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 | Into the Blue |  | | |
Into the Blue, 2005 | |
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| deutscher Start: | 2005 | | Herstellungsland: | USA | | Regie: | John Stockwell (“Blue Crush“) |
| Drehbuch: |
Matt Johnson |
| Darsteller: | Paul Walker, Jessica Alba, Ashley Scott u.a. | | Verleih: | 20th Century Fox | | Genre: | Abenteuer/Action/Thriller | | Länge: | 110 Minuten | | FSK:
| ab 12 Jahren |
| Website: | Link aufrufen | | Günstig DVD, Video, Buch oder Soundtrack zu "Into the Blue" | 
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Inhalt:
Strahlend blauer Himmel und kristallklares Wasser, Traumstrände und eine atemberaubende Unterwasserwelt – das Leben von Jared (Paul Walker, „2 Fast 2 Furious“) und Sam (Jessica Alba, „Fantastic Four“) wäre ein Traum, wenn da nicht irgendwoher auch das nötige Kleingeld zum Leben kommen müsste. Ihr Traum von einem eigenen Schiff für Tauchurlauber liegt reichlich heruntergekommen an Land fest.
Das All-America Traumpaar schlechthin: Jessica Alba und Paul Walker.
Bei einem Tauchausflug mit ihren Freunden Bryce (Scott Caan, „Ocean´s Eleven“) und Amanda (Ashley Scott, „Walking Tall“) entdecken sie ein Flugzeugwrack voller Drogen – das schnelle Geld scheint zum Greifen nahe. Wären da nicht die „rechtmäßigen“ Besitzer der illegalen Ladung. Und so wird aus dem Traum vom großen Geld ein Albtraum auf Leben und Tod. |
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| Kritik:
Regisseur John Stockwell weiß was die 15-25-Jährige-den-Rest-hole-der-Teufel-Zielgruppe will. Er mixt schöne Mädchen mit sonnengebräunten Boys, fügt karibisches Flair und Abenteuerurlaub-Erotik hinzu, schmeißt ohne nachzudenken noch menschenfressende Haie und brutale Gangster mit rein – das kommt immer gut, und schmeckt das Ganze dann mit einer halbgaren Thriller-Story ab. Fertig ist der feuchte Traum aller jugendlichen Kinogänger? Mit Sicherheit nicht! Herausgekommen ist ein eklig braunes, übel riechendes Gebräu, das seinen Status als Film nur durch die etwa 90-minütige Laufzeit und einen Abspann rechtfertigt. Selbst im Blockbuster-Schablonen liebenden Hollywood sollten die Macher zumindest im Ansatz noch den Anspruch haben, einen guten Film zu machen und nicht nur die Wunsch-Liste der Zuschauerbefragungen abarbeiten.
Im Gegensatz zum Zuschauer haben die Zwei scheinbar viel Spaß gehabt.
Paul Walker spielt Jared, einen Schatztaucher vom in der Filmgeschichte oft gesehenen Typus des Solarium-Abenteurers. Braungebrannt, durchtrainiert und mit perfekt gestylten 6-Tage-Bart treibt er durch die nervenaufreibende Geschichte ohne auf eine Gefahr oder eine andere Person in irgendeiner Weise zu reagieren, aber immerhin auch ohne zu nerven. Ganz im Gegensatz zu Jessica Alba, die sich scheinbar vertraglich zusichern ließ, nur ein moralisch zu 100% integeres Mädchen zu spielen, das selbst unter Folter niemals ein „schlimmes“ Wort aussprechen würde. Zu groß ist die Angst, das ihr Miss All-American-Home-Comming-Queen-Image durch eine einzige Obszönität oder einen winzigen moralischen Ausrutscher komplett zerstört würde. So kann man vielleicht seinen Stand als Bravo-Idol festigen, aber als Schauspieler wird man nicht weit kommen.
Scott Caan und Ashley Scott sollen als ominöses Paar für Spannung sorgen.
Scott Caan weist in Interviews immer wieder darauf hin, dass er die verweichlichten, gefühlvollen Männer-Rollen, die in Hollywood immer mehr in Mode kommen, ablehnt. Er will echte Kerle spielen, genau wie sein Vater James Caan, dessen bekannteste Rolle die des Sonny Corleone in „Der Pate“ war. In „Into the Blue“ spielt Scott nun auch so einen harten Kerl, einen 30jährigen Starverteidiger mit bereits unendlich scheinender Berufserfahrung. Trotzdem könnte man sich seinen Umgang mit den Drogen-Gangstern naiver nicht vorstellen, jene coole Abgeklärtheit, die seinen Vater so erfolgreich machte, fehlt völlig. Letztes Mitglied der Selbsthilfegruppe „Mein Körper ist viel wert, ich nicht“ ist Ashley Scott, die bisher nur die kleine Süße an der Seite von Muskelprotzen wie The Rock spielen durfte. Für ihre Besetzung als Femme Fatale sprachen wohl auch eher ihre blonden Haare, die einen guten Kontrast zur brünetten Jessica Alba bieten, als ihr schauspielerisches Talent, das genau wie ihre Figur Amanda meist im Hintergrund bleibt.
Die zahlreichen Unterwasserszenen sind schön anzusehen, aber zu monoton.
Möchte man überhaupt von so etwas wie einem Highlight sprechen, muss man die Unterwasser-Szenen erwähnen. Perfekt ausgeleuchtet sind sie wunderschön anzusehen, werden aber mangels Abwechslung schnell langweilig. Auch wenn die Luft das ein oder andere Mal ziemlich knapp wird, kommt keine Dramatik auf. Das liegt zum einen an der Übersichtlichkeit des Tauchgebiets, in dem fein-säuberlich die Golddolche neben den Drogenpacketen verteilt liegen, zum anderen an den Darsteller, denen das Leben ihrer Charaktere nicht sonderlich am Herzen zu liegen scheint - dem Zuschauer wird es nicht anders ergehen. |
| | Fazit: Als Vorlage diente anscheinend kein Drehbuch, sondern lediglich das Ergebnis einer Zielgruppen-Befragung. Gegen diesen Bahamas-Trip wirkt Urlaub auf Balkonien wie eine 5-Sterne-Luxus-Kreuzfahrt. |
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