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Lost in Translation

 

Lost in Translation, 2003

 
Poster zu 'Lost in Translation' kaufen
deutscher Start:2004
Herstellungsland:USA
Regie:Sofia Coppola
Drehbuch: Sofia Coppola (
Darsteller:Bill Murray, Scarlett Johansson, Giovanni Ribisi u.a.
Verleih:

Constantin Film
Genre:

Drama
Länge:98 Minuten
FSK: ab 6 Jahren
Website:

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Inhalt:


Der erfolgreiche Schauspieler Bob Harris (Bill Murray) reist nach Japan um dort einen Werbespot für ein Whiskeyprodukt zu drehen. Bob selbst würde es vorziehen Theater zu spielen oder sich mit künstlerischen Projekten auseinander zu setzten und in ihnen aufzublühen. Doch Familie, Haus und Hof wollen finanziert und glücklich gestimmt werden. In Japan angekommen und vom Jetlag gestresst, erfährt Bob wie diese gigantische Welt ihn in wenigen Tagen vollkommen aus der Bahn reißt.

Bild 1 zu Lost in Translation
Vom Jetlag mitgenommen, Bob ist platt von der langen Reise.

An der Hotelbar lernt Bob die reizende Charlotte (Scarlett Johansson) kennen. Charlotte hat ihre eigenen Probleme und scheint genau wie Bob nicht in diese gigantische Welt zu passen. Nach einer schlaflosen Nacht entsteht zwischen den Beiden eine unglaublich intensive Freundschaft, sie beginnen zu Leben und blühen für ein paar Tage miteinander auf.

Kritik:


Es gibt Probleme, die man nicht durch Bücher, Medien oder gut gemeinte Ratschläge aus dem Internet in Angriff nehmen kann. Es sind oft Probleme die man selbst für lange Zeit nicht wahrhaben möchte oder es aus diversen Gründen nicht kann. Diese Dinge ins Reine zu leiten ist nicht einfach, doch sie sind lösbar. Bob (wunderbar dargestellt von Bill Murray), ein in Amerika sehr erfolgreicher Schauspieler (wird in Japan mit den ganz großen identifiziert) hat solch nervenaufreibende Hindernisse zuhauf in seinem Leben. Seine Frau Lydia ist ständig mit ihren Kindern alleine zu Hause, die ihn vermissen und seine Ehe scheint schon längst erblasst. In seinem Job fühlt sich Bob nicht wohl, zu gerne würde er Theater spielen oder mit künstlerischen Tätigkeiten seinen eigenen Olymp erklimmen. Selbst kleine, unwichtige Dinge wie die Teppichfarbe seines Büros bringen ihn beinahe um den Verstand. Es scheint, als wäre Bob in dieser vorgegaukelt strukturierten, doch innerlich aus der Bahn geratenen Welt in einen Trott geraten, aus dem es sich erst mal wieder zu befreien gilt. Nur wie stellt er das an? In einer schlaflosen Nacht begibt er sich übermüdet an die Hotelbar. Wie der Zufall es so möchte trifft er dort auf Charlotte. Sofia Coppola (Regie) legt hierbei sehr viel Wert darauf, dass Bill Murray die entnervte Situation des Bob Harris auch perfekt widerspiegelt. Bill Murray spielt zwar einen Schauspieler, doch er spielt sich nicht selbst. Der Charakter des Mr. Harris geht voll und ganz auf. Seine Blicke und Reaktionen sind wie immer außergewöhnlich gut in Szene gesetzt. Sie vermitteln Leidenschaft für seine Rolle.

Bild 2 zu Lost in Translation
Charlotte genießt den Ausblick auf die riesige Metropole.

Charlotte ist eine auf den ersten Blick sehr hübsche und reizende junge Frau. Doch auf den zweiten Blick, welchen sie nicht jedem gewährt, ist sie traurig und wie Bob alleine auf dieser Welt. Ihr Mann (Giovanni Ribisi), ein bekannter Starfotograph ist ständig unterwegs und ein absoluter Workaholic. Sie sucht seine Geborgenheit und Liebe, sein Feuer das er am Anfang dieser jungen Ehe versprüht hat. Doch dieses Feuer ist wie die Leidenschaft aus Bobs Ehe, durch den stressigen Job des Fotographen dahingeschmolzen. Liebevoll und aufopfernd stürzt sich Scarlett Johansson in die Rolle der Charlotte. Sie zeigt die Hilflosigkeit und Enttäuschung in vollen Zügen. Charlotte sucht wie Bob in dieser riesigen Stadt nach Antworten die ihr nicht einmal ihre beste Freundin beantworten kann. Sie schafft es nicht ihre Probleme mit ihrer Umwelt in Einklang zu bringen um daraus ein resultierendes positives Ergebnis zu erzielen. Doch dann trifft sie auf Bob. Nachdem Charlottes Mann auf Grund seines Jobs die Stadt für mehrere Tage verlassen muss, ist Charlottes und Bobs Zeit gekommen.

