hollywood-Produktion als Bösewicht besetzen würde – so offensichtlich und richtig fühlt sich diese Wahl an. Aber trotzdem überrascht seine Performance in „Mission: Impossible 3“ im positiven Sinne sogar noch. Selbst in den Szenen, in denen er seien Widersacher zusammentritt oder von diesem nicht immer ganz legal Verhört wird, gibt er den rücksichtlosen Geschäftsmann Davian mit einer solch desinteressierten Kälte, dass es einem immer wieder den kalten Schauer über den Rücken jagt.

Bild 4 zu Mission - Impossible 3
Goldfinger, Dr. No, Owen Davian (Oscarpreisträger Philip Seymour Hoffman).

Aber eine Jubelhymne ohne Wermutstropfen hat „Mission: Impossible 3“ dann auch wieder nicht verdient, ihm fehlt einfach noch etwas, das über einfache Unterhaltung hinausgeht. Dies hätte J. J. Abrams ohne weiteres hinbekommen, immerhin hat er zum Beispiel mit der dritten „Alias“-Staffel einen der interessantesten Beiträge zum Thema Folter überhaupt geliefert, aber die Produzenten haben ihm scheinbar aus Imagegründen die Hände gebunden. So gibt es zwar in „M:I:III“ neben einigen Szenen, in denen die Guten gefoltert werden, auch eine Sequenz, in der Hunt den gefesselten Davian aus einem fliegenden Flugzeug hält, um ihn zum Reden zu bringen, aber dieser Ansatz wird sofort wieder fallengelassen. Hier hätte man, indem man dem All-American-Helden auch eine fragwürdige, oder zumindest nicht ganz saubere Facette verpasst, noch mehr herausholen können.

Fazit:


Wie erwartet kann der dritte Aufguss des Action-Spektakels nicht an die originale „Mission: Impossible“ von Meisterregisseur Brian De Palma heranreichen, aber zumindest den katastrophalen zweiten Teil von Actionspezialist John Woo steckt J. J. Abrams´ explosive Vision locker in die Tasche.
 

Bewertung[?]::

Userbewertung:

Autor:

Christoph

Eingetragen am:

29.04.2006

Aufgerufen:

16614 Mal

Diskutiere über "Mission - Impossible 3" im Forum

Weitere Kritik:


Eine Vervielfältigung oder Verwendung unserer Kritiken in anderen elektronischen oder gedruckten Publikationen ist ohne unsere ausdrückliche Zustimmung nicht gestattet. Jegliche Zuwiderhandlung bringen wir ohne Wenn und Aber zur Anzeige!




SEITENSUCHE

Web auf CD (lokal)
Anzeigen:
UMFRAGE

Welcher Film aus Mai 2009 gefiel dir am besten?

Simons Geheimnis
17 Again
Der Womanizer
Last House on the Left
Der Junge im gestreiften Pyjama
Zwölf Runden
Nachts im Museum 2
Illuminati
A Boy
Public Enemy No. 1 - Todestrieb
WIR sind Papst!
Ichi - Die blinde Schwertkämpferin
Star Trek
My bloody Valentine 3D
anderer Film

Ergebnis
Archiv
Umfrage vorschlagen
NEWSLETTER
Immer auf den neuesten Stand mit CD...

E-Mailadresse:
eintragen
austragen

VOTE FOR US
MovieNation.de - One Passion, One Nation! - Topliste

zum Seitenanfang
| • Hinweise zum Datenschutz | • Nutzungsbedingungen | • © 2003-2009 Celluloid-Dreams.de |
Sitemap 1 2 3 4
Blu-ray Filme Filmering.at Cineclub.de Bollywoodsbest.de Bolly-wood.de Filmfacts.de Movie-Infos.de Regiecut.de DVD Beilagen DVDimHeft.de