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Lost Highway

 

Lost Highway, 1997

 
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deutscher Start:1996
Herstellungsland:Frankreich/USA
Regie:David Lynch ("Mulholland Drive – Straße der Finsternis")
Drehbuch: David Lynch, Barry Gifford
Darsteller:Bill Pullmann, Patricia Arquette, Robert Loggia, Balthazar Getty u.a.
Verleih:

Senator
Genre:

Drama/Mystery
Länge:136 Minuten
FSK: ab 16 Jahren
Website:

Link nicht vorhanden

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Inhalt:


Der Saxophonspieler Fred Madison (Bill Pullmann) soll angeblich seine Frau Renee (Patricia Arquette) getötet haben. Er wird vom Gericht für Schuldig befunden und zum Tod durch den elektrischen Stuhl verurteilt. Doch eines Morgens ist Fred spurlos verschwunden und statt ihm sitzt der Automechaniker Peter (Balthazar Getty) in der Zelle…

Kritik:


Fünf Jahre lies sich David Lynch Zeit bis er an einem neuen Film werkelte, da „Twin Peaks – Fire Walk With Me“ eine Enttäuschung war und nur 145.000 Zuschauer ins Kino locken konnte. Der Titel seines bis heute Kultfilms lautet „Lost Highway“. Ich werde nur teilweise versuchen den Film zu analysieren. Spoiler folgen jetzt also.
Auf dem „Lost Highway“ fährt der schizophrene Fred Madison, gespielt von Bill Pullmann („Independence Day“), dem Ende entgegen. Pullmann, der sonst eher den netten und freundlichen Typen abgibt, zeigt sich hier von einer ganz anderen Seite und beeindruckt schauspielerisch auf der ganzen Linie, auch wenn er eher etwas wortkarg im Film zu Werke geht. Patricia Arquette verkörpert gleich zwei Figuren, zum einen die Ehefrau von Madison, Renee und die blonde Alicia, die nur in der Psyche von Fred existiert. Der Saxophonspieler und die Hausfrau leben nicht gerade in einer harmonischen Ehe zusammen; ein trister Tagesablauf im verwinkelten Wohnbunker und lange Unterhaltungen sind gar undenkbar.

Bild 1 zu Lost Highway
Fred Madison (Bill Pullman) und Renee/Alice Wakefield (Patricia Arquette)

Der Mystery Man (Robert Blake) zählt wohl zu den seltsamsten Charakteren, denn er dient gleichzeitig als Initiator und Gegenspieler in den komischen Fantasien des Kranken. Er ist eine Erfindung von Freds Geist um sich nicht schuldig fühlen zu müssen, wenn er einen Mord begeht. Die blauen Blitze sollen wohl den elektrischen Stuhl symbolisieren auf dem Fred bereits sitzt, denn ganz am Ende kann man erkennen wie sich sein Gesicht aufbläht und zu verdampfen beginnt. Lynch verschachtelt zwei Filme in einem. Ein Teil beschäftigt sich mit dem lieblosen Leben von Fred und der andere geht auf die schizophrene Psyche ein. Nach dieser visuellen Horrorfahrt bleibt wohl ein ganzer Haufen an Fragen offen, die nur der Regisseur ganz allein beantworten kann, da er meist seine eigenen Ängste mit in das Gesamtwerk einfließen lässt.

Bild 2 zu Lost Highway
Gruselig: Mystery Man (Robert Blake)

Stellenweise kann man den Film auch als Hommage an Alfred Hitchcocks „Vertigo“ auffassen (z.B.: die Zimmernummer im Lost Highway Hotel, in dem sich Mr. Eddy und Renee vergnügen, ist „26“; Madeleine aus „Vertigo“ ist 26 Jahre alt). Als kleines Schmankerl nebenbei werden wir mit einem Auftritt von Musiker Marilyn Manson (in dem Porno der auf der riesigen Leinwand läuft) beglückt. Die Idee zu „Lost Highway“ entstand durch den gleichnamigen Song von Hank Williams (Sr.).

Fazit:


Schwerverdauliche Lynch-Kost, die sich ins Gehirn einbrennt und zum Nachdenken anregt. Ein Kunstwerk, das man sich unbedingt mehrmals ansehen sollte.
 

Bewertung[?]::

Userbewertung:

Autor:

Lars

Eingetragen am:

28.09.2003

Aufgerufen:

18087 Mal

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