Bild 3 zu Lost in Translation
Nightlife in Tokio

Nun ist es für Beide an der Zeit diese unbegreifliche Welt nicht nur zu erkunden, sondern versuchen diese zu verstehen. Sie feiern zusammen Partys, betrinken sich oder gehen schick Essen. Erstmals bemerken die beiden ein Verständnis, eine Geborgenheit. Von null auf hundert, so schnell und ohne sich selbst Fragen zu stellen, wie die farbenfrohe rasante Stadt in der sich beide derzeit befinden. Und mit dem Strom der Stadt fließen sie einfach vor sich hin, sie lassen die Probleme für kurze Zeit sich selbst überlassen. Zu diesem Versuch aus dem Trott auszubrechen, ist sofort bemerkbar wie sehr ihnen die Stadt Tokio entgegenkommt. Ablenkung, Spaß und knallige Farben kommen ihrer Situation positiv entgegen. Sie werden eins mit der Stadt und operieren frei nach Lust und Laune. Das Leben macht Spaß, es wird gelacht und sie fühlen wieder. Diese wunderschöne und intensive Freundschaft der beiden ungleichen Menschen entflammt und beginnt zu pulsieren. Nie zu vor waren sie mit solch einer Zufriedenheit gesegnet worden. Geld, Macht und selbst Zeit und Raum spielen keine Rolle mehr. Alles was zählt ist die pure Freundschaft sowie die Freude am Leben. Und genau das wollte und hat Sofia Coppola versucht zu vermitteln. Das ihr dieses Vorhaben geglückt ist wird dem Zuschauer schnell klar. Eine pure Liebe für das Detail, für die Hintergründe, für das Drumherum. Doch bald droht beiden ein unbegreiflich schwer zu tragendes Schicksaal. Nicht der Tod, welcher diese Freundschaft auseinander reißen möchte schiebt sich zwischen die beiden. Kein Hass oder Unstimmigkeit drängt sich ihnen auf. Es ist eine belanglose Abreise. Bob muss zurück in die Staaten.

Bild 4 zu Lost in Translation
„Wo bin ich hier nur hineingeraten?“

Regisseurin Sofia Coppola („Virgin Suicides“) hat mit "Lost in Translation" einen sehr intensiven Film geschaffen. "Lost in Translation" verbindet diese wunderbare Story mit einer unglaublich ebenwürdigen Optik sowie Soundkulisse. Japan-like gibt es ausnahmslos bunte Aufnahmen zu sehen, die den Zuschauer mit Leichtigkeit in ihren Bann ziehen. Stets erschafft Sofia Coppola Momente in denen man sich fragt, ob sie eine innige Beziehung mit der Stadt Tokio führt. Liebevoll inszeniert sie mit einer sehr gut geführten Handkamera Bilder die man so schnell nicht mehr vergisst. Wie ein Tourist mit Kamera erzeugt sie Momentaufnahmen für die Ewigkeit. Der poppige Japan Sound untermalt die Szenen stets zu gute. Mal untermalend, mal Karaoke-like mitten in den Film projiziert.

Fazit:


"Lost in Translation" ist insgesamt betrachtet eine sehr ernst zu nehmende Thematik, welche unfassbar intensiv und humorvoll dargestellt wird. Die Liebe und das Leben werden letztendlich durch die Story mit einem dicken Fragezeichen stehen gelassen. Jeder soll aber seinen Seelenpartner finden und mit ihm die Zeit seines Lebens voll ausnutzen und verbringen. „Lost in Translation“ ist wunderschönes und zugleich aufwühlendes Kino!
 

Bewertung[?]::

Userbewertung:

Autor:

Florian

Eingetragen am:

29.06.2006

Aufgerufen:

16540 Mal

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