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Jakobs Bruder

 

Jakobs Bruder, 2007

 
Poster zu 'Jakobs Bruder' kaufen
deutscher Start:2007
Herstellungsland:Deutschland
Regie:Daniel Walta ("Lorenz lacht")
Drehbuch: Daniel Walta, Oliver Pautsch
Darsteller:Klaus J. Behrendt, Christoph Maria Herbst, Sophie Rogall u.a.
Verleih:

Alpha Medienkontor
Genre:

Drama/Familienfilm/Komödie
Länge:95 Minuten
FSK: nicht bekannt
Website:

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Inhalt:


Jakob und Lorenz sind Brüder, die nicht das Geringste gemeinsam haben. Während Jakob ein verantwortungsbewusster, etwas spießiger Restaurantbesitzer ist, moderiert Lorenz eine unbedeutende Quiz-Show und ist ständig pleite. Nun müssen sich die Beiden zusammenraufen, denn Lorenz hat eine schlechte Nachricht für seinen älteren Bruder: Ihre Mutter Anna ist an Alzheimer erkrankt. Auf der Fahrt nach Hause, geraten die Beiden ständig in abenteuerliche Situationen und werden zudem immer wieder an ihre schmerzhafte Kindheit zurückerinnert. Als dann auch noch die siebzehnjährige Tramperin Lara dazustößt, scheint das Chaos perfekt zu sein...

Kritik:


Mit „Jakobs Bruder“ legt Regisseur und Drehbuchautor Daniel Walta ein eindrucksvolles Spielfilmdebüt hin, das schon auf einer Handvoll Filmfestivals den Zuschauern zu Gefallen wusste. Das Familiendrama basiert auf seinen eigenen Kurzfilm „Lorenz lacht“, bei welchem er bereits mit den Darstellern Klaus J. Behrendt, Christoph Maria Herbst und Sophie Rogall zusammenarbeiten konnte. Die Geschichte um eine zerrüttete Familie ist zu jeder Zeit glaubwürdig und weist einige Überraschungen auf. Das Verhalten der Charaktere ist stets nachvollziehbar und wird durch bedrückende Rückblenden erklärt. Es blitzen aber auch immer wieder Momente heiterer Komik auf, die bei dieser Personenkonstellation nicht ausbleibt. Ist das ungleiche Brüderpaar schon eine Nummer für sich, wird es, sobald die minderjährige Anhalterin hinzustößt, noch turbulenter. Vor allem der Generationenkonflikt zwischen ihr und den beiden Männern gibt immer wieder Anlass zum Schmunzeln.

Bild 1 zu Jakobs Bruder
Das ungleiche Trio am Ende ihrer Reise.

Ein großes Lob dafür, dass das Roadmovie so gut funktioniert, gebührt den Darstellern. Fernsehschauspieler Klaus J. Behrendt, vor allem bekannt als „Tatort“-Kommissar Max Ballauf, spielt den älteren Bruder Jakob. Zu seiner Mutter herrscht seit Jahren Funkstille und von seiner großen Liebe wurde er verlassen, was aus ihm einen introvertierten Zeitgenossen gemacht hat, der jegliche Kontakte meidet. Jakob ist nie zu Späßen aufgelegt und bleibt bei jeder Situation todernst. Klaus J. Behrendt schafft es die Rolle des Spielverderbers sympathisch und immer nachvollziehbar darzustellen, zeigt uns trockenen Humor genauso wie innere Zerbrochenheit. An seiner Seite steht „Stromberg“-Star Christoph Maria Herbst („Neues vom Wixxer“), der meist durch komödiantische Rollen auf sich aufmerksam gemacht hat. Daher ist er für die Rolle des Lorenz bestens geeignet, ist der jüngere Bruder doch ein Sprüchereißer, der sich ständig in ausweglose Situationen bringt. Doch für diejenigen, die nun meinen, Christoph Maria Herbst würde in dem Film nun einen Schenkelklopfer nach dem Nächsten raushauen, seien gewarnt. Der Humor des Film ist leise und eher untergeordnet. Herbst beweist, dass er auch ernste Rollen meistern kann und wird in dem Film oft genug gefordert. Die Dritte im Bunde ist Sophie Rogall („Fickende Fische“). Als siebzehnjährige Tramperin geraten sie und Jakob immer wieder aneinander, stellen aber schon bald fest, dass sie mehr miteinander gemeinsam haben, als sie zunächst dachten. Anfangs scheint Lara nur ein verzogener Teenie mit großer Klappe zu sein, doch nach und nach fügt Sophie Rogall ihrer Rolle immer weitere Facetten hinzu und man merkt das viel mehr in ihr steckt.

Bild 2 zu Jakobs Bruder
Christoph Maria Herbst überzeugt auch als ernsthafter Schauspieler.

Inszenatorisch gibt es auch nichts zu bemängeln und die Handlung bleibt durchgehend fesselnd. Zum Ende hin gibt es dann noch eine Storywendung, die einen umhaut. Lediglich am Score kann man kritisieren, dass dieser an manchen Stellen etwas zu schwerfällig und unpassend ist. Das mindert den ansonsten positiven Eindruck keineswegs und man kann nur hoffen, dass die Low-Budget-Produktion ihr Publikum finden wird. Verdient hätte sie es allemal.

Fazit:


„Jakobs Bruder“ ist eine leichte, amüsante Komödie und gleichzeitig ein trauriges und nachdenkliches Drama. Der Spagat zwischen Tragik und Komik gelingt meisterhaft, was zu einem großen Teil an dem tollen Darstellerensemble und der gut durchdachten Geschichte liegt. Sehenswert!
 

Bewertung[?]::

Userbewertung:

Autor:

Sebastian

Eingetragen am:

05.04.2009

Aufgerufen:

3203 Mal

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