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King Of Rock - Tenacious D

 

Tenacious D in the Pick of Destiny, 2006

 
Poster zu 'King Of Rock - Tenacious D' kaufen
deutscher Start:2007
Herstellungsland:USA
Regie:Liam Lynch ("Sarah Silverman: Jesus Is Magic")
Drehbuch: Jack Black, Kyle Gass, Liam Lynch
Darsteller:Jack Black, Kyle Gass, Ben Stiller u.a.
Verleih:

Warner Bros.
Genre:

Komödie/Musik
Länge:94 Minuten
FSK: ab 12 Jahren
Website:

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Inhalt:


Der junge Jack „JB“ Black wächst in einer streng gläubigen Familie in dem beschaulichen Städtchen Kickapoo auf. Er liebt den Rock – die Musik des Teufels. Sein Vater, gespielt von Meat Loaf duldet dieses gotteslästernde Machwerk in seinem Haus nicht und reißt erzürnt Jacks Rock-Poster von der Wand. Danach macht er sich auf, um den Rock zu verbreiten und die beste Band der Welt zu gründen!

Bild 1 zu Kings Of Rock - Tenacious D
Jacks Vater (Meat Loaf): Rock ist des Teufels Werk.

Dort (nach etlichen Jahren) angekommen, trifft er auf Kyle „Kage“ Gass, der ihm sofort durch sein superbes Gitarrenspiel begeistert. Nach langen Überredungsversuchen gelingt es JB, Kage davon zu überzeugen, zusammen eine Band zu formieren. Doch um die Miete zu bezahlen, müssen sie einen Gesangswettebewerb gewinnen, ansonsten ist es aus mit dem Rocker-Leben. Zum Glück naht Rettung, denn jeder der virtuosesten Gitarristen der Geschichte hatte es, es verlieh ihnen Können, Talent und schiere Macht. Der Entschluss: Das Ding, das Plektrum des Schicksals, muss her und so beginnt die wohl hanebüchenste Geschichte um eine Bandgründung, die jemals das Licht der Welt erblickt hat!

Kritik:


Für alle Fans eines vorweg: Es gibt Entwarnung! Der Film ist gesanglich komplett im Original-Ton belassen worden und mit Untertiteln versehen, die sich sehr am Originaltext orientieren, die restliche Synchronisation geht auch in Ordnung. Demnach steht einem vergnügten Film-Abend nichts im Wege. Jack Black ist Sänger und Schauspieler und er liebt den Rock. Kyle Gass, seines Zeichens auch Schauspieler spielt ausgezeichnet Gitarre. Zusammen formen sie Tenacious D. Was würde näher liegen, als das die beiden, die ihre Band liebevoll als beste Band der Welt bezeichnen, diese auch zu erobern, indem sie ihre Entstehungsgeschichte pseudodokumentarisch verfilmen. Klingt komisch – ist es auch.

Bild 2 zu Kings Of Rock - Tenacious D
So bunt geht’s nur im Drogenrausch zu.

Die hanebüchene Geschichte ist zwar inhaltlich kaum einen Pfifferling wert und dient lediglich als Aufhänger für diverse mehr als rockige Momente enthält aber angenehm viele unverbrauchte Ideen und zum Teil auch viele Slapstick Einlagen. Aber durch die meist innovativen Einfälle, fällt dies weniger ins Gewicht und hebt sich so angenehm von den meisten amerikanischen Klamauk-Produktionen ab. Man sollte zwar schon mit dem Erwerb einer Kinokarte eine gewisse Kenntnis im Bezug auf Tenacious D besitzen, um manche Anspielungen weitestgehend zu verstehen, doch auch einfache Kinobesucher, die auf Rock und sympathischen Kiffer- und Nerdhumor stehen, werden einen unterhaltsamen Kinobesuch haben. Dennoch sollte man keinen hohen „Lacher pro Minute“ Wert erwarten, denn der Film soll unterhalten – und das tut er auch.Schon zu Beginn wird klar, dass man hoch hinaus will, niemand geringeres als Meat Loaf wurde engagiert um einerseits Jacks Vater zu mimen und andererseits auch gesanglich einen Part zum Stückchen „Kickapoo“ beizusteuern. Dazu gesellt sich im Opener auch Metal-Opa Dio, der Jack rät, nach Hollywood zu reisen, um der Welt den Rock zu verkünden. Leider sind das auf der musikalischen Ebene fast die einzigen Gastmusiker. Schade, denn gerade Meat Loaf bleibt mit seinem charakteristischem Gesang und seiner unnachahmlichen Art noch lange im Gedächtnis.

