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 | Luther |  | | |
Luther, 2003 | |
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| deutscher Start: | 2003 | | Herstellungsland: | Deutschland | | Regie: | Eric Till ("The Girl Next Door") |
| Drehbuch: |
Camille Thomasson, Bart Gavigan |
| Darsteller: | Joseph Fiennes, Alfred Molina, Peter Ustinov, Bruno Ganz, Claire Cox u.a. | | Verleih: | Universal | | Genre: | Drama | | Länge: | 121 Minuten | | FSK:
| ab 12 Jahren |
| Website: | Link aufrufen | | Günstig DVD, Video, Buch oder Soundtrack zu "Luther" | 
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Inhalt:
Anno 1505: Der junge Martin Luther (Joseph Fiennes) gerät in ein schreckliches Unwetter und wird fast vom Blitz erschlagen. Dieses einschneidende Erlebnis veranlasst ihn, sein Studium der Rechte aufzugeben und sein Leben in den Dienst Gottes zu stellen. 1510 beginnt er in Wittenberg mit dem Theologiestudium.
Joseph Fiennes spielt Martin Luther.
Als er im Jahre 1517 aus Protest gegen den von Papst Leo X initiierten Ablasshandel seine 95 Thesen an die Tür der Schlosskirche schlägt, spitzen sich die Ereignisse dramatisch zu. Vom Papst exkommuniziert und vom Kaiser geächtet, weigert sich der zum Ketzer erklärte Luther standhaft, seine Thesen zu widerrufen, und erkennt nur die Bibel als Autorität an. |
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| Kritik:
Ich hatte wenig gute Erfahrung mit deutschen Filmen, aber „Luther“ ist meinen Erwartungen vollkommen gerecht geworden. Obwohl so recht deutsch ist er nicht, bei der Mischung an Schauspielern und dem Regisseur Eric Till. Dennoch ist die wichtigste Vorrausetzung für ein unterhaltsames Erlebnis das eigene Interesse für Geschichte. Ansonsten wirken die Gespräche zwischen den Charakteren trocken, wenn der Film aus Langeweile nicht die benötigte Aufmerksamkeit bekommt. Ob sich „Luther“ eins zu eins an detaillierte Geschehnisse hält bleibt den Historikern vorbehalten. Ich mit meinem Grundwissen erkannte die wichtigsten Punkte in der dargestellten Geschichte. Beispiele wären die Ablassbriefe oder die bekannten 95 Thesen von Martin Luther. Es ist also kein Experte als Kinobesucher gefragt und wer etwas in der Schule aufgepasst hat, wird zurechtkommen.
Sir Peter Ustinov in der Rolle des Landesherr Friedrich.
Die Besetzung der Filmfiguren ist hervorragend gewählt worden. Kein besserer als Joseph Fiennes hätte Martin Luther darstellen können. Er bringt dem Zuschauer Glaubwürdig die innere Zerrissenheit Luthers näher ohne dabei emotional zu übertreiben. Auch die deutschen Schauspieler wie Sir Peter Ustinov, der vor kurzem leider verstarb, gewinnt das Publikum durch seine unvergleichliche liebenswerte Art mit seiner Rolle als Landesherr Friedrich. Und Uwe Ochsenknechts Gesichtsausdruck, in der Rolle des Papst Leo X., sorgt für den Klecks Arroganz gegen den Aufständigen Martin. Mit den Kulissen gab es sichtlich keinerlei Probleme, konnte auf bestehende Kirchen und erhaltenen Gebäuden aus dem 16. Jahrhundert zurückgegriffen werden. So begeistern auch die Roben und Requisiten und man fühlt sich von Anfang an zeitlich in der eigenen Heimat zurückversetzt. Ein recht komisches Gefühl, hatte ich bisher nur ausländische Geschichtsfilme gesehen. |
| | Fazit: Regisseur Eric Till produzierte mit „Luther“ wieder einen ansprechenden deutschen Film und frischt auf unterhaltsamer Ebene längst vergessenes Unterrichtswissen aus Geschichtsstunden auf. Zuviel Action sollte man aber, trotz der damaligen Aufruhr unter den Bürgern, nicht erwarten. |
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