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 | Irréversible |  | | |
Irréversible, 2002 | |
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| deutscher Start: | 2002 | | Herstellungsland: | Frankreich | | Regie: | Gaspar Noé ("Sodomites") |
| Drehbuch: |
Gaspar Noé |
| Darsteller: | Monica Bellucci, Vincent Cassel, Albert Dupontel, Jo Prestia, Philippe Nahon u.a. | | Verleih: | Warner Home Entertainment | | Genre: | Drama/Thriller | | Länge: | 99 Minuten | | FSK:
| ab 18 Jahren |
| Website: | Link aufrufen | | Günstig DVD, Video, Buch oder Soundtrack zu "Irréversible" | 
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Inhalt:
Als Alex (Monica Bellucci) die Party, aus Ärger über einen Streit mit ihrem drogensüchtigen Freund Marcus verlässt, ahnt sie in keinem Moment, dass eine groteske Zufälligkeit sie in wenigen Minuten zum Opfer eines bestialischen Verbrechens machen wird: Durch einen U-Bahn-Schacht laufend, wird sie von einem Unbekannten minutenlang vergewaltigt und ins Koma geprügelt. Marcus (Vincent Cassel) und Alex` Ex-Mann Pierre (Albert Dupontel) beschließen verzweifelt, und nach Erhalt eines mysteriösen Hinweises, den Vergewaltiger alleine aufzugreifen. Ihre manischen Untersuchungen bringen sie schließlich in die Schwulenszene des Pariser Nachtlebens. |
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| Kritik:
Regisseur Gaspar Noé präsentiert mit dem Skandalfilm „Irréversible“ der Filmfestspiele in Cannes 2002 schwere Kost, der starke Nerven erfordert. Zwar ist die Darstellung von roher Gewalt seit „Base-Moi“ keinesfalls neu, dennoch berührt einen die kühlen Schilderungen von Vergewaltigung und Totschlag zutiefst. Bedenkt man in diesen Szenen, dass solche Ereignisse täglich überall auf der Welt geschehen. Aufgeteilt ist „Irréversible“ in 12 Segmente und ohne jegliche Schnitte mit einer Handkamera gefilmt. Der Zuschauer verpasst also keine Sekunde des Geschehens und wird, durch einen „Lichtstrudel“, von einem Storypart in den Nächsten geworfen. Die Kameraführung ist zu Anfangs recht verwirrend, doch hat man sich erst an Untertitel und optische Achterbahnfahrt gewöhnt, entblättert sich ein schockierendes Machwerk. Wie eben schon erwähnt, ist der Film in der originalen französischen Sprache gehalten. Ich bin sonst kein Fan von Untertiteln, aber so manche Situation hätte synchronisiert seinen Schrecken verloren. Im Stile von Memento wird mit dem Ende begonnen und die wutentbrannte Figur Markus gezeigt, gespielt von Vincent Cassel, der durch dunkle Gänge eines Schwulenclubs jagd. Ist man in den ersten Minuten noch recht verwirrt von den gezeigten Bildern und den Gewaltexzessen, bildet sich mit jedem Segment der Grund des brutalen Vorgehens von Markus. Das ich Mitten in der Vergewaltigungsszene kurz vor dem Ausschalten des Filmes stand, wird jeder spätestens beim anschauen verstehen können. Um vorab Missverständnisse zu vermeiden, ich gebe „Irréversible“ keine 5 Filmklappen für fantastische Gewaltausbrüche, sondern für die Schauspieler, besonders bezogen auf Monica Bellucci in der Rolle als Alex. Sie hat wahrlich Mut bewiesen, in dem sich für so ein entwürdigendes Schauspiel zur Verfügung gestellt hat. Ich denke aber, dass es für den männlichen Part auch kein Leichtes war. |
| | Fazit: „Irréversible“ ist auf keinen Fall für einen unterhaltsamen Abend geeignet und auch nicht produziert worden. Es werden Bilder gezeigt, die man mit Sicherheit nicht so schnell wieder vergessen wird. |
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