Bild 3 zu Kings Of Rock - Tenacious D
Tenacious D – The most awesome Band of all time.

Schauspielerische Fähigkeiten sind zwar in einer Komödie nicht essentiell, dennoch muss man dem was Jack Black und Kyle Gass hier zeigen eine extra Erwähnung zuteil kommen lassen. Dabei ergänzen sich beide wunderbar. Black gestikuliert wild wie nie. Ob im Drogenrausch im Wald in dem er dem Sassafrass begegnet, oder aber wenn er mit seinem Schwanz (!) Laser ausschaltet, um am Sicherheitspersonal vorbei zu kommen. Kyle Gass stellt den exzellenten Gegenpol dazu dar. Den ruhigen und tollpatschigen Komparsen Blacks mimt er dabei exzellent als perücke-tragender Pseudohippie gibt es extra Punkte. Nicht zu vergessen sind auch hier die Gaststars. Ben Stiller, ausführender Produzent, hat es sich natürlich nicht nehmen lassen und spielt einen langhaarigen Gitarrenladenbesitzer, der sich enorm gut mit mittelalterlichen Rocklegenden auskennt. Tim Robbins, dessen Filmographie ihn auch immer wieder quer Beet durch alle Genres führt, taucht auch auf und zwar als sehr kauziger düsterer Charakter, der auch schon seine Erfahrung mit dem Plektrum hat. Als letztes Teil im Puzzle fungiert dann Foo Fighters Gründer Dave Grohl, der auch schon im Musikvideo zu „Tribute“ den Teufel darstellen durfte. Als eben dieser ist er dann auch im großen Finale zu sehen.

Bild 4 zu Kings Of Rock - Tenacious D
Die beiden machen es vor! Schnell ansehen – los, los!

Alles in allem weiß der Film zu gefallen. Wenn sich Jack dem „Gig-Simulator“ stellen muss oder der Pizzalieferant Lee immer wieder mit einem lustigen Auftritt die Stimmung auflockert. Doch irgendwann döst der Film etwas vor sich hin. Wenn man an einigen Stellen ein bis zwei Minuten gestrichen hätte und dafür ebenso bekannte Lieder aus der Vergangenheit mit einbezogen hätte, wäre die ohnehin schon gute Atmosphäre des Films noch ungemein gesteigert worden.Absolutes Highlight ist dann aber der Kampf gegen den Teufel. In einem finalen Rock-off muss das „D“ dann endgültig beweisen, was es kann. Dort werden dann noch einmal alle Fusseln aus den Ohren geblasen und alle Register der Folk-, Rock- und Metalkunst gezogen. Und wenn dann pathetisch infernal der Psalm „We are the D“ mithilfe eines Chorusses wieder und wieder nahezu zelebriert wird, bekommt auch der letzte wahre Rockfan Gänsehaut!

Tipp: Nicht vergessen den Abspann zu schauen, unterlegt von dem Titelstück „POD“ und „The Metal“ – einer Geschichte über die gescheiteten Versuche, den Metal zu zerstören. Und danach noch ein kleines Schmankerl aus dem kranken Universum der beiden Tenacious D Masterminds!

Fazit:


Ein Film nicht nur für Rockfans, sondern auch für jene, die die Schnauze voll haben von den ewig gleichen Teenyfilmen. Erfrischend, spritzig, lustig eben! Für die ganze Familie geeignet, wenn man die eher konservativen Verwandten mit dem Popcorn-Machen beauftragt.
 

Bewertung[?]::

Userbewertung:

Autor:

Vicious!

Eingetragen am:

23.02.2007

Aufgerufen:

27920 Mal